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EIGENE WORTE: “Ich glaube daran, dass wir es schaffen können” – Lewis

EIGENE WORTE: “Ich glaube daran, dass wir es schaffen können” – Lewis

'Ich bin zufrieden damit, wie ich meine Zeit genutzt habe'

Während des Rennens hast du via Funk gesagt, dass das Auto schwer zu fahren sei. Wurde es danach besser?

"Es war auf dem Run mit den ultraweichen Reifen schlecht. Auf den neuen Reifen war es für eine Zeit lang besser. Ich glaube, dass die superweichen Reifen in einem viel besseren Fenster funktionierten. Aber das Auto fühlte sich dennoch nicht spektakulär an. Es war ein echter Kampf. Wenn du Glück hattest, konntest du die Kurve richtig fahren, aber es war sehr inkonstant. Ich konnte trotzdem einige ordentliche Zeiten fahren. Das war zu diesem Zeitpunkt überraschend, als ich freie Fahrt und die Pace hatte. In diesen Anfangsrunden fühlte es sich ein bisschen wie im 1. Training an, aber nicht ganz so gut. Ansonsten war der Rest des Rennens nichts Besonderes."

Bist du nach so einem harten Rennen mit deiner Performance zufrieden?

"Das bin ich. Natürlich habe ich heute viele Punkte verloren. Aber wenn man bedenkt, dass ich von P13 losgefahren bin, dabei in einen Unfall hätte verwickelt werden können, mir das Auto hätte beschädigen oder einen Motorschaden hätte haben können, dann hätte ich auch leicht keine Punkte haben können. Ich denke, dass ich es gut hinbekommen habe. So professionell es ging und ohne zu viel zu pushen. Vor den Stopps schloss ich den Rückstand. Ich war bei den Bremsen am Limit, aber ich schloss zum richtigen Zeitpunkt auf. Ich bin happy, wie ich meine Zeit genutzt habe. Vor allem wenn man bedenkt, dass man nicht überholen kann. Ich habe es am Ende ein paar Mal versucht. Ich ging ein Risiko ein und wollte vor (Carlos) Sainz kommen. Aber es wäre verrückt gewesen, die Punkte, die wir hatten, zu riskieren. Ich musste langfristig denken und drehte den Motor herunter."

'Es ist nicht so, dass wir unvorbereitet gewesen wären'

Wie hat sich das Verhalten des Autos im Verlauf des Wochenendes verändert?

"Es war im zweiten Training definitiv anders als im ersten. Danach nahmen wir weitere Veränderungen für das Qualifying vor, die sich als nicht so toll erwiesen. Es war kein gutes Autos, so viel steht fest. So seltsam hat sich das Auto in all den Jahren, in denen ich beim Team bin, nicht angefühlt. Das lenkt aber nicht von der Tatsache ab, dass wir ein großartiges Auto haben. Wir haben an diesem Wochenende einfach nicht den Nagel auf den Kopf getroffen. Jetzt krempeln wir die Ärmel hoch und bringen das Auto für die nächsten Rennen wieder dahin, wo wir es haben wollen. Wir müssen einfach versuchen, diese ultraweichen Reifen etwas besser zu verstehen."

Wusstest du während des Rennens, dass Sebastian Vettel führte und was hast du dir gedacht, als du es nach dem Rennen gesehen hast?

"Das hat für mich nichts geändert. Aber ich kannte seine Positionen. Wenn du aus Kurve eins heraus fährst, kannst du sie auf dem TV sehen. Aber es machte keinen Unterschied für mich. Es war so zu erwarten."

Kannst du dir ein weiteres solches Rennen leisten, wenn du um den Titel kämpfen möchtest?

"Nein, natürlich kann ich mir kein weiteres solche Wochenende erlauben. Aber nur weil man sich etwas nicht erlauben kann, bedeutet es nicht, dass es nicht dennoch passiert. Es macht keinen Sinn, darüber nachzudenken, was man sich nicht erlauben kann. Man arbeitet einfach daran, die Probleme zu lösen, die man hat, und hofft, dass sie nicht wiederkommen. Es ist ja nicht so, dass wir unvorbereitet waren. Es lief einfach nicht richtig und das Auto war anders als je zuvor. Das kam eindeutig unerwartet für die Ingenieure. Sie korrigierten es, aber danach war es schlimmer. Dann gingen wir wieder zum unbekannten Szenario zurück. Der Ferrari scheint überall zu funktionieren. Diese nächsten 14 Rennen werden sehr schwierig. Es ist nicht wie im vergangenen Jahr, als unser Auto überall funktionierte. Je mehr Rennen wir fahren, desto mehr lernen wir und desto stärker werden wir. Wir wissen, dass Ferrari nicht unantastbar ist. Warten wir es ab."

'Ich bin heute insgesamt zufrieden'

Wie hart wird die Herausforderung angesichts der Leistung von Ferrari?

"Für mich ist klar, dass Ferrari seinen Nummer 1-Fahrer gewählt hat. Sie geben alles, um sicherzustellen, dass Sebastian das Maximum aus allen seinen Wochenenden herausholt. Wir müssen unser Verständnis für das Auto verbessern. Wir machen uns nichts vor. Wir sind nicht perfekt, aber ich glaube daran, dass wir es noch schaffen können. 25 Punkte sind viel, aber wir versuchen, uns Schritt für Schritt zu steigern. Ich hoffe, dass wir die Schwierigkeiten mit den ultraweichen Reifen lösen können. Sobald uns das gelingt, befinden wir uns in einer viel besseren Position, um mit einem Overcut anzugreifen. Das brauchen wir. Montreal war schon immer ein gutes Pflaster für mich und das möchte ich so fortsetzen. Deshalb werden wir in den kommenden beiden Wochen sehr hart arbeiten und versuchen, das Auto so hinzubekommen, damit wir vor die Ferrari kommen."

Wie würdest du dein Wochenende zusammenfassen?

"Für mich ist das Glas eher halb voll als leer. Insgesamt bin ich mit dem heutigen Tag zufrieden. Gestern war ich niedergeschlagen, aber heute einige Punkte mitzunehmen ist gut. Ich habe heute erreicht, was ich mir vorgenommen hatte, und ich hoffe, dass dies am Ende der Saison wertvolle Punkte sein werden."

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