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Brawn: Das Safety Car kam für uns zum genau falschen Zeitpunkt auf die Strecke

Brawn: Das Safety Car kam für uns zum genau falschen Zeitpunkt auf die Strecke

Nico und Lewis beendeten den Großen Preis von Singapur auf den Positionen vier und fünf. Der entscheidende Moment des Rennens ereignete sich in Runde 25, als das Safety Car auf die Strecke ging und beide Fahrer draußen blieben. Ein Boxenstopp hätte für sie einen Stint mit 36 Runden ohne Reifenwechsel bis zum Rennende bedeutet. In der Schlussphase des Rennens zeigte sich, dass alle Fahrer bis auf zwei noch einmal an die Box kommen mussten oder stark an Performance einbüßten.

"Das Safety Car kam für uns zum genau falschen Zeitpunkt auf die Strecke. Danach war es ein frustrierendes Rennen", sagte MERCEDES AMG PETRONAS Teamchef Ross Brawn. "Es war eine knifflige Entscheidung, ob wir die Autos hereinholen sollten, um mehr als die Hälfte der Renndistanz auf einem Reifensatz zurückzulegen. Unserer Ansicht nach war das nicht möglich. Deshalb ließen wir - genauso wie Red Bull - beide Autos weiterfahren, um einen kürzeren Schluss-Stint zu haben."

"Schlussendlich haben es zwei Autos, die an die Box gegangen waren, geschafft, aber die meisten anderen mussten einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen oder fielen in den letzten Rennrunden aus dem Performancefenster ihrer Reifen heraus", führte der Brite aus. "An Nicos Auto wurde das Rennen durch ein Problem mit dem Frontflügel zusätzlich erschwert. Zu einem entscheidenden Zeitpunkt hatte sich Gummiabrieb in seinem Flügel verfangen, was starkes Untersteuern auslöste und ihn Performance kostete. Mit den Plätzen vier und fünf konnten wir den Punkteverlust auf Ferrari in der Konstrukteurs-Wertung in Grenzen halten, aber in unserem Auto steckte heute Potential zu mehr Punkten."

Der Motorsportverantwortliche von Mercedes-Benz, Toto Wolff, erklärte nach dem 13. Saisonrennen: "Von den Startpositionen zwei und fünf können wir mit den Plätzen vier und fünf nicht zufrieden sein. Zwei unserer Gegner konnten mehr als die halbe Renndistanz auf einem einzigen Reifensatz fahren, was wir in unserem Fall nicht für möglich hielten. Aus diesem Grund blieben beide Autos in der Safety Car-Phase auf der Strecke. Glückwunsch an Sebastian Vettel zu einem verdienten Sieg: Er fuhr für einen Großteil des heutigen Rennens in einer eigenen Liga."

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