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EIGENE WORTE: “Ich hätte heute auf dem Podium stehen müssen” – Valtteri

EIGENE WORTE: “Ich hätte heute auf dem Podium stehen müssen” – Valtteri

„Ich kam gut weg und holte ziemlich schnell auf die Jungs vor mir auf“

Valtteri, du hattest einen guten Start. Was ist dann in der ersten Kurve mit Kimi passiert?

Ja, der Start war wieder gut. Ich kam gut weg und holte ziemlich schnell auf die Jungs vor mir auf. Aber diesmal gab es keinen Ausweg. Ich wollte erst nach links fahren, aber dort war nicht genug Platz. Danach versuchte ich es innen, weil dort zunächst eine Lücke war. Aber dann hat sie Sebastian geschlossen und ich steckte in Kurve eins hinter ihm fest. Ich versuchte, mich innen zu halten und natürlich versuchen die Jungs dich immer außen zu überholen. Es war Pech, dass Kimi und ich kollidiert sind. Es war alles zu eng und schade, was mit den Jungs danach passiert ist. Aber wenn man im Motorsport miteinander kämpft, kollidiert man manchmal. So ist das nun einmal. Ich versuchte, meine Position zu halten und es war einfach kein Platz mehr da. Nach der Berührung hatte ich im ersten Stint richtig zu kämpfen. Wir sehen uns noch immer an, ob alles mit dem Auto in Ordnung ist oder nicht. Ich vermute, dass es das nicht ist. Denn der Pace-Unterschied zu den Jungs vorne war zu groß. Das ist für mich die Hauptsache. Ich möchte verstehen, warum meine Pace im ersten Stint so weit weg war. Wir änderten die Strategie auf einen Stopp und das hätte sich am Ende auszahlen können. Aber durch das virtuelle Safety Car erhielten Seb und Lewis beinahe einen Boxenstopp geschenkt. Dadurch konnte ich meinen Vorteil nicht ausspielen. Aber ich hätte den Tag immer noch auf dem Podium beenden können. Das ist sehr enttäuschend. Aber wir gingen mit dem alten Motor ein Risiko ein. Wir wussten, dass seine Laufleistung dem Ende entgegen ging, aber es war die einzige Option, um am Qualifying teilzunehmen. So spielt das Leben.

„Es war einfach Pech“

Als du gegen Seb gekämpft und versucht hast, deinen Stint auszudehnen: Wie sehr hast du da Lewis in seinem Rennen gegen Ferrari geholfen?

Ich gab alles, um Sebastian hinter mir zu halten und dafür zu sorgen, dass er Zeit verlor. So läuft es eben. Das war meine Aufgabe zu diesem Zeitpunkt, aber der Pace-Unterschied war zu groß und er kam vorbei. Ich versuchte definitiv, dem Team zu helfen und ich hoffe, dass es einen kleinen Unterschied gemacht hat. Zumindest haben wir als Team einen kleinen Punktevorsprung auf Ferrari herausgeholt. Das ist gut, aber es hätten mehr sein können, wenn wir beide ein starkes Ergebnis geholt hätten.

Du hast dich auf deinem Renn-Satz im Qualifying verbremst und am Samstagvormittag auf die alte Power Unit zurückgewechselt. Welchen Einfluss hatte das auf deine Rennpace?

Ich habe den Verbremser im ersten Stint nicht gespürt. Das war kein Problem aus dem Qualifying. Wir wussten, dass wir mit dem alten Motor auf jeder Runde einen Nachteil haben würden – weniger Power. Aber dieser war nicht so groß wie der Pace-Unterschied, den ich zu Beginn des Rennens hatte. Es hatte definitiv einen Einfluss, aber keinen großen. Die Hauptsorge war die Laufleistung und das Team untersucht noch immer, was schiefgelaufen ist. Es war einfach Pech.

 

„Ich werde in Monaco wieder in Topform sein“

Wie heiterst du dich in den nächsten Tagen auf?

Ich werde mich erholen, habe aber nichts Besonderes in dieser Woche geplant. Ich bin am Donnerstag in der Fabrik, habe einige Filmaufnahmen am Freitag. Aber mehr nicht. In der Vergangenheit hatte ich nie Probleme damit, mich von einem schwierigen Wochenende zu erholen. Ich werde in Monaco wieder in Topform sein.

Was erwartest du in Monaco?

Monaco war für mich immer okay, aber mit Williams hatten wir dort immer zu kämpfen. Ich hatte bislang kein Auto, um einen Top-3-Platz einzufahren. Auf dieser Strecke ist das Qualifying sehr wichtig und du darfst im Rennen keine Fehler machen. Wie immer werde ich die Lehren aus diesem Wochenende ziehen und mein Bestes geben, um alles zu analysieren. Danach gehe ich Monaco genauso an wie immer. Ich werde versuchen, das Beste aus mir selbst und dem Team herauszuholen. Alles ist möglich. Wir waren hier im letzten Sektor sehr stark. In diesem kommt es auf langsame Kurven und Kurvenabfolgen an, darum geht es auch in Monaco. Ich glaube, dass wir alle Chancen haben, um dort stark zu sein. Wir erwarten, dass es wieder eng wird gegen Ferrari und das Feld vielleicht etwas enger zusammenliegt. Es gibt weniger Geraden, also kann vielleicht Red Bull stärker sein. Aber wir haben alle Möglichkeiten auf ein gutes Wochenende.

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