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Brawn: Mit beiden Autos in die Punkteränge gefahren

Brawn: Mit beiden Autos in die Punkteränge gefahren

Ross Brawn blickte nach dem Großen Preis von Bahrain mit gemischten Gefühlen auf das Rennen. Nico fiel nach seinem Start von der Pole Position im Rennen auf den neunten Rang zurück. Von eben dieser Position aus war Lewis in den vierten Saisonlauf gegangen - er beendete den Grand Prix vor den Toren Manamas auf dem fünften Platz. Während die Drei-Stopp-Strategie des Weltmeisters von 2008 gut aufging, musste Nico spät im Rennen noch einen zusätzlichen vierten Reifenwechsel absolvieren.

"Zu Beginn des Rennens, als die Streckentemperaturen am höchsten waren, hatten wir große Probleme. Das müssen wir genau analysieren, um unsere Performance in diesem Bereich weiter zu verbessern", erklärte Brawn im Anschluss den Grand Prix. "In der zweiten Rennhälfte sank die Streckentemperatur etwas - dann war unsere Pace nicht schlecht, besonders bei Lewis", sagte der Brite.

"Wir sind mit beiden Autos in die Punkteränge gefahren, beide Fahrer zeigten spannende Rad-an-Rad-Duelle und die Boxenmannschaft hat großartige Boxenstopps abgeliefert", lobte Brawn mit Blick auf das Rennen. Lewis und Nico hätten sich mit dem zur Verfügung stehenden Auto bestmöglich geschlagen. "Aber leider ging es bei beiden Fahrern um eine Art Schadensbegrenzung", so der Brite.

Der MERCEDES AMG PETRONAS Teamchef fügte an: "Höchste Priorität hat für uns nun, besser mit hohen Temperaturen umzugehen: Die Reifen sind für alle Teams gleich und wir sind unter diesen Bedingungen noch nicht so gut wie unsere Konkurrenten." Der neue Motorsportverantwortliche von Mercedes-Benz, Toto Wolff, teilte nach Lewis' fünftem Rang in Bahrain die Meinung Brawns.

"Wir wussten, dass uns ein schwieriger Tag bevorstehen würde, da uns die Streckentemperaturen eindeutig nicht entgegenkamen. Dies soll keine Entschuldigung sein, sondern zeigt den wichtigsten Bereich auf, in dem wir uns steigern müssen", fasste Wolff nach der Zieldurchfahrt zusammen. Nun müsse analysiert werden, warum man besonders in der Anfangsphase des Rennens solche Schwierigkeiten gehabt hätte, und warum die Pace gefehlt habe. "Aus Teamsicht ist das Ergebnis jedoch enttäuschend", meinte der Österreicher.

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