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F1 W09 EQ Power+

F1 W09 EQ Power+

1.000 Jahre an Arbeitsstunden, die Hoffnungen und Träume der gesamten Mercedes-Familie

Der F1 W09 EQ Power+ ist im Vergleich zu seinem Vorgänger auf jedem Gebiet eine Weiterentwicklung und wird das schnellste Formel 1-Auto in der Geschichte von Mercedes. Das 2018er Auto soll nun ein eigenes Kapitel in der langen Rennsporttradition der Marke schreiben und dabei bis an die technischen Grenzen des Motorsports gehen. Schließlich ist es der fortschrittlichste Bolide, den Mercedes-AMG Petronas Motorsport bisher entwickelt hat.

Das Mercedes-AMG F1 W09 EQ Power+ getaufte Auto trägt erneut mit Stolz die Bezeichnung „EQ Power+“, die mit dem Vorjahresauto erstmals präsentiert wurde. Passend zur Namensgebung von Mercedes-AMG steht „EQ Power+“ für zukünftige Performance Hybrid-Modelle der Marke. Das Formel 1-Team nahm diesbezüglich eine Vorreiterrolle ein, in dessen Fußstapfen das Mercedes-AMG Project ONE Showcar trat, das vergangenes Jahr in Frankfurt vorgestellt wurde. Mit der Bezeichnung EQ Power+ und seiner hochmodernen Hybrid Power Unit steht das Formel 1-Auto an vorderster Front der zukünftigen Mercedes-AMG Modellpalette. Ein Beispiel dafür, wie Formel 1-Technik die Zukunft des Motorsports und der Automobiltechnologie im Allgemeinen vorantreibt.

Das neue Auto ist mehr als eine Maschine

Obwohl die Mannschaften in Brackley und Brixworth an verschiedenen Bereichen des Autos arbeiten, ist ihre Herangehensweise an die Entwicklung und den Bau des neuen Autos gleich. Der Gewinn beider Weltmeisterschaften im Vorjahr spielt keine Rolle dabei, wie sich die beiden Werke auf die Saison vorbereiten. Jedes Teammitglied weiß, dass das Punktekonto vor der Saison 2018 wieder auf null zurückgesetzt wurde – und dass uns in diesem Jahr noch größere Herausforderungen erwarten.

Das neue Auto ist mehr als eine Maschine, in ihm steckt ungefähr ein Jahrtausend an Arbeitsstunden. Es ist eine Demonstration des Teamworks und stellt nicht nur die Hoffnungen und Träume der Fahrer, des Teams, der Partner und der gesamten Daimler-Familie dar, sondern auch aller Mercedes-Fans rund um die Welt. Die erste Ausfahrt beim Shakedown wurde nicht nur von den Teammitgliedern an der Strecke, in Brackley und in Brixworth aufmerksam verfolgt, sondern auch bei Kollegen und Fans in aller Welt.

Ein komplett neues Auto mit einer bekannten DNS

Der brandneue F1 W09 EQ Power+ teilt sich einen Teil seiner Gene mit seinem Vorgänger. Der 2017er Mercedes Formel 1-Rennwagen erhielt wegen seiner gelegentlichen Unberechenbarkeit den liebevollen Spitznamen „Diva“. Nichtsdestotrotz war er das erfolgreichste Auto der vergangenen Saison. Für die Saison 2018 blieb das Aerodynamikreglement weitestgehend stabil. Die größten Veränderungen sind die Einführung von Halo sowie das Verbot des „Monkey-Seats“ und der oben angebrachten „T-Flügel“. Aus diesem Grund entschied sich das Team dazu, einer ähnlichen Designphilosophie zu folgen, um die vielen Stärken des 2017er Autos weiterzuentwickeln und die Schwachpunkte auszumerzen.

Das neue Auto bleibt den grundsätzlichen Designprinzipien seines weltmeisterlichen Vorgängers treu. Es behält den gleichen Radstand und besitzt einen leicht erhöhten Neigungswinkel. Die Arbeit mit einem bestens bekannten Regelwerk führte jedoch dazu, dass das Team beim Design in jedem Bereich extremere Wege einschlagen konnte.

Mercedes-AMG F1 W09 EQ Power+ Technische Daten

Chassis

Bauart: Kohlefaser und Waben-Kompositstruktur
Karosserie: Kohlefaser, inklusive Motorabdeckung, Seitenkästen, Unterboden, Nase, Frontflügel und Heckflügel
Cockpit: Entfernbarer Fahrersitz aus anatomisch geformter Kohlefaser, OMP Sechs-Punkt-Sicherheitsgurt, HANS-System
Sicherheitsstrukturen: Cockpit-Überlebenszelle mit Aufprall- und Eindringungsschutz, vordere Crash-Struktur, vorgeschriebene seitliche Crash-Strukturen, integrierte hintere Crash-Struktur, Überrollbügel vorne und hinten, Fahrer-Schutzvorrichtung aus Titan (Halo)
Vorderradaufhängung: Kohlefaser-Querlenker und Torsionsfedern (Schubstreben) und Kipphebel
Hinterradaufhängung: Kohlefaser-Querlenker und Torsionsfedern (Zugstreben) und Kipphebel
Räder: OZ geschmiedetes Magnesium
Reifen: Pirelli
Bremssystem: Carbone Industries Carbon / Carbon Bremsscheiben und
-Beläge mit „brake-by-wire“ (hinten)
Bremszangen: Brembo
Lenkung: Servounterstützte Zahnstange und Getriebeanordnung
Lenkrad: Kohlefaserkonstruktion
Elektronik: ECU nach FIA-Standard, Elektroniksystem und Elektrik mit FIA-Zulassung
Ausstattung: McLaren Electronic Systems (MES)
Benzinsystem: ATL mit Kevlar verstärkter Gummiblase
Funktionsflüssigkeiten: PETRONAS Tutela

Kraftübertragung

Getriebe: Acht Vorwärtsgänge, ein Rückwärtsgang, Kohlefaser-Getriebegehäuse
Schaltung: Sequenzielle Halbautomatik mit hydraulischer Aktivierung
Kupplung: Carbonplatte

Abmessungen

Gesamtlänge: Über 5.000 mm
Gesamtbreite: 2.000 mm
Gesamthöhe: 950 mm
Gesamtgewicht: 733 kg

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