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12.04.2015

Zitate des Tages – Lewis und Nico über den China Grand Prix 2015!

Auf dem Podium mit Edwin Moses

EM: Lewis, der Abstand war im ersten Teil des Rennens relativ gering. Was ist im zweiten Teil passiert?

LH: Das war fantastische Arbeit des Teams. Es war großartig, ein sauberes Wochenende zu haben, in allen Sessions und das Auto abzustimmen. Somit war das Auto genau dort, wo ich es haben wollte und dann musste ich nur noch den Abstand zwischen Nico und mir kontrollieren und die Reifen für den Moment schonen, in dem ich sie brauchte. Am Ende hatte ich bei den Reifen noch viel in der Hinterhand und ich freute mich darauf, einen Vorsprung herauszufahren. Aber dann kam das Safety Car heraus. Die Fans waren an diesem Wochenende einfach fantastisch. Vielen Dank für die Unterstützung und all die riesigen Plakate.

EM: Als das Safety Car herauskam, hattest du einen recht großen Vorsprung. War das beruhigend?

LH: Das Safety Car am Ende hat nicht geholfen. Wahrscheinlich niemandem. Denn es ist ein Anti-Klimax, wenn man so ein gutes Rennen hat. Aber natürlich zählt nur, dass niemand verletzt wurde und alle Autos sicher durchgekommen sind.

EM: Wir würden dich gerne bei den Laureus World Sports Awards nächste Woche sehen. Genauso natürlich auch Nico und Sebastian. Aber für dich geht es selbstverständlich weiter nach Bahrain. Das Jahr hat gut begonnen und ich weiß, dass du sicher gerne vorne bleiben möchtest, oder?

LH: Natürlich. Aber wie ich gesagt habe: Das Team leistet fantastische Arbeit. Wir haben super gearbeitet, um nach dem letzten Rennen zurückzukommen. Denn da hatten wir leichte Probleme. Aber dann hierher zu kommen und unsere Pace zu verbessern - das liegt ganz an der Arbeit der Jungs, die mein Auto bauen und denen in der Fabrik. Ich bin unglaublich stolz auf sie und freue mich, dass wir es heute hinbekommen haben.

EM: Nico, wieder ein Doppelsieg für Mercedes-Benz. Als Sportler weiß ich, dass es schwierig ist, zugleich ein Teammitglied und ein Einzelsportler zu sein. Wie lief dein Rennen heute?

NR: Nun ja, du weißt wahrscheinlich gar nicht, wie es ist, Zweiter zu werden. Das bist du ja nie! Aber so ist es eben. Ich habe alles auf den Prime-Reifen gegeben und am Ende versucht, den Abstand zu Lewis zu verkleinern und einige Risiken einzugehen. Aber es zahlte sich nicht aus, weil meine Reifen am Ende nachließen. Ich hätte nicht näher kommen können.

EM: Aber deine Reifen waren gut genug, um den Abstand zwischen dir und Vettel zu halten?

NR: Ja, absolut. Wir sind mit dem Abstand zu Ferrari zufrieden. Sie haben uns in Malaysia geschlagen und wir haben sie jetzt hier bezwungen. Das war sehr wichtig für das Team. Es war ein gutes, wichtiges Comeback.

In der Pressekonferenz

F: Herzlichen Glückwunsch, Lewis. Ist das Rennen mit Blick auf Ferrari so verlaufen, wie ihr es erwartet hattet? Du hast auch eine Funknachricht erhalten, in der du aufgefordert wurdest, schneller zu fahren. Was war da? Wusstest du, dass Nico immer mehr von Sebastian Vettel unter Druck gesetzt wurde?

LH: Meine Aufgabe ist es, auf das Auto zu achten und es so gut und schnell wie möglich ins Ziel zu bringen. Das habe ich gemacht. Ich habe nichts absichtlich getan, um irgendein Auto einzubremsen. Aber es war ein großartiges Rennen und ich bin wirklich glücklich. Vor dem Rennen dachten wir definitiv, dass es viel enger sein würde. Wir wussten, dass die Long Run Pace der Ferraris sehr, sehr gut war und sie auch gut mit den Reifen umgingen. Die wirkliche Aufgabe war es heute, auf die Reifen zu achten. Das ist mir gelungen und hat mir ehrlich gesagt viel Spaß gemacht. Einige der schönsten Runden waren jene vor dem Boxenstopp. Sie haben richtig Spaß gemacht. Das Wochenende verlief insgesamt viel runder als beim letzten Rennen - ich konnte alle Trainings fahren. Das hat einen großen Unterschied bei der Balance des Autos für das Rennen ausgemacht. Ich bin absolut zufrieden.

F: Gab es weitere Diskussionen und bist du schneller gefahren?

LH: Ich fahre hier so hart ich kann. Aber innerhalb des Limits der Reifen. Sie sagten mir im Funk immer wieder, dass ich die Pace erhöhen sollte, aber ich versuchte, auf meine Reifen zu achten. Ich versuchte einfach, meinen Stint so lange wie möglich auszudehnen.

F: Nico, wie würdest du dein Rennen zusammenfassen?

NR: Es war super, die Ferrari zu schlagen. Das Team hat seit Malaysia großartige Arbeit geleistet. Dennoch bin ich heute ein wenig enttäuscht, weil ich gesehen habe, was für einen Unterschied vier Hundertstelsekunden Abstand zu Lewis im Qualifying ausmachen können. Lewis achtete im Mittelstint sehr auf seine Reifen. Dadurch entstand für mich ein Risiko mit Vettel direkt hinter mir. Das Team passte sich daran an und holte mich bei meinem zweiten Stopp früher herein. So blieb ich vor dem Ferrari, der bei seinem Boxenstopp versuchte, mich durch einen Undercut auf neuen Reifen zu überholen. Das ging für mich auf. Danach hatte ich jedoch einen langen letzten Stint vor mir und die Reifen begannen in den letzten Runden nachzulassen. Ich bin überzeugt, dass wir uns zusammensetzen und alles besprechen werden. Letztlich liegt es aber an mir, die Situation zu ändern. Ich muss nur am Samstag bessere Arbeit abliefern.

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