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EIGENE WORTE: Ich hasste jeden Moment des Rennens – Toto

EIGENE WORTE: Ich hasste jeden Moment des Rennens – Toto

Mercedes-AMG Petronas Motorsport-Teamchef Toto Wolff sagt, er 'hasste jede Sekunde' des Mexiko Grand Prix, in dem Lewis Hamilton mit einer nervenaufreibenden Aufholjagd zum Fahrer-Weltmeistertitel fuhr.

'Ich schaue nur auf die positiven Seiten'

Eine Kollision mit Sebastian Vettels Ferrari in der ersten Runde sorgte bei Lewis für einen Plattfuß. Dieser führte dazu, dass er auf den letzten Platz zurückfiel und Toto als nervöser Zuschauer mit ansah, wie er sich zurück durchs Feld kämpfte.

Trotz dieses bei weitem nicht idealen Szenarios gab es einen positiven Ausgang. Vettel verlor an Boden und konnte lediglich bis auf die vierte Position vorfahren. Dies bedeutete, dass Lewis Platz neun genügte, um seine vierte Fahrer-Weltmeisterschaft zu erringen.

"Eigentlich habe ich jede Sekunde des Rennens gehasst", scherzte Toto hinterher. "Max (Verstappen) wusste, dass für Sebastian und Lewis viel auf dem Spiel stand."

"Sebastian war klar, dass er nur eine Chance haben würde, wenn er das Rennen gewinnt und Lewis weit hinter ihm ins Ziel kommt. Lewis befand sich mitten im Feld und sah eine Möglichkeit, die Führung zu übernehmen - das Resultat war der Unfall."

"Eine Hälfte von Lewis' Diffusor war abgerissen, weshalb wir viel Performance verloren. An diesem Punkte dachte Lewis nicht mehr, dass er eine Chance gefunden hatte, in Führung zu gehen."

"Sebastian lag in der Mitte. Wahrscheinlich brach sein Auto kurz aus und er fuhr in Lewis. Ich schaue nur auf das Positive: Lewis hat die Weltmeisterschaft gewonnen."

'Dieses Jahr war unsere härteste Weltmeisterschaft'

Der Kampf um die Weltmeisterschaft war diese Saison ein ganz anderer. Nach drei Jahren der teaminternen Rivalität bei den Silberpfeilen, kam es zu einem engen Kampf mit Vettel und Ferrari. Toto glaubt, dass dieser Umstand es nur noch schwieriger machte.

"Der Gegner von außen war schwieriger in den Griff zu bekommen", sagte er. "Ferrari hat das Niveau sehr hochgeschraubt und nach der Sommerpause kam Red Bull wieder ins Spiel."

"Innerhalb eines Teams bist du immer in der komfortableren Situation, wenn du weißt, dass einer deiner beiden Jungs am Ende die Meisterschaft gewinnen wird."

"Die teaminterne Rivalität zu managen war manchmal nicht einfach. Aber es war immer noch nichts im Vergleich zu dem Kampf, den wir dieses Jahr gesehen haben."

"Für das Team war die Meisterschaft dieses Jahr sicherlich die härteste. Der Verlauf war für die Mannschaft sehr fordernd und hat jedem von uns das Maximum abverlangt."

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