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Die Mercedes-Benz Rennfahrer im Eifelrennen 1934

Die Mercedes-Benz Rennfahrer im Eifelrennen 1934

Manfred von Brauchitsch

15. August 1905 - 5. Februar 2003?

Manfred von Brauchitsch wird in eine Familie mit ausgeprägt militärischen Wurzeln geboren, doch er widmet sich intensiv dem Motorsport. Mit Hilfe betuchter Gönner fährt er Sportwagen von Mercedes-Benz – und das sehr erfolgreich. Zwischen 1934 und 1939 tritt er schließlich als Werksfahrer im Zeichen des Sterns an. Höhepunkte seiner Laufbahn neben dem Einstand mit dem W 25 beim Eifelrennen 1934 sind die Siege beim Großen Preis von Monaco 1937 und beim Grand Prix von Frankreich 1938. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebt Manfred von Brauchitsch in der damaligen DDR. Er ist lange Jahre als Präsident der Gesellschaft zur Förderung des Olympischen Gedankens aktiv. Mit der erneut veränderten Situation nach der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 tut er sich schwer, es wird bis zu seinem Tode sehr still um ihn.

Luigi Fagioli

9. Juni 1898 - 20. Juni 1952?

Luigi Fagioli wird 1898 in der Nähe von Ancona geboren. Als Rennfahrer ist er, den seine Freunde liebevoll „der alte Abruzzenräuber“ nennen, ein Spätentwickler. Erst mit 28 Jahren fährt er sein erstes Rennen, 1930 gewinnt er erstmals – bei der Coppa Principe di Piemonte in einem Maserati. 1933 wird Fagioli italienischer Meister auf Alfa-Romeo. Er zeichnet sich hinter dem Lenkrad durch Beständigkeit und Einsatzfreude aus. Diese Eigenschaften bringen ihm eine Einladung in die Mercedes-Benz Werksmannschaft für 1934 ein. Fagioli revanchiert sich mit den beiden Grand-Prix-Siegen in Monza (zusammen mit Rudolf Caracciola) und im spanischen Lasarte und sattelt 1935 noch einmal drauf mit Platz eins beim Saisonauftakt in Monaco.

Erfolge bei der Coppa Acerbo in Pescara (1934) und auf der Avus (Automobil-Verkehrs- und Übungs-Straße) in Berlin (1935) sowie in Barcelona (1935) untermauern die Richtigkeit der Wahl. 1936 läuft sein Vertrag aus. Danach fährt er für Auto Union, nach dem Zweiten Weltkrieg für Alfa Romeo. Dort zählt er zu den „drei großen F“, Fangio, Farina und Fagioli, die 1950 und 1951 Formel-1-Erfolge im Wesentlichen untereinander ausmachen. Beim Training zum Grand Prix von Monaco 1952 kollidiert er mit einer steinernen Balustrade. Drei Wochen nach dem Unfall stirbt „der alte Abruzzenräuber“.

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