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Der Staub legt sich: Rückblick auf Singapur

Der Staub legt sich: Rückblick auf Singapur

Für viele Formel-1-Fans geht Singapur mit Glamour einher. Auf vielen Ebenen könnte der Große Preis von Singapur das "Monaco Südostasiens" genannt werden, mit diesen 24 Autos, die zwischen den Mauern hin und her tanzen, häufig nur wenige Zentimeter von der Mauer entfernt... manchmal sogar noch nicht einmal dies.

Für das Team war Singapur mit gewissen Sorgen verbunden. Die langsame Natur der Strecke spiegelt ebenso die Charakteristika Monacos wieder - die Strecke, auf der das Team das schwierigste Rennen der Saison vor knapp vier Monaten hatte.

Natürlich wurde seitdem in Brackley hinter verschlossenen Türen viel Arbeit geleistet, um die Performance und das Handling des Autos für diese Art von Strecke zu verbessern. Somit kam das Team mit der Zielsetzung, weitere Punkte am Sonntag zu sammeln, in Singapur an...

NICO

Nach einer nützlichen Frühabendsession am Freitag, in der er sich auf größere Spritmengen konzentrierte, um bei uns dabei zu helfen, das Auto für das Rennen vorzubereiten, nahm Nico das Qualifying mit einer anständigen Portion Optimismus in Angriff.

Seine Zeiten in Q2 waren gut und Nico entschied sich, in Q3 auf die Strecke zu gehen, um alles zu versuchen, und zunächst landete er auf Rang Sechs in der Startaufstellung. Obwohl er letztlich sich als Siebter qualifizierte, war es den Versuch wert, schließlich war er nur 0,2 Sekunden langsamer als Felipe Massa.

Nico hatte einen sauberen Start ins Rennen und schaffte es, Hamilton in der ersten Runde zu überholen und den sechsten Platz für vier Runden zu verteidigen. Er war dann eines der ersten Fahrzeuge an der Box, als er seinen ersten Besuch bei den Mechanikern in Runde Neun hatte - das legte den Grundstein für seine aggressive Drei-Stopp-Strategie

Nach zwei weiteren Stopps in den Runden 22 und 29 - letzterer, um auf das Safety Car zu reagieren - schaffte es Nico, auf seinen Satz weiche Reifen für den Rest des Rennens Acht zu geben und mehr als die Hälfte des Rennens (32 Runden) auf diesem einen Satz zu fahren.

Nico kämpfte hart mit dem Force India von Paul di Resta, der eigentlich eine Zwei-Stopp-Strategie geplant hatte, aber ebenfalls hinter dem Safety Car auf weiche Reifen wechselte und damit bis zum Ende fuhr.

Auf der für unser Auto anspruchsvollen Strecken und wegen etwas, das Nico nach dem Rennen als "Setup-Fehler" seinerseits beschrieb, hatte er gegen Ende des Rennens Schwierigkeiten. Er beklagte mehr Reifenverschleiß als die anderen Autos und holte dennoch sechs wichtige Punkte für das Team in einem von seiner Leistung her guten Rennen...

MICHAEL

Michael fuhr ein "taktisches" Qualifying am Samstag und nahm das kalkulierte Risiko in Kauf, in Q3 nicht auf die Strecke zu gehen, um einen neuen Satz Reifen für das Rennen zu sparen. Wie Nico legte auch Michael einen guten Start hin und schaffte es, Lewis in der ersten Runde zu überholen. Wieder führten diese beiden Piloten einen guten - und sauberen - Zweikampf in den ersten Runden, bis Lewis einen Weg an Michael in der DRS-Zone in Runde Drei vorbei fand.

Nach seinem ersten Stopp in Runde Zehn zeigte Michael eine großartige Pace, fuhr zweimal die schnellste Runde des Rennens und schloss die Lücke zu Nico. Michael stoppte in Runde 24 erneut, bevor ein Unfall mit dem Sauber von Perez sein Rennen beendete.

"Was passiert ist, war, was ich als Missverständnis zwischen Sergio Perez und mir bezeichnen würde. Er war dabei, auf die Innenseite zu gehen und lupfte, ich habe nicht damit gerechnet, dass er es so früh täte, und deshalb habe ich ihn getroffen."

Michaels Ausscheiden bedeutete das Ende einer ganzen Serie von Rennen in guter Form (zwei fünfte Plätze in Folge), aber es gibt keinen Zweifel, dass er alles geben wird, was er kann, um in Japan zurückzuschlagen, auf einer Strecke, die er zu seinen Favoriten zählt.

Teamtechnisch zeigten die Jungs in der Boxengasse wieder einmal, wie Entschlossenheit, Training und akribische Aufmerksamkeit auf jedes Detail großartige Resultate hervorbringen kann - das Team zeigte die vier schnellsten Boxenstopps des Rennens in Singapur und war im Durchschnitt eine halbe Sekunde schneller als der nächstbeste Rivale.

Jeder freut sich nun auf den Besuch in Japan, ein großartiges Land, das erst vor ein paar Monaten viel gelitten hat und auf das jedes Team immer gespannt ist, wenn es dorthin zurück geht.

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