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Die Saison 1936

Die Saison 1936

Mercedes-Benz tritt in der nächsten Saison mit einem erneut weiterentwickelten W 25 an. Der 330 kW starke W 25 des Jahres 1936 mit einem gegenüber den vorherigen Modellen kürzerem Radstand kann allerdings nicht an diese Erfolgsserie anknüpfen: Im Jahr 1936 gelingen Mercedes-Benz nur zwei Siege in den Großen Preisen von Monaco und Tunis.

"Für das Rennjahr 1936 haben sich unsere Mercedes-Konstrukteure etwas ganz Neues einfallen lassen. Der Wagen ist kleiner und kürzer geworden. Aber sein Hubraum beträgt 4,7 Liter - und der Motor leistet weit über 420 PS", resümiert Neubauer. Doch die letzte Evolutionsstufe des W 25 kann nicht an die Erfolge von 1935 anknüpfen. In diesem Jahr gelingen Mercedes-Benz nur zwei Siege in den Großen Preisen von Monaco und Tunis, beide Rennen gewinnt Rudolf Caracciola.

Nach dem eher durchschnittlichen Abschneiden des modifizierten W 25 in seiner dritten Saison entwickelt Mercedes-Benz für das Rennjahr 1937 einen neuen Wagen. Der W 125 wird das Jahr 1937 mit seinem Achtzylinder-Motor dominieren, an dem ein mechanischer Lader für Spitzenleistungen von mehr als 600 PS (441 kW) aus 5,6 Liter Hubraum sorgt. Konzipiert wird der W 125 von Rudolf Uhlenhaut - dieser Ingenieur imponiert auch dem strengen Rennleiter Neubauer: "Ein genialer junger Mann hat unseren Wagen einen neuen Schliff gegeben. Er heißt Uhlenhaut und ist der einzige Konstrukteur, der es je verstanden hat, einen schweren Grand-Prix-Rennwagen eigenhändig im Renntempo über eine Bahn zu steuern."

Dabei setzen die Techniker auf neue Detaillösungen. So ist erstmals bei einem Silberpfeil der Kompressor nach den Vergasern angeordnet - der Lader verdichtet also das fertige Gemisch. Der Reihenachtzylinder ist die höchste Ausbaustufe des seit 1934 aktuellen Grand-Prix-Triebwerks. Mit dem W 125 gelingt es Mercedes-Benz, wieder an die Spitze des europäischen Rennsports zu fahren. Für das sehr schnelle Avus-Rennen am 30. Mai 1937 wird er mit einer Stromlinienkarosserie versehen. Hermann Lang gewinnt dieses Rennen ebenso wie den Großen Preis von Tripolis. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit von 271,7 km/h auf der Avus wird erst 1959 übertroffen werden.

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