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22.05.2015

Toto: “Die Rivalität ist gut für das Team”

Beginnen wir mit einer allgemeinen Frage. Was sagst du zum Ergebnis der Sitzung der F1 Strategie-Gruppe in der vergangenen Woche und deren Vorschlägen für 2017?

TW: Mit Blick auf die Regeln für 2017 war e sein gutes Meeting. Wir sind uns alle einig, dass wir schnellere Autos haben wollen, mit denen die Rundenzeiten um fünf bis sechs Sekunden sinken. Wir wollen mehr eine Fahrer-Formel, vielleicht die elektronischen Abläufe beim Start loswerden und wieder konventionelle Kupplungen einführen. Auch das Nachtanken wurde diskutiert. Dazu gab es viele verschiedene Meinungen. Aber wir sind uns alle einig, dass dies geschehen sollte. Es war gut.

Toto, hat mit seinem Sieg in Spanien beim letzten Rennen an Schwung gewonnen. Lewis möchte sich nun hier die Pole und den Sieg holen, nachdem er hier zwei Jahre hinter Nico lag. Wie betrachtet ihr diese Rivalität teamintern?

TW: Die Rivalität auf der Strecke war schon immer intensiv. Das war auch hier von Anfang an so. Sie fuhren beide sofort konkurrenzfähige Rundenzeiten. Es ist gut für das Team, weil es dadurch angetrieben wird. Es treibt beide zu neuen Höhen. Sie kämpfen gegeneinander. Nach dem Donnerstag können wir zufrieden sein.

Die Nachricht des Wochenendes ist bislang natürlich die Vertragsverlängerung von Lewis. Warum habt ihr bekanntgegeben, dass es ein Dreijahresvertrag ist und stimmen die Spekulationen über den Mega-Vertrag?

TW: Die Spekulationen rund um seinen Vertrag gibt es schon eine ganze Weile. Wir waren uns schon vor einigen Wochen einig. Aus unserer Sicht erschien es vernünftig, bekannt zu geben, dass es ein Dreijahresvertrag ist. Damit zeigen wir, dass es eine langfristige Beziehung ist. Stabilität ist uns sehr wichtig. Zu den Zahlen kann ich nichts sagen. Nur so viel: Es wurde sehr viel Nonsens erzählt. Lewis ist einer der besten Rennfahrer, momentan vielleicht sogar der Beste. Er hat einen enormen Wert für die Marke und das steigert seinen Wert. Es ist eine klassische Win-Win-Situation für das Team und ihn.

Kommen wir zurück zur Strategie Gruppe. Angesichts der bisherigen Kommentare und Aussagen, ist es vielleicht an der Zeit, diese aufzulösen? Sie hatte ihre Chance, aber sie funktioniert nicht?

TW: Dies ist ein professioneller Sport. Eine weltweite Plattform. Sie benötigt eine gescheite Führung. Wenn wir uns eine Diktatur wünschen würden, säßen wir in zwei Jahren sicher wieder hier und würden uns darüber beschweren, dass die Entwicklung in die falsche Richtung geht. Es ist immer knifflig, die richtige Führung zu finden. Man wählt für die Einen, wünscht sich aber, dass die anderen entscheiden - oder umgekehrt.

Die Fahrer starten über die GPDA ihre eigene Fan-Umfrage. Was sagst du dazu?

TW: Ich denke, dass Alex schon immer sehr innovativ war. Dies zu unterstützen und eine Umfrage zu starten, ist großartig. Dadurch erhalten wir zusätzlichen Input und vielleicht einige interessante Ergebnisse. Es ist nicht so einfach, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Aber die Fahrer sind ein wichtiger Teil der Show. Demnach ist es gut, dass sie sich engagieren und daran beteiligen.

Im zweiten Training am Donnerstagnachmittag gab es wegen des Regens 60 Minuten lang keinen Fahrbetrieb. Gleichzeitig wird viel über sinkende Zuschauerzahlen gesprochen. Ist das nicht eine seltsame Situation?

TW: Es besteht das Risiko, das Auto in die Mauer zu setzen. Das erschwert das gesamte Wochenende. Die Wettervorhersage ist momentan viel besser als das Wetter am Donnerstagnachmittag war. Vielleicht sehen die Zuschauer und Fans den Einfluss erst am Samstag.

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