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Formel 1-Regeländerungen 2012 – Teil 1

Formel 1-Regeländerungen 2012 – Teil 1

Die sportlichen und technischen Regeln in der Formel 1 entwickeln sich beständig weiter und reagieren auf die Veränderungen im Sport, verbessern die Show und reduzieren die Kosten. Diese Saison wird keine Ausnahme darstellen und deshalb haben wir mit den Experten im Team gesprochen, die ihre Sicht auf die Änderungen, die dieses Jahr anstehen, darlegen.

Heute werfen wir einen Blick auf die Regularien zum Rennabbruch und die Fahrregeln:

Fahrregeln

Die Regeln besagen: „Die Fahrer dürfen nicht mehr die Strecke ohne ersichtlichen Grund verlassen, zum Beispiel eine Schikane auf der Inforunde oder der Inlap abkürzen, um Zeit oder Sprit zu sparen, und die Fahrer dürfen nicht mehr zurück auf die Ideallinie wechseln, wenn sie von ihr abgewichen sind, um ihre Position zu verteidigen.“

Der Expertenblick: Ron Meadows, Sportdirektor: „Das ist natürlich eine formale Klarstellung der Erwartung der FIA an das Verhalten der Fahrer. Derzeit gibt es zwei Punkte... der erste besagt, dass ein Abkürzen von Schikanen oder das Benutzen von Abkürzungen einen Vorteil bei der Performance mit sich bringen kann, sei es durch geringere Spritmengen im Qualifying oder durch ein schnelleres Zurückfahren an die Box, was es einem erlaubt, einen Qualifying-Run später in Angriff zu nehmen. Der zweite Punkt zielt auf das zweifache Spurwechseln der Fahrer im Zweikampf ab. Die FIA ist für eine zweite Bewegung zur Verteidigung der eigenen Position durchaus offen, solange es nicht in einer Bremszone geschieht, und man genügend Raum für das angreifende Fahrzeug auf der Außenbahn lässt, ohne dass Letzteres von der Strecke rutscht.“

Rennabbruch

Die Regeln besagen: „Es gibt nun eine maximale Rennzeit von vier Stunden, um sicherzustellen, dass eine längere Unterbrechung nicht in einem Rennen endet, das bis zu acht Stunden dauern kann, wenn es nicht reguliert wird. Fahrzeugen, die sich zum Zeitpunkt des Abbruchs in der Boxengasse befanden, ist es nun erlaubt, wieder die Position in der Startaufstellung einzunehmen, auf der sie sich zur Zeit des Abbruchs befanden.“

Der Expertenblick:
Ron Meadows, Sportdirektor: „Das Zeitlimit wurde eingeführt, damit die Zuschauer vor Ort und vor dem Fernseher den Punkt kennen, an dem nicht mehr neu gestartet wird.“

„Dies ist eine faire Maßnahme, da sie die Autos, die sich während des Rennabbruchs in der Box befunden haben, nicht bestraft, ohne dass diese etwas dafür können. Ohne diese Regeländerung müssten die Fahrzeuge, die in der Box standen, sich am Ende des Feldes einsortieren, wenn neu gestartet worden ist.“

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