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EIGENE WORTE: “Ayrton war einer der Helden, die mich inspiriert haben” – Lewis

EIGENE WORTE: “Ayrton war einer der Helden, die mich inspiriert haben” – Lewis

Die 65. Pole Position war ein ganz besonderer Meilenstein für Lewis Hamilton, der damit die Marke des legendären Ayrton Senna einstellte. Danach sprach er ausführlich über diese ganz besondere Qualifying-Runde...

Lewis: Das war eine sexy Runde!

F: Lewis, deine sechste Pole hier in Montreal und mit was für einer außergewöhnlichen Runde…

Lewis HAMILTON: Ich bin überglücklich! Montreal war in den vergangenen Jahren immer ein gutes Pflaster für mich. Es war ein enges Duell gegen Ferrari. Sie waren sehr schnell. Sie waren das gesamte Jahr über schnell, aber ich habe angregriffen und alles gegeben. Ich werde hier super unterstützt und ich wollte ihnen eine gute Runde schenken.

F: Deine erste fliegende Runde im Q3 war außergewöhnlich. Die zweite war absolut unglaublich. Was für eine Runde!

LH: Es war eine sexy Runde! Es war eine großartige Runde. Ich kann es kaum glauben, dass alles so gut zusammenkam. Der erste Abschnitt war fantastisch und ich blieb in jedem Sektor etwas vorne. Das Team hat fantastische Arbeit geleistet und aus unseren Fehlern vom letzten Rennen gelernt. Sie haben sich auf dieses Rennen vorbereitet und ich muss ihnen dankbar dafür sein. Jedem Einzelnen in den Werken - vielen Dank!

F: Lewis, du hast heute die Pole-Marke deines großen Idols Ayrton Senna eingestellt. Die Senna Familie wollte dir etwas Besonderes schenken, um dir dazu zu gratulieren. Es ist keine Nachbildung, der Helm war im Renneinsatz. Von deinem Helden für dich. Lewis, du hast in der Formel 1 schon einige Emotionen erlebt. Wo stufst du dies ein?

LH: Ich zittere. Ich bin sprachlos. Ayrton… Ich weiß, dass er für viele von euch der Lieblingsfahrer war. Für mich war es genauso. Er hat mich dazu inspiriert, heute hier zu sein. Mit ihm gleichzuziehen und dies zu erhalten, ist die absolut größte Ehre für mich. Vielen, vielen Dank an die Familie Senna und alle hier. Möge Gott mit euch allen sein.

Lewis: Die letzte Runde begann einfach perfekt

F: Kannst du uns die letzte Runde genau beschreiben und wo du die Zeit gefunden hast?

LH: Die ultraweichen Reifen auf der letzten Runde zum Arbeiten zu bringen, ist nicht einfach. Damit hatten wir bekanntlich in der Vergangenheit einige Probleme und es ich habe sehr hart daran gearbeitet, um sicherzustellen, dass ich es gänzlich verstehe und die Reifen voll ausnutzen kann. Heute musste ich das machen. Ich wusste, dass diese Nummer 65 auf mich wartete. Ich wusste, dass Montreal für mich seit vielen Jahren ein wundervoller Ort war - seit meinem ersten Sieg hier.

Also dachte ich mir: "Wenn ich eine Pole, eine besondere Pole, hole, dann hier." Natürlich kannst du dir das zu Beginn deiner letzten Runde nicht vorstellen. Du kannst nur darauf hoffen und glauben, dass es gut läuft. Aber oft ist dem nicht so.

Die Runde begann perfekt am Ausgang der letzten Kurve. Ich baute auf der Basis auf, die ich bereits auf der vorherigen Runde gelegt hatte. Sehr sauber, keine Fehler, nur ein bisschen überall. Dann kam der letzte Teil in der letzten Kurve, in der ich hier schon immer stark war. Die Fans waren super, vielen, vielen Dank an sie.

Lewis: Es ist schwierig, sich an jede Pole zu erinnern

F: Lewis, du hast gesagt, dass die Runde beinahe perfekt war. 65 Pole Positions sind natürlich jede Menge. Aber ist dies eine deiner besten gewesen?

LH: Ehrlich gesagt, ist es sehr schwer, sich an jede einzelne Pole zu erinnern. Sie waren alle auf ihre eigene Art und Weise etwas Besonderes und Einzigartiges. Es ist schwierig, sich an alle zu erinnern. Aber es fühlt sich jedes Mal wie das erste Mal an. Ehrlich gesagt, war ich mir nicht sicher, als ich über die Linie gefahren bin, ich hielt beinahe den Atem an, hoffte, drückte die Daumen, wartete und wusste, dass Sebastian noch auf seiner Runde war. Genauso Valtteri. Es war eine gute Runde, aber du machst dir nicht zu viele Hoffnungen, denn dann bist du enttäuscht, wenn sie eine bessere Runde hinlegen. Aber was die Intensität des Moments angeht, kann ich mich nicht an einen spannenderen erinnern. Wir haben gerade dieses Duell und deshalb möchte ich glauben, dass es eines der besten ist. Auch dass ich damit Ayrton eingeholt habe, macht es zu etwas Besonderem.

F: Sebastian und du seid in diesem Jahr immer sehr eng zusammen. Was erwartest du vom Rennen? Wird es bis zur letzten Runde gehen?

LH: Ich glaube schon. Denn wir sind so eng zusammen. Ferrari hat eine großartige Pace auf einer Rudne. Sie sind immer sehr stark. Dass haben sie bei den letzten Rennen gezeigt. Es war bislang ein enger Kampf zwischen uns und ich glaube, dass es auch morgen bis zum bitteren Ende gehen wird. Es wird ganz sicher gut. Ich bin gespannt darauf.

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