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Bonjour Montreal!

Bonjour Montreal!

Ah, Montreal… Unser einziger Besuch in Nordamerika in dieser Saison. Trotzdem ist die offizielle Sprach gemäß der Vorgaben der Stadt Französisch!

Montreal ist die zweitgrößte Stadt in Kanada nach Toronto und gehört schon seit jeher zu den Lieblingsaustragungsorten der Fahrer und Teams. Die Atmosphäre ist klasse, das Essen toll (habt ihr je "Putine" gegessen, Pommes frites mit Käse und Bratensoße?!?) und das Nachtleben ist auch nicht schlecht!

Zu den vielen tollen Dingen in Montreal gehört das Wetter - im Sommer kann es unglaublich heiß sein und im Winter wahnsinnig kalt. Im Durchschnitt fällt die Temperatur im Winter um -25C. Die Menschen leben ihr Leben dennoch normal weiter, denn die Stadt ist mit unglaublichen 30 km an unterirdischen Gehwegen und Tunneln versehen.

Die mit klimatisierte "Underground City", wie die Einheimischen sie nennen, beinhaltet zehn U-Bahn-Stationen, zwei Bahnhöfe, zwei Busbahnhöfe, 62 Gebäude, 7 Hotels, 1.615 Wohnungen, 200 Restaurants, 1.700 Geschäfte, 37 Kinos und Ausstellungsräume, zwei Universitäten, ein College und 10.000 Parkplätze. Nicht schlecht, aber man sollte besser keine Platzangst haben!

Der Grand Prix wird auf der Ile Notre-Dame ausgetragen, einer künstlichen Insel, die für die Weltausstellung 1960 erbaut wurde. Die Menschen in Kanada sind für ihr "joie de vivre" bekannt und im Jahr 2008 erzielte die Stadt den 16. Platz in der Liste eines britischen Magazins der 25 weltweit schönsten Städte.

Die Strecke ist für harte Bremsmanöver und fordernde Kurven bekannt. Die letzte Kurve heißt ironischerweise “Bienvenue au Québec” (Willkommen in Quebec) - seit 1999 drei ehemalige Weltmeister (Damon Hill, Jacques Villeneuve und auch Michael Schumacher) dort im Rennen in die Mauer gekracht sind, kennt sie jeder als "Wall of Champions".

In den Rennen geht es normalerweise heiß her und es gab in den vergangenen neun Rennen sechs Safety Car-Phasen - statistisch gesehen liegt die SC-Quote bei 67%, das ist eine der höchsten des Jahres.

Michael ist auf dieser Strecke immer besonders gut gewesen und hat mit sieben Siegen (1994, 1997, 1998, 2000, 2002, 2003, 2004) die meisten Rennen hier gewonnen. Im vergangenen Jahr fuhr MERCEDES GP PETRONAS zum ersten Mal in Montreal. Michael landete als Elfter knapp außerhalb der Punkteränge, Nico holte als Sechster acht Punkte.

In diesem Jahr wird sich viel um die Reifen und die beiden DRS-Zonen drehen. Letztes Jahr hatten alle Teams große Reifenprobleme, weil die Reifen körnten. Es ist schwer vorherzusagen, wie die neuen Pirelli-Reifen reagieren werden - Pirelli selbst erwartet aber einen Thriller.

Wenn man dann noch die zwei DRS-Zonen hinzunimmt, welche die Anzahl an Überholmanövern auf einer Strecke erhöhen, auf der ohnehin schon Überholen möglich war, dann erwartet uns ein spannendes Wochenende!

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