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Hermann Lang

Hermann Lang

Hermann Lang dient sich von der Pike auf hoch in der Motorsport-Hierarchie. Er beginnt mit dem Motorrad, doch unterbricht die Rezession im Jahr 1932 seine viel versprechende Frühkarriere. Schließlich kommt er in der Versuchsabteilung von Daimler-Benz unter und wird Rennmechaniker von Werkspilot Luigi Fagioli. Nie verliert er sein Ziel aus den Augen, selbst Rennfahrer zu werden, und 1935 ist es soweit: Bei Probefahrten in Monza wird er von Rennleiter Alfred Neubauer als Fahrer entdeckt und fortan gefördert. Bei seinem Debüt im Eifelrennen jenes Jahres lautet die Reihenfolge nach ein paar Runden: Rosemeyer, Caracciola, Lang. Dass der junge Fahrer am Pflanzgarten von der Strecke fliegt, hält ihn nur kurz auf. Er wuchtet den 750-Kilogramm-Monoposto auf die Piste zurück und wird noch Fünfter.

Weitere Erfolge stellen sich ein. Zwischen 1937 und 1939 gewinnt Herrmann Lang dreimal den Grand Prix von Tripolis. 1939 wird er Europameister, mit ersten Plätzen in Spa und in Bern. Sein Comeback zu Beginn der 1950er Jahre gipfelt im Le-Mans-Sieg 1952 auf 300 SL zusammen mit Fritz Rieß. Als er aber beim Großen Preis von Deutschland 1954 von der Strecke abkommt, beendet er seine Laufbahn. Danach ist er als Außendienstinspektor für
Mercedes-Benz tätig, seine frühere Identität verschweigt er dabei hartnäckig. Hermann Lang stirbt 1987 im heimischen Bad Cannstatt.

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