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Die Formel-1-Regeländerungen 2011

Die Formel-1-Regeländerungen 2011

Das sportliche und technische Reglement der Formel 1 ändert sich ständig, um auf Änderungen im Sport zu reagieren, die Show zu verbessern und Kosten zu senken. Die Saison 2011 ist da keine Ausnahme und es gibt dieses Jahr einige signifikante Änderungen an den Regeln. Um etwas mehr über die Auswirkungen der neuen Reglements zu erfahren, haben wir die Experten im Team nach ihrer Meinung gefragt.

Heute werfen wir einen Blick auf die 107%-Regel im Qualifying, Strafen und Teamorder:

107% Qualifying
Jeder Fahrer, der es nicht schafft, eine Runde innerhalb von 107% der schnellsten Zeit aus Q1 zu absolvieren, darf das Rennen nicht starten. Unter außergewöhnlichen Umständen, etwa wenn ein Fahrer im Training eine angemessene Zeit gefahren hat, können die Stewards dem Fahrer den Start erlauben.

Die Experten-Meinung: Andrew Shovlin, Chef-Renningenieur
Die Wiedereinführung der 107%-Regel sollte keinen so großen Unterschied machen, da auch die langsamsten Autos der Saison 2010 sich innerhalb dieses Limits qualifizieren konnten. 107% wären eigentlich sogar nahe an der Zeit, die ein GP2-Auto fahren kann. In der Anwendung sieht es so aus, sollte ein Fahrer Pech haben und ein Zuverlässigkeits-Problem oder ein Dreher ihn davon abhalten, eine Zeit innerhalb der 107% zu fahren, dann könnte er das Rennen trotzdem starten, vorausgesetzt er konnte im Training zeigen, dass seine Pace innerhalb dieses Limits war. Die Absicht dieser Regel ist es, Autos von einem Rennstart abzuhalten, die wahrscheinlich vier oder fünf Mal überrundet werden würden.

Strafen
Die Stewards können eine größere Bandbreite an Strafen für falsches Fahrverhalten oder andere Regelverstöße aussprechen. Die neuen Strafen schließen ein: Zeitstrafen, eine Streichung aus dem Renn-Ergebnis oder den Ausschluss von folgenden Rennen.

Die Experten-Meinung: James Vowles, Chef-Stratege
Die Aufgabe des Teams und der Fahrer besteht darin, sicherzustellen, dass man zu jeder Zeit so nahe wie möglich am Limit agiert, während man sich aber immer an das FIA-Reglement und den Sport-Codex hält. Die Strafen sind wichtig, da sie den möglichen Verlust definieren, sollte ein Team oder ein Fahrer diese Limits überschreiten. Nicht jede Regel-Verletzung ist gleich oder sollte gleich behandelt werden, da einige Überschreitungen mehr Härte verlangen als andere. 2011 hat die FIA eine größere Bandbreite bei seinen Strafen eingeführt, dadurch wird sichergestellt, dass die Strafen auch zu den Vergehen passen, die Fahrer oder Teams begangen haben.

Teamorder
Der Artikel, der die Teamorder verboten hat, ist aus dem sportlichen Reglement entfernt worden.

Die Experten-Meinung: Ron Meadows, Sportdirektor
Der Artikel, der die Teamorder verboten hat (Artikel 39.1), ist ab dieser Saison aus dem sportlichen Reglement verschwunden, allerdings wissen alle Teams, dass jedwede Aktion, die den Sport in Verruf bringt, unter Artikel 151c des internationalen Sport-Codex geahndet werden kann. Das könnte eine noch größere Strafe nach sich ziehen.

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