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EIGENE WORTE: Ferraris Spa-Stärke keine Überraschung – Toto

EIGENE WORTE: Ferraris Spa-Stärke keine Überraschung – Toto

Mercedes Teamboss Toto Wolff sagt, dass ihn die starke Pace von Ferrari in Spa-Francorchamps nicht überrascht hat.

'Jeder holt das Maximum aus dem Auto heraus'

Nach dem Doppelsieg auf dem superschnellen Kurs in Silverstone erwarteten viele Experten, dass Mercedes auch beim Belgien Grand Prix auf dem ähnlichen Circuit de Spa-Francorchamps dominieren würde.

Aber es war alles andere als eine Sonntagsspazierfahrt in den Ardennenwäldern. Ferrari-Pilot Sebastian Vettel jagte Lewis Hamilton bis zur karierten Flagge.

"Es ist richtig schwierig, bestimmten Autos bestimmte Streckencharakteristiken zuzuschreiben. Das haben wir schon erlebt", sagte Toto. "Du denkst, dass du gut bist und dann bist du es nicht oder umgekehrt."

"Bislang waren wir auf langsameren High-Downforce-Strecken wie Ungarn und Monaco nicht gut. Das müssen wir für Singapur verbessern. Es ist ein harter, enger Kampf gegen Ferrari. Jedes holt das Maximum aus dem Auto heraus."

'Es war keine kritische Blasenbildung'

"In diesem Entwicklungsrennen müssen wir bei jedem Rennen mehr Performance nachlegen, um unsere Nase vorne zu haben. Deswegen bin ich nicht überrascht, dass sie in Spa gut waren."

Besonders im letzten Stint stellate Ferrari eine Gefahr dar, da sich der Fokus auf die Reifenstrategie legte. Während die beiden roten Autos auf einen Satz neuer ultraweicher Reifen wechselten, entschieden sich Lewis und sein Teamkollege Valtteri Bottas für die härteren Softs.

"Ich glaube, dass das Rennen ohne das Safety Car weniger komfortabel verlaufen wäre, den wir mussten entscheiden, ob wir Lewis wegen der Blasen an seinem Hinterreifen hereinholen", erklärte Toto. "Es war keine kritische Blasenbildung, aber es waren noch 14 Runden zu fahren und es hätte uns sowie Lewis in eine sehr schwierige Situation bringen können. So ärgerlich die Safety Car Phase für uns aussah, war sie für Lewis zu diesem Zeitpunkt eigentlich perfekt."

"Wir hatten keine neuen ultraweichen Reifen mehr übrig, weil wir sie im Qualifying vorteilhaft eingesetzt hatten. Wir erwarteten, dass die weichen Reifen die schnelleren Reifen für die letzten 12-14 Runden sein würden. Je nachdem wie lange das Safety Car draußen bleiben würde."

'Das erwies sich als die richtige Entscheidung'

"Die UltraSofts waren eindeutig eine gute Option für die ersten beiden Runden nach dem Re-Start, um anzugreifen. Aber danach nicht mehr. Es gab viele Diskussionen darüber, ob es die richtige Wahl war. Aber es erwies sich als die richtige Entscheidung."

"Als Führender kannst du nur verlieren. Entweder du verlierst Positionen auf der Strecke, weil du an die Box gehst, einen neuen Reifen aufziehst und dich dann nicht davon erholst oder du bleibst draußen und wirst angegriffen."

"Ich denke, der Unterschied war, dass wir uns nicht sicher waren wegen der Blasen an den Hinterreifen von Lewis. Wir konnten nicht feststellen, ob es aufgelesener Gummi oder Blasen waren. Das sprach für einen Boxenstopp und Reifenwechsel."

"Wir entschieden uns für ein Setup, das im Rennen schneller war, aber im Qualifying Abtrieb opferte. Wir ließen Rundenzeit im zweiten Sektor liegen, um im ersten und dritten Sektor schneller zu sein. Das erwies sich als die richtige Entscheidung. Ferrari hatte mehr Abtrieb am Auto und alle Modi, die wir im Köcher hatten, ließen Lewis vorne bleiben."

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