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INSIDE: Ziel für 2017 in Barcelona erreicht!

INSIDE: Ziel für 2017 in Barcelona erreicht!

Der Spanien Grand Prix am vergangenen Rennwochenende steckte voller guter Nachrichten für die Formel 1. Während der Fokus natürlich auf dem dramatischen Sieg von Lewis und dem schönen Erlebnis von Thomas Danel lag, der seinen Helden Kimi Räikkönen traf, ging ein Punkt ein wenig unter: Die 2017er Formel 1 erfüllte ihr Performance-Versprechen!

Die ideale Runde wäre in dieser Session eine 1:18.703 Minuten gewesen

Das Ziel war es, die Runde 5,9% schneller zu fahren

Vor dem Rennen in Barcelona ließen die Analysen vermuten, dass die diesjährige Generation an F1-Autos vielleicht nicht ganz dem Versprechen nachkommen würde können.

Die Regelschreiber hatten es sich zum Ziel gesetzt, die Rundenzeiten im Vergleich zur Pole-Zeit des Spanien Grand Prix von 2015 um fünf Sekunden zu senken. Diese betrug damals 1:24.681 Minuten, gefahren von Nico Rosberg. Das Ziel war es, die Runde 5,9% schneller zu fahren. Aber die neuen Boliden hatten in den ersten vier Saisonrennen nur eine durchschnittliche Verbesserung von 4,3% erzielt.

Als es in die letzten Runden des Q3 ging, hatten allerdings die Top-4-Fahrer bereits die magische Grenze von 1:19.681 Minuten unterschritten. Die Pole-Zeit von Lewis belief sich auf 1:19.149 Minuten. Damit war sie 0,532 Sekunden schneller als die Zielzeit und nur eine halbe Sekunde über der Bestzeit der Wintertestfahrten.

Es wäre sogar noch mehr drin gewesen: Die ideale Runde wäre in dieser Session eine 1:18.703 Minuten gewesen. Das legt zwei Dinge nahe: Die Pole-Zeit hätte noch schneller sein können. Aber auch: Wie die Performance-Balance von Ferrari in den ersten beiden Sektoren (RAI und VET hatten die schnellsten Zeiten in S1) besser war, während der Mercedes vor allem im letzten Sektor besonders stark war. Dort war Lewis 0,4 Sekunden schneller als die Bestzeit der Ferrari.

Die Steigerung der Rennpace wurde auch von den großen Upgrade-Paketen der Teams herbeigeführt

Fahrer gegen Fahrer, Visier herunter

Aber auch das Rennen selbst lieferte ein besseres Ergebnis als es der Trend der ersten vier Grands Prix erwarten ließ. 2015 war die schnellste Rennrunde 1:28.270 Minuten. 2017 betrug sie 1:23.593 Minuten, erzielt von Lewis zwei Runden vor dem Rennende mit 30 Runden alten Reifen. Das bedeutet eine Steigerung der schnellsten Rundenzeit von 2015 um 5,3%. Bei den ersten vier Rennen in diesem Jahr betrug der Durchschnitt nur 4,9%.

Die Steigerung der Rennpace wurde auch von den großen Upgrade-Paketen der Teams herbeigeführt, die in Spanien zum Einsatz kamen. Das Ergebnis war einer der denkwürdigsten Spanien Grand Prix in der Geschichte des Rennens. Insgesamt gab es 22 Überholmanöver, im vergangenen Jahr waren es 41.

Allerdings erlebten wir eine Steigerung von mehr Qualität und weniger Quantität – denn die Überholmanöver entschieden über das Rennergebnis.

Fahrer gegen Fahrer, Visier herunter. Die Helden standen auf der Bühne im Rampenlicht. So sollte es 2017 immer sein. Auf geht’s nach Monaco...

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