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BERICHT: Silberpfeile verabschieden sich mit Platz zwei aus Malaysia

BERICHT: Silberpfeile verabschieden sich mit Platz zwei aus Malaysia

Die Silberpfeile lieferten sich spannende Duelle bei der letzten Ausgabe des Malaysia Grand Prix. Aber den Sieg trug Red Bull-Pilot Max Verstappen davon.

Der Niederländer überholte Pole-Mann Lewis Hamilton in Runde vier in der ersten Kurve und fuhr danach zu seinem ersten Saisonsieg. Lewis belegte mit rund zwölf Sekunden Rückstand Platz zwei. Damit erzielte er seinen neunten Podestplatz in diesem Jahr und baute seine WM-Führung fünf Rennen vor Schluss auf 34 Punkte aus.

Sein Titelrivale Sebastian Vettel kämpfte sich vom Ende des Feldes auf Platz vier nach vorne und begrenzte damit den Schaden in der Weltmeisterschaft.

"Das war ein viel besseres Wochenende, als wir es nach dem Freitag erwartet hatten", sagte Lewis. "Angesichts der Schwierigkeiten, die wir mit dem Auto hatten, ist dies ein gutes Ergebnis. Aber wir haben noch viel Arbeit am Auto vor uns, denn einige der Kurven hier verstärkten unsere Probleme."

"Die kommenden Rennen werden entscheidend, um die Probleme mit dem Auto auszubügeln. Ich hatte zu Beginn des Rennens einige Schwierigkeiten mit dem De-Rating, weshalb ich mit der Batterieladung zu kämpfen hatte."

"Valtteri hatte jedoch viel mehr zu kämpfen. Ich konnte etwas mehr herausholen. Natürlich wollte ich das Rennen gewinnen, Siege sind klar das Ziel. Somit ist selbst Platz zwei nicht besonders zufriedenstellend."

"Dennoch haben wir einen weiteren Schritt in Richtung Weltmeisterschaft gemacht - jeder Punkt zählt."

Valtteri Bottas legte einen Blitzstart hin und griff in der ersten Kurve Verstappen im Kampf um Platz zwei an. Aber der Finne wurde danach im Feld nach hinten durchgereicht - zunächst überholte ihn Daniel Ricciardo, später nach dem Boxenstopp Sebastian Vettel im Kampf um Platz vier. Der enttäuschte Valtteri fuhr danach ein einsames Rennen.

"Das war ein schwieriger Tag. Ich habe alles versucht und alles gegeben, aber mir fehlte die Pace und ich rutschte viel herum", sagte Valtteri.

"Der Start war definitiv der beste Teil des Tages. Er war richtig gut, ich konnte etwas angreifen und um Positionen kämpfen. Aber kurz darauf fiel ich zurück und konnte nicht mit den anderen Fahrern mithalten."

"Ich hatte im ersten Stint recht viel Untersteuern und kämpfte mit der Balance. In diesem Rennen ging es darum, die Reifentemperaturen im Griff zu haben. Je mehr ich angriff, desto mehr überhitzten die Reifen und ich rutschte noch mehr herum. Also musste ich auf alles achten und deshalb war ich so langsam."

"Wir müssen das Rennen jetzt analysieren, denn das Upgrade-Paket hätte beim Abtrieb ein ziemlicher Schritt nach vorne sein sollen. Aber ich konnte das nicht wirklich feststellen. Es gibt noch viele Dinge, die wir verstehen müssen - wir müssen aus dem heutigen Tag unsere Lehren ziehen."

"Wir müssen sicherstellen, dass wir für Japan die richtigen Teile auswählen, und hoffentlich erleben wir dort auch etwas kühlere Temperaturen."

Mercedes-Teamchef Toto Wolff gab zu, dass die Silberpfeile in Malaysia einfach nicht schnell genug waren. Dabei betonte er, dass in den verbleibenden fünf Rennen noch viel Arbeit auf das Team warte.

"Bereits nach wenigen Runden war klar, dass sowohl Red Bull als auch Ferrari heute schnellere Autos hatten als wir. Nichtsdestotrotz haben wir eine gute Punkteausbeute erzielt und unsere Führung in beiden Weltmeisterschaften ausgebaut", sagte Toto.

"Nach einem Wochenende, an dem uns ein erheblicher Batzen an Performance gefehlt hat, hätten wir nicht mit so einem guten Ergebnis gerechnet. Aber wir dürfen uns dadurch nicht von unserer Arbeit ablenken lassen, die jetzt vor uns liegt."

"Wir reisen mit vielen Fragezeichen aus Malaysia ab und wir müssen in den kommenden Tagen und Wochen Antworten darauf finden. Nur so können wir sicherstellen, dass wir vorwärts kommen und im letzten Saisonviertel an der Spitze mitkämpfen."

"Wir dürfen uns nicht davon ablenken lassen, dass wir an diesem Wochenende wieder das Glück auf unserer Seite hatten. Lewis hat heute mit Platz zwei eine fantastische Leistung gezeigt. Valtteri brachte Platz fünf ins Ziel, aber er hatte das gesamte Wochenende über zu kämpfen, um diese Pace mitzugehen.

"Wir wissen, dass dieser Abstand nicht sein wahres Performance-Niveau darstellt. Jetzt hat es für uns Priorität, am nächsten Wochenende in Suzuka zwei Autos auf die Strecke zu schicken, die beide gleich konkurrenzfähig sind. Einfach ausgedrückt: Es liegt viel Arbeit vor uns, wenn wir am Ende in Abu Dhabi ganz oben stehen wollen."

Andrew Shovlin, seines Zeichens Trackside Engineering Director, sagte, dass das Team fest entschlossen ist, die kürzlichen Probleme aus Singapur und Malaysia für den Japan Grand Prix zu lösen.

"Wir haben heute ein hartes Rennen erwartet und genauso ist es auch gekommen", sagte Andrew. "Wir verloren die Führung sehr früh an Verstappen - das war frustrierend, aber es war ein Spiegelbild unserer heutigen Pace, die einfach nicht gut genug war."

"Ähnlich verhielt es sich mit Valtteri, der einen großartigen Start hinlegte und sich in den ersten Runden richtig gut gegen Daniel zur Wehr setzte. Aber schlussendlich konnte er ihn nicht hinter sich halten. Wir haben an diesem Wochenende sehr vom Pech auf Seiten Ferraris profitiert. Aber sie hatten ein extrem schnelles Auto und wir machen uns keine Illusionen, dass die verbleibenden fünf Rennen uns vor eine harte Aufgabe stellen werden, wenn wir unsere Nase in beiden Titelkämpfen vorne behalten wollen."

"Wir werden in den kommenden Tagen hart arbeiten, um unsere Schwächen an diesem Wochenende zu verstehen. Aber Suzuka ist ein gänzlich anderer Streckentyp und wir werden dort kämpfen, um unsere Probleme zu beheben und wieder an der Spitze zu stehen."

Mit den Plätzen zwei und fünf baute Mercedes-AMG PETRONAS Motorsport (503 Punkte) seine Führung in der Konstrukteurs-Wertung auf Ferrari (385 Punkte) auf 118 Punkte Vorsprung aus.

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