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Europa GP: Rennen

Europa GP: Rennen

Die MERCEDES GP PETRONAS Fahrer Nico Rosberg und Michael Schumacher beendeten den Grand Prix von Europa auf den Plätzen zehn und 16.

Die Safety Car Phase nach dem Unfall von Mark Webber beeinträchtigte den Rennverlauf für beide MERCEDES GP PETRONAS Fahrer. Nico verlor den Vorteil seines frühen Boxenstopps in Runde acht. Michael wurde nach seinem ersten Routinehalt in Runde elf am Ende der Boxenstraße durch die rote Ampel aufgehalten. Da Überholen in Valencia kaum möglich ist, hatten beide Fahrer keine Chance, nach vorn zu fahren.

In der Fahrerweltmeisterschaft liegt Nico mit 75 Punkten auf Position sieben; Michael ist Neunter mit 34 Zählern. Es führt Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton, heute Zweiter hinter Sebastian Vettel (Red Bull Renault) mit 127 Punkten.

NICO ROSBERG
„Kein tolles Rennen und Spaß hat es auch nicht gemacht. Ich kämpfte um Grip und hatte Mühe, meine Bremsen zu schonen – so war es mir nicht möglich, mich zu verbessern. Doch auch in solchen Rennen kann man Erfahrungen für später sammeln. Ein schwaches Wochenende für uns alle und wir müssen hart arbeiten, um unsere Probleme zu lösen und uns zu steigern.“

MICHAEL SCHUMACHER
„Was für ein Rennen. Es wäre schön, wenn man die Situation in der Safety Car Phase klären könnte, als die rote Ampel an der Boxenausfahrt nach meinem ersten Stopp mein Rennen zerstörte. Ohne diesen Vorfall hätte ich recht gute Chancen gehabt. Unserer Ansicht nach hatte das Safety Car die Boxen passiert, ohne dass die Auto dahinter aufgereiht waren, deshalb hätte die Ampel nicht rot zeigen dürfen. Für einen Moment leuchtete grün, doch dann sprang die Ampel gleich wieder auf rot. Das war unserer Meinung nach nicht in Ordnung. Unsere Strategie war in diesem Zusammenhang richtig, denn wir hatten die Möglichkeit, sogar in Podiumsnähe ins Ziel zu kommen.“

ROSS BRAWN
„Ein enttäuschendes Ende unseres Wochenendes in Valencia. Unsere Autos liefen heute ordentlich, doch wir waren erneut durch unser schlechtes Qualifying gehandicapt. Dieses Problem müssen wir schnellstens beheben. Nico wurde am Start eingeklemmt und fiel zurück, deshalb entschieden wir uns für einen frühen Boxenstopp. Die Safety Car Phase brachte uns jedoch um den erhofften Vorteil. Für Nico ging es danach nur darum, seine Position zu halten, da er seine Bremsen schonen musste, was er sehr gut löste. Michael hätte deutlich vom Safety Car profitieren können. Da die führenden Fahrer noch nicht direkt hinter dem Safety Car fuhren, wurde Michael vorbei gewinkt und erhielt so die Chance für seinen Boxenstopp. Unsere Berechnungen sagten, dass die weichere Reifenmischung bei ihm bis zum Ziel halten würde. Doch durch die rote Ampel an der Boxenausfahrt verlor er sehr viel Zeit. Wir glauben, dass die Regeln in diesem Punkt eindeutig sind – die Ampel zeigt erst rot, wenn die Autos hinter dem Safety Car formiert sind. Wir würden uns freuen, wenn die FIA dies überprüft. Denn die Autos fuhren noch nicht in Reihe und zwischen Hamilton und Kobayashi lagen über 18 Sekunden, als Michael an die Box fuhr. Michael gab sich alle Mühe, den Rückstand wett zu machen, aber am Ende war es ein enttäuschender Nachmittag.“

NORBERT HAUG
„Michael wurde durch die rote Ampel am der Boxenausfahrt um ein gutes Ergebnis gebracht. Dies geschah im Gegensatz zu unserem Verständnis der Regeln, wonach die Boxenausfahrt geöffnet bleibt, bis sich hinter dem Safety Car eine Reihe gebildet hat. Das war nicht der Fall, da es hinter Lewis Hamilton eine Lücke von mehr als 18 Sekunden gab, während Michael an der Box war. Er wäre als Dritter in diese Lücke gefahren, hätte die rote Ampel dies nicht verhindert. Michaels Rennen war ruiniert, obwohl er konstant schnelle Rundenzeiten fuhr. Trotz dreier Boxenstopps und der langen Wartezeit an der Boxenausfahrt lag er letztlich 6,5 Sekunden hinter den Punkteplätzen. Nico musste das ganze Rennen über auf seine Bremsen achten und war dadurch gehandicapt. Für unser Team war es ein Wochenende zum Vergessen, aber wir werden bald stärker."

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