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Großer Preis von China 2011: Vorschau

Großer Preis von China 2011: Vorschau

Nur sieben Tage nach dem Großen Preis von Malaysia in Sepang startet die Formel 1 am Sonntag, 17. April beim dritten Grand Prix der Saison 2011, dem Großen Preis von China, auf dem Schanghai International Circuit.

• Die 5,451 km lange Strecke wurde vom deutschen Architekten Hermann Tilke entworfen und ist seit September 2004 Austragungsort eines Formel 1-Rennens
• Die Gegengerade ist mit fast 1,2 km Länge die längste Gerade des gesamten Jahres - hier laufen die Motoren für 17 Sekunden mit Vollgas
• Eine Runde in Schanghai besteht zu 53% aus Geraden. Es gibt drei harte Bremspunkte von über 275 km/h auf unter 100 km/h

Michael Schumacher
„Wie alle in unserem Team treiben mich Herausforderungen besonders an, umso mehr freue ich mich auf das Rennen in Schanghai. Uns ist klar, dass uns nach dem Rennen in Malaysia nur wenig Zeit bleibt, aber wir lernen mit jeder Runde hinzu. Wir reisen unvoreingenommen nach China und haben uns zum Ziel gesetzt, besser abzuschneiden als bei den ersten beiden Rennen. Unsere chinesischen Fans sind sehr begeisterungsfähig und stehen voll hinter uns, deshalb werden wir alles geben, um für sie ein gutes Ergebnis zu erzielen.“

Nico Rosberg
„Der Schanghai International Circuit ist eine schöne Herausforderung und ich habe gute Erinnerungen an das letztjährige Rennen, bei dem ich als Dritter auf dem Podium stand. Der Saisonbeginn verlief für uns nicht nach Plan, aber ich hoffe, dass wir an diesem Wochenende einen besseren Weg einschlagen. Ich fahre gerne auf dieser Strecke und war hier in der Vergangenheit sehr schnell. Wir hätten uns in Malaysia weiter vorne qualifizieren können, also wissen wir, dass noch mehr Leistung im Auto steckt, wenn alle Systeme richtig funktionieren. Hoffentlich gelingt uns das in China, so dass wir uns weiter steigern können. Wir arbeiten auf alle Fälle sehr hart dafür.“

Ross Brawn, Teamchef
„Angesichts der direkt aufeinander folgenden Rennen in Malaysia und China besteht nur wenig Zeit, um vor Schanghai wesentliche Veränderungen an den Autos vorzunehmen. Dennoch verwenden wir die wenigen verfügbaren Tage dafür, eine gründliche Analyse der ersten beiden Rennwochenenden durchzuführen und dabei jene Bereiche zu identifizieren, die wir für den Großen Preis von China verbessern können. Während wir in Schanghai sind, geht die Arbeit in unserer Fabrik weiter, um sicherzustellen, dass wir für den Europaauftakt stärker aufgestellt sind. Die Strecke in Schanghai ist eine äußerst beeindruckende Anlage und einer jener Kurse, die Jahr für Jahr ein Garant für spannende Rennen sind. China ist ein sehr wichtiger Markt, sowohl für die Formel 1 als auch für Mercedes-Benz, und wir freuen uns sehr auf unseren Besuch.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef
„Der Grand Prix China am kommenden Wochenende ist das zweite Rennen innerhalb von acht Tagen und für alle Teams ist es eine enorme logistische Herausforderung, mit der gesamten Ausrüstung in kurzer Zeit von Malaysia nach China umzuziehen. Die Streckcharakteristik in Schanghai ist anders als die in Sepang. Beide Kurse bestehen zwar zu 52 bzw. 53 Prozent aus Geraden, in Sepang gibt es allerdings mehr schneller zu fahrende Kurven, von denen sich in Schanghai lediglich zwei finden. Auf dem Kurs in China sind gutes Bremsverhalten, Traktion und guter Speed auf den Geraden gefordert. Der Temperaturlevel wird voraussichtlich mit weniger als 20 Grad nur etwa halb so hoch liegen wie zuletzt beim Malaysia-Wochenende. Die Pirelli-Reifen werden auf dem Schanghai-Kurs durchaus gefordert sein, nach bisherigen Erfahrungen war mehr Hitze besser für konstante Rundenzeiten als niedrigere Asphalttemperaturen. Wie in Malaysia rechnen wir mit einem schwierigen und sehr herausfordernden Wochenende für unsere Mannschaft, die am letzten Sonntag das Ergebnis geholt hat, das bei unserem aktuellen Ausrüstungsstand möglich war. Wir zeigten nach schwierigem Start am Freitag und Samstag in Teilen des Rennens Rundenzeiten, die von den ebenfalls dreimal stoppenden weiter vorne platzierten Konkurrenten, die auf Reifen mit vergleichbarer Laufleistung fuhren, nicht mehr so weit entfernt waren wie noch bei den Longruns in den Trainingssitzungen. In China wollen wir diesen Trend fortsetzen, bevor wir in der drei Wochen später startenden Europasaison die notwendigen weiteren Schritte machen können.“

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