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BERICHT: Spannendes Qualifying-Duell in Sotschi

BERICHT: Spannendes Qualifying-Duell in Sotschi

Die Silberpfeile mussten sich nach einem spannenden Qualifying-Duell auf dem Sochi Autodrom knapp Ferrari geschlagen geben.

Valtteri sicherte sich in einem wahnsinnig engen Qualifying den dritten Startplatz

Scuderia Ferrari bezwingt die Silberpfeile

Valtteri sicherte sich in einem wahnsinnig engen Qualifying den dritten Startplatz. Die Top-3 waren nur durch 0,095 Sekunden voneinander getrennt. Kimi Räikkönen lag zunächst auf Kurs zu seiner ersten Pole seit 2008. Doch dann übertrumpfte ihn sein Teamkollege Sebastian Vettel und verdrängte den Finnen in den Schlusssekunden auf Platz zwei.

Valtteri setzte die Ferrari unter Druck, musste letztlich aber zugeben, dass sie heute einfach ein bisschen zu schnell waren.

"Man konnte heute sehen, dass Ferrari schneller war", sagte er. "Am Ende war es eng, aber nicht eng genug."

Die Top-3 waren nur durch 0,095 Sekunden voneinander getrennt

Valtteri: Am Ende war es eng, aber nicht eng genug

"Sie hatten das ganze Wochenende über die Nase vorne und sie haben es geschafft, mehr aus den Reifen herauszuholen. Sie sehen hier sehr stark aus und wie wir bislang in diesem Jahr gesehen haben, besitzt Ferrari eine gute Rennpace. Das erwarten wir auch hier so."

"Wir haben uns im Vergleich zu gestern gesteigert. Aber es hat nicht ganz gereicht. Die Änderungen, die wir über Nacht vorgenommen haben, sollten uns aber im Rennen helfen."

"Erst morgen zählt es und die zweite Startreihe ist keine schlechte Ausgangslage für das Rennen. Der Weg bis zur zweiten Kurve ist hier sehr lang und es gibt viel Windschatten. Ferrari war heute vorne, aber hoffentlich sind sie es morgen nicht mehr."

Lewis erlebte einen schwierigen Tag

Lewis: Ich war heute einfach nicht schnell genug

Lewis erlebte einen schwierigen Tag und musste sich mit dem vierten Startplatz begnügen. Der dreimalige Weltmeister hatte Probleme im letzten Sektor und verlor so eine halbe Sekunde auf Valtteri. Dennoch lässt er den Kopf nicht hängen. Lewis blickt bereits auf den Sonntag voraus.

"Ich war heute einfach nicht schnell genug. Es hing alles am letzten Sektor, dort habe ich eine halbe Sekunde verloren. Ich hatte dort das gesamte Wochenende über Schwierigkeiten mit der Balance und es war hart, die Reifen richtig einzusetzen. Heute Nacht sehen wir uns das genau an und werden versuchen, uns zu verbessern."

"Ferrari hat großartige Arbeit abgeliefert. Ihre Rennpace sieht schnell aus und meine Renn-Runs waren gestern nicht besonders toll. Es wird also ein hartes Rennen. Trotzdem werden wir alles geben."

"In Sotschi ist es nicht einfach, einem anderen Auto zu folgen. Aber die Geraden sind lang – das sollte uns ein paar Möglichkeiten bieten, um nach vorne zu kommen. Das ist unser Ziel."

"Ich starte von der schmutzigen Seite der Startaufstellung. Somit habe ich mir für den Start keinen Gefallen getan. Aber mehr war heute leider nicht drin. Jetzt können wir uns auf ein echtes Rennen morgen freuen. Es gibt keinen Grund, betrübt zu sein. Wir denken positiv und erleben dann hoffentlich einen besseren Sonntag."

Der dreimalige Weltmeister hatte Probleme im letzten Sektor

Toto: Wir sind hier die Jäger und nicht die Gejagten

Mercedes-Benz Motorsportchef Toto Wolff betonte, dass Valtteri die Pole nur durch etwas Pech verpasste hatte.

"Das heutige Ergebnis zeigt zwei Dinge: Ferrari und wir liegen weit vor den anderen Teams. Es zeigt aber auch, dass wir noch daran arbeiten müssen, unser Auto in das richtige Fenster zu bringen und eine konstante Performance abzurufen", sagte Toto.

"Im Vergleich zu gestern haben wir gute Fortschritte erzielt. Aber heute Nachmittag lagen die Top-3 innerhalb von weniger als einem Zehntel. Bis zu einem kleinen Fehler im letzten Sektor hätte Valtteri heute sogar die Pole holen können."

"Lewis war derweil nicht zufrieden mit dem Auto. Er findet es schwierig zu fahren und auf dieser Strecke musst du dich im Auto wohl fühlen, um alles hinzubekommen. Morgen starten wir aus der zweiten Reihe. Jetzt ist es unsere Aufgabe, nach vorne zu blicken und abzuwarten, was das Rennen bringt."

"Wir sind hier die Jäger und nicht die Gejagten. Mal sehen, ob wir ein gutes Blatt erwischen, um hier den Sieg zu jagen."

James Allison war mit den Fortschritten seit Freitag zufrieden

James: Es schmerzt immer, wenn man nicht ganz vorne steht

Der Technische Direktor James Allison war mit den Fortschritten seit Freitag zufrieden. Immerhin hatte das Team einen schwierigen Freitag erlebt. Dennoch glaubt er, dass noch mehr möglich ist und sagt eine starke Pace für den Sonntag voraus.

"Es schmerzt immer, wenn man nicht ganz vorne steht. Umso mehr, wenn die Abstände so gering sind", sagte James.

"Nachdem wir gestern im Training Schwierigkeiten hatten, haben wir gut gearbeitet, um über Nacht mehr Performance aus dem Auto herauszuholen. Wir haben gute Fortschritte im Vergleich zu unseren Gegnern gemacht, besonders mit Blick auf Ferrari."

"Allerdings hat es nicht ganz gereicht, um eines unserer Autos in die erste Reihe zu bringen. Jetzt müssen wir die Ärmel hochkrempeln, uns gründlich vorbereiten und auf ein starkes Rennen morgen hoffen, das bei ähnlichen Bedingungen stattfinden sollte."

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