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Die Rennen der Saison 2018

Die Rennen der Saison 2018

Die Formel 1-Saison 2018 und die starke Konkurrenz durch Ferrari und Red Bull trieben Mercedes-AMG Petronas Motorsport auf zu neuen Höhen. Zwei weitere Gründe für die packende Saison waren der Rennkalender mit 21 Wochenenden und der erste "Triple-Header" in der Geschichte der Königsklasse. Dennoch ist es uns gelungen, am Ende des Jahres in der Fahrer- sowie der Konstrukteurswertung ganz oben zu stehen.

Das Qualifying in Australien ist stets sehr interessant - immerhin ist es die erste Session der Saison, in der wir erfahren, wie stark die Autos wirklich sind. Im Jahr 2018 verlief das Qualifying von Lewis Hamilton besonders gut. Der Brite fuhr in Melbourne auf die Pole Position und hatte dabei beinahe sieben Zehntel Vorsprung. Das Rennen verlief hingegen nicht ganz nach unserem Geschmack. Der Einsatz des virtuellen Safety Cars kostete Lewis Zeit und Sebastian Vettel konnte so an ihm vorbeiziehen und das Rennen gewinnen.

Am zweiten Rennwochenende gab es den zweiten Sieg für Vettel, wobei ihn Valtteri Bottas in Bahrain bis zum Schluss stark unter Druck setzte. Lewis startete unterdessen nach einer Strafversetzung um fünf Plätze für einen Getriebewechsel eine Aufholjagd auf Platz drei.

In China ging Vettels Siegesserie zu Ende, trotzdem konnten wir erneut nicht unseren ersten Saisonsieg feiern. Stattdessen ging Daniel Ricciardo als Sieger hervor, der sich in der Safety-Car-Phase frische Reifen geholt hatte. Valtteri war nah am Sieg dran und sah lange als der sichere Sieger als, bis das Safety Car herauskam und es einfach nicht sein sollte.

Zwei Wochen später hatte der Finne in Aserbaidschan abermals Siegchancen. Nach einer dramatischen Szene zwischen den beiden Red-Bull-Fahrern führte Valtteri das Rennen drei Runden vor Schluss sogar vor Lewis an. Aber ein schmerzhafter Reifenschaden führte zum Ausfall. Trotzdem konnten wir in Baku unseren ersten Saisonsieg feiern: Lewis übernahm die Führung und fuhr diese nach Hause.

Das erste Europarennen der Saison brachte gleichzeitig den ersten Doppelsieg des Teams. Lewis und Valtteri zeigten auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya in Spanien eine überlegene Vorstellung. So reiste Lewis mit einem 17-Punkte-Vorsprung aus Spanien ab. Es folgte ein dritter Platz in Monaco (nach einem harten Wochenende für die silbernen Autos). Das Rennen gewann Ricciardo vor Vettel, sodass der Vorsprung von Lewis gleich wieder schmolz.

In Kanada siegte erneut Vettel, womit er sich die WM-Führung vor Lewis sicherte, der Fünfter wurde. Valtteri erzielte seinen vierten zweiten Rang in dieser Saison. Lewis musste aber nicht lange warten, bis er wieder ganz oben stehen durfte. Nach einer überlegenen Vorstellung siegte er beim Comeback des Frankreich GP. Valtteri beendete das Rennen nach einer Erstrundenkollision und einer Aufholjagd vom Ende des Feldes auf Rang sieben.

Frankreich war das erste von drei Rennen innerhalb von ebenso vielen Wochen - der erste "Triple-Header" in der Formel 1-Geschichte. Aus Le Castellet ging es weiter nach Österreich, wo wir mit einem Doppelausfall eines der schlimmsten Wochenenden der vergangenen Jahre erlebten. Damit riss nach 33 Rennen die Zielankunftsserie von Lewis - ein Rekord. Valtteri fuhr auf die Pole Position und lag bis Runde elf in Reichweite zu einem Sieg. Lewis fiel in Runde 62 aus.

Weiter ging es mit dem Großen Preis von Großbritannien, dem Heimrennen von Lewis und dem Team - schließlich liegt Silverstone nur einen Steinwurf entfernt von den Werken in Brackley und Brixworth. Lewis sicherte sich die Pole, fiel nach einer Kollision auf der ersten Runde aber bis auf Rang 18 zurück. Mit einer bemerkenswerten Aufholjagd brachte er sich in den Schlussrunden in den Kampf gegen Vettel und Valtteri zurück, aber schlussendlich siegte der Ferrari-Fahrer vor Lewis und Valtteri, dem gegen Ende die Reifen ausgingen, sodass er auf Rang vier zurückfiel.

Die nächste Runde fand in Deutschland statt - in der Heimat von Mercedes. Lewis erwischte nicht den besten Start in das Wochenende, an dem er im Qualifying technische Schwierigkeiten erlebte und sich deshalb nur als 14. Qualifizieren konnte. Am Sonntag pflügte er jedoch durch das Feld und erkämpfte sich den Sieg. Valtteri zeigte ebenfalls eine starke Leistung und kam auf Platz zwei ins Ziel - damit erzielte das Team einen Doppelsieg bei seinem zweiten Heimrennen.

Eine Woche darauf ging es in Ungarn weiter, auf einer Strecke, die unserem Auto traditionell nicht so gut wie andere liegt. Aber sowohl Lewis als auch Valtteri zeigte bei nassen Bedingungen im Q3 eine starke Vorstellung und fuhren in die erste Reihe. Lewis startete von der Pole und kontrollierte das Rennen auf dem Weg zu seinem fünften Saisonsieg. Valtteri kam als Fünfter ins Ziel, nachdem er in den Schlussrunden mit seinen Reifen zu kämpfen hatte. Nach dem Ungarn GP stand die alljährliche Sommerpause auf dem Programm...

Frisch erholt vom Sommerurlaub ging es in Spa-Francorchamps zurück an die Arbeit. Lewis startete von der Pole, verlor die Führung aber auf der ersten Runde an Vettel. Am Ende sicherte sich der Brite Platz zwei, während Valtteri in Folge einer Strafversetzung vom Ende des Feldes ins Rennen gehen musste. Er stürmte noch bis auf Platz vier nach vorne.

Eine Woche darauf reiste das Team zum letzten Europarennen der Saison nach Italien. Es sollte ein gutes Pflaster für unsere Jungs sein. Lewis starte von P3, überhole jedoch beide Ferrari und erzielte so den Sieg in Monza. Valtteri kam dahinter auf P3 und komplettierte ein Doppelpodium für Mercedes.

Unter dem Flutlicht von Singapur zeigte Lewis am Samstag die wahrscheinlich beste Qualifying-Runde in der Geschichte der Formel 1. Diese setzte er am Sonntag in einen Sieg um, Valtteri kam auf Rang vier ins Ziel.

Beim nächsten Rennen in Sotschi war Valtteri vorne dabei und sicherte sich den besten Startplatz. Im Rennen begannen die Reifen von Lewis Blasen zu schlagen, was dazu führte, dass das Team die Fahrer die Positionen tauschen ließ, um Lewis vor dem heraneilenden Ferrari von Vettel zu schützen. Lewis war zu diesem Zeitpunkt in der Saison der einzige unserer beiden Fahrer, der um die Fahrer-WM kämpfte. Es war eine harte Entscheidung, aber die Fahrer setzten sie fehlerfrei und professionell um und erzielten einen Doppelsieg - damit reiste das Team mit der maximalen Punktzahl aus Russland ab.

In Suzuka erzielte Lewis seinen vierten Sieg in Folge. Valtteri sicherte dem Team einen weiteren Doppelsieg und erzielte dabei seinen ersten Podestplatz in Japan. Nach drei Rennen im Osten ging es nun für die letzten drei Läufe nach Amerika.

Lewis fuhr in Austin auf P3, womit der WM-Kampf auf Mexiko vertagt wurde. Dort sicherte sich Lewis seinen fünften WM-Titel und zog damit mit einer anderen Mercedes-Legende gleich: Juan Manuel Fangio. Damit ist er nun einer von nur drei Fahrern, die fünf oder mehr Fahrer-Titel gewinnen konnten - gemeinsam mit Fangio und hinter Michael Schumacher.

Das Team reiste mit gemischten Gefühlen aus Mexiko ab - es freute sich über den Gewinn der Fahrer-Krone für Lewis, aber es wusste auch, dass die Arbeit noch nicht vollendet war. Der Konstrukteurs-Titel war noch immer offen und wir wussten, dass Ferrari bis zuletzt kämpfen würde. Zwei Wochen darauf war es in Brasilien aber soweit und wir durften endlich feiern: Lewis gewann das Rennen und Valtteri kam auf Rang fünf ins Ziel - damit sicherte sich das Team genügend Punkte, um seinen fünften Konstrukteurs-Titel in Folge zu gewinnen.

In Abu Dhabi rundete Lewis das Jahr mit einem weiteren Sieg ab, Valtteri belegte Platz fünf.

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