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Brawn: Kanada wird ein spannendes Rennen

Brawn: Kanada wird ein spannendes Rennen

Die Formel 1 kehrt zurück nach Montreal – und alle freuen sich darauf. „Der Große Preis von Kanada zählt stets zu den beliebtesten Rennen der Saison“, betont Teamchef Ross Brawn. „Gleichzeitig ist es ein wichtiges Wochenende, um unseren Sport auf dem nordamerikanischen Markt zu präsentieren.“

Auch die Statistik sieht gut aus. Seit 1999 belegten Fahrzeuge mit Mercedes-Benz Motor acht Podiumsplätze in Kanada, darunter vier Siege. Bei sechs der letzten neun Rennen war das Safety Car im Einsatz – mit 67% eine der höchsten Quoten. 2010 gab es in Kanada 61 Boxenstopps, bis jetzt wurden in der Saison 2011 durchschnittlich 60 Boxenstopps pro Rennen durchgeführt.

„Der Circuit Gilles Villeneuve ist die erste echte Hochgeschwindigkeitsstrecke des Jahres – mit besonderer Bedeutung für die Bremsen und die Motorleistung“, verrät Ross. Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug stimmt zu: „Die Rennstrecke auf dem ehemaligen Olympiagelände zeichnet sich durch lange Vollgas-Passagen aus, wo die Autos an vier Stellen über 295 km/h schnell unterwegs sind. Montreal ist bezüglich der Bremsenbelastung eine der anspruchsvollsten Strecke im Formel 1-Kalender.“

Gleich an sechs verschiedenen Stellen sind die Bremsen auf das Extremste gefordert. „Der Circuit Gilles Villeneuve gehört zu den Strecken, bei denen vergleichsweise wenig Abtrieb und geringer Luftwiderstand gefordert sind, was eine zusätzliche Herausforderung darstellt.“

Ähnlich wie Monaco, wo die Formel 1 am letzten Wochenende gastierte, hat der Circuit Gilles Villeneuve in Montreal eher langsamere Kurven. Wie in Monaco kommen in Kanada auch die 'soft'- und 'super soft'-Reifen von Pirelli zum Einsatz. „Im vergangenen Jahr kämpften alle Teams mit Graining an den Reifen, es wird also interessant zu sehen, wie sich die neuen Pirelli-Reifen am nächsten Wochenende verhalten werden“, sagt Brawn. „Es ist nicht einfach, vorherzusagen, ob dies die Reifensituation im Vergleich zum Vorjahr verändern wird.“

Im Rennen wird es erstmals zwei Zonen geben, in denen die Betätigung der Heckflügelklappe erlaubt ist. „Die beiden DRS-Zonen verbessern die Überholchancen auf einer Strecke, auf der Überholen ohnehin schon möglich war“, so Brawn. „Die Kombination aus DRS und den Reifen sollte erneut für ein spannendes und ereignisreiches Rennen sorgen.“ Das glaubt auch Haug: „Dies könnte dazu beitragen, dass es in Kanada noch mehr Aktion und Spannung gibt als bei den großartigen Rennen der bisherigen Saison. Unser Team will sich nach Monaco auf eine bessere Leistung im Rennen konzentrieren.“

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