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Die Saison 2016

Die Saison 2016

Im Albert Park zu Melbourne begann Nico die neue Saison so, wie er die vorherige abgeschlossen hatte: Mit einem Sieg. Genau genommen sollte Nico sogar die ersten vier Rennen in Australien, Bahrain, China und Russland als Sieger beenden. Jedes Mal startete er aus der ersten Reihe.

Saisonübergreifend siegte Nico somit bei sieben Rennen in Erfolge. Denn schon 2015 entschied er die letzten drei Saisonläufe in Mexiko, Brasilien und Abu Dhabi für sich. Besser kann man den Schwung aus dem Vorjahr nicht ins neue Jahr mitnehmen. Während Lewis drei der ersten vier Rennen auf dem Podium beendete, kosteten ihn in Shanghai technische Probleme ein besseres Ergebnis als Rang sieben.

Dann ging es nach Barcelona – zu einem abrupten Ende der Silberpfeil-Siegesserie. Binnen weniger hundert Meter waren beide Autos aus dem Rennen. Aber all das war schnell vergessen, als Lewis in seiner monegassischen Wahlheimat beim prestigeträchtigen Großen Preis von Monaco seinen ersten Saisonsieg einfuhr. Der Weg dorthin war jedoch harte Arbeit. In einem chaotischen Rennen fuhr Lewis von Startplatz drei den 44. Sieg seiner Karriere ein.

Da Nico das Rennen in Monaco auf Platz sieben beendete, knabberte Lewis erstmals in diesem Jahr etwas am Punktevorsprung seines Teamkollegen. Diesen Trend sollte er auch beim nächsten Rennen in Kanada fortsetzen, wo er erneut als Sieger auf dem obersten Podesttreppchen stand. Doch Nico gab sich deshalb keineswegs geschlagen. Schon beim Europa Grand Prix schlug er mit einem Sieg zurück.

Nach einem schwierigen Wochenende in Baku begann für Lewis der Traummonat Juli: Vier Siege in fünf Wochen brachten ihm erstmals in diesem Jahr die WM-Führung ein. Hatte Nico nach Russland noch 43 Punkte Vorsprung, lag er zum Beginn der Sommerpause mit 19 Zählern im Rückstand. Mit sechs Siegen in sieben Rennen legte Lewis im Juli einen wahrlich beeindruckenden Zwischenspurt hin.

Wie zum Saisonbeginn legte Nico auch nach der Sommerpause einen blitzsauberen Start in die zweite Jahreshälfte hin. Mit Siegen in Belgien, Italien, Singapur und Japan sammelte er nicht nur wertvolle Punkte. Er zeigte auch, dass er sich von Rückschlägen nicht aufhalten lässt und aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre seine Lehren gezogen hat - denn alle vier Siege fuhr er auf Strecken ein, auf denen er bis dahin noch nie gewonnen hatte.

Eine der Besonderheiten dieses Wochenendes war natürlich, dass das Team in Japan den Sack in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft zumachte. Mit 208 Punkten Vorsprung war den Silberpfeilen der dritte Konstrukteurs-Titel in Folge nicht mehr zu nehmen.

Vor dem großen WM-Showdown in Abu Dhabi war das viel zitierte Momentum noch einmal ein klein wenig mehr auf Seiten von Lewis. Der dreimalige Champion gewann die Rennen in den USA, Mexiko und zum ersten Mal in seiner Karriere in Brasilien. Damit hielt er den Titelkampf bis zum Finale auf dem Yas Marina Circuit offen. Dort machte Nico jedoch alles klar: Mit einem zweiten Platz sicherte er sich in seiner elften Formel 1-Saison seinen ersten Weltmeistertitel. Nur wenige Tage danach schockte er vor der FIA Preisverleihung in Wien die Welt: Er beendete mit sofortiger Wirkung seine Rennkarriere in der Formel 1.

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