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Hinter den Kulissen in Brackley – Aus der Sicht eines Fans

Hinter den Kulissen in Brackley – Aus der Sicht eines Fans

Als riesiger Formel-1-Fan seit 1996 war es natürlich ein großes Privileg für mich, die MERCEDES AMG PETRONAS Formel-1-Fabrik besuchen zu dürfen.

Bereits von Beginn an war ich stets Anhänger von Mercedes, aber da die Marke bis vor einigen Jahren ausschließlich in Kombination mit McLaren auftrat, habe ich stets Distanz zur 'dunklen Seite' gewahrt und mir geschworen, niemals den 'Todesstern' in Woking zu besuchen. Jedoch änderte sich dies im Jahr 2010, als Mercedes endlich (wieder) als eigenes Werksteam auftrat und die Silberpfeile zurückgekehrt waren (Es kam mir beinahe wie die Rückkehr der Jedis vor, nur dass Ross Brawn in diesem Fall Darth Vader (Mercedes) tatsächlich vor dem Imperator (Ron Dennis) gerettet hatte). Aber genug mit den Star-Wars-Analogien. Als ich die Email mit der Einladung von Mercedes erhielt, konnte ich es nicht fassen und war natürlich hin und weg. Der kleine Fan in mir sprang permanent auf und ab, ich konnte nicht mehr schlafen, und diejenigen, die mein Video auf Instagram gesehen haben, wissen jetzt genau, wovon ich rede.

Glücklicherweise hatte ich noch genug freie Zeit, um den Trip nach Großbritannien aus Abu Dhabi auch tatsächlich anzutreten. Also buchte ich einfach den Flug und hob im wahrsten Sinne des Wortes ab.

Seit Ende 2010 leite ich bereits den inoffiziellen Mercedes AMG F1 Fanclub (Mercedes GP Fans, wie es damals noch hieß!), als ein Freund und ich uns in den Kopf gesetzt hatten, einfach einmal etwas Verrücktes zu machen und einen Fanclub für die Silberpfeile zu gründen. Über die Jahre hinweg hatten wir nur mittelmäßigen Erfolg mit unserer verrückten Einstellung, es mit allem aufzunehmen, was mit den Silberpfeilen und dem Fan-Geplänkel auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen zu tun hatte. Jedoch ist dies einfach etwas, das wir aus unserer außerordentlichen Leidenschaften für die Formel 1 und Mercedes noch bis heute tun.

Meine Reise begann also am Mittwoch, den 14. Mai. Ich nahm den Flug von Abu Dhabi nach Manchester - ich gebe zu, es war schwierig, noch verfügbare Tickets zu finden - und dachte damals noch, die lange Fahrt von dort bis zu Mercedes würde mir nichts ausmachen (Seht ihr, was ich dort tat?). Ich traf Salma, die immer noch nicht glauben konnte, dass dies alles Realität war und es sich nicht nur um einen gigantischen Scherz handelte.

Am Freitag trafen wir ungefähr gegen zehn Uhr morgens vor dem Fabriktor in Brackley ein und wurden von dem 'Mann, dessen Namen wir nicht nennen sollen', in Empfang genommen. Nein, er ist nicht böse oder schüchtern - die Geheimhaltungsebene in der Formel 1 ist einfach nur so verdammt hoch! (Sein Gesicht war aber tatsächlich nicht verpixelt).

Nach den typischen Anweisungen ging es dann los mit der Tour durch das Werk, und alles was ich sagen kann, ist: 'Was gesehen wurde, kann nicht wieder ungesehen gemacht werden!' Wir mussten aus diesem Grund dann auch natürlich unsere Kameras und Handys an der Rezeption lassen. Die Tour vermittelte uns dann auch eine Vorstellung davon, wie viel Einsatz und Arbeit es erfordert, ein absolutes Top-Team in der Formel 1 zum Funktionieren zu bringen.

Die Zentrale für Renn-Operationen machte mich im positiven Sinne einfach verrückt, denn es war einfach nur eine 'Mission Kontrolle'. Die Renningenieure der beiden Fahrer sowie sämtliche anderen Personen zu sehen, die sonst ebenfalls am Kommandostand bei den Rennen anzutreffen sind, und diese dabei zu beobachten, wie sie quasi an ihre Bildschirme geklebt genau das tun, was sie am besten können, war einfach nur Wahnsinn. Wir erfuhren alles über die Design-, Entwicklungs- und Fertigungsprozesse eines Formel-1-Autos sowie natürlich auch über die wichtigsten Bestandteile und Einheiten eines selbigen. Um es in einfachen Worten zusammenzufassen: Es war präzise gesagt präzise Ingenieurskunst auf einer höchst detailgetreuen Ebene. Danach überreichten wir noch eine kleine Erinnerung von uns aus dem Mercedes AMG F1-Fanclub für das Team und alle Mitarbeiter... Ein großes Mercedes AMG F1-Fanbanner! Zudem noch einen Mini-Lewis, einen Mini-Nico und natürlich auch einen Mini-Michael.

Es war einfach nur ein brillanter Tag, und insgesamt erhielt ich eine großartige Einsicht in die gesamte Operation und wie das Team über die vergangenen vier Jahre gewachsen ist.

Salma Mohammed

Eines meiner neuen Hobbies der jüngsten Zeit ist einfach gesagt die Liebe zur Formel 1. Es war wahrlich ein weiter Weg davon, noch nie ein Rennen im TV gesehen zu haben, bis zu mehrere tausend Kilometer von zuhause entfernt zu sein, um ein Rennen live zu verfolgen - und ich hätte dies auch niemals für möglich gehalten. Als ich dann jedoch die Motoren in Abu Dhabi 2010 zum ersten Mal live aufheulen hörte, war dies für mich der Start einer neuen Reise, die ich so niemals erwartet hätte.

Nicht lange danach ertappte ich mich dabei, wie ich um die gesamte Welt reiste, um dem Sound der Motoren von Land zu Land zu folgen.

In dieser Woche wurde ich von Mercedes AMG F1 Fans eingeladen, an einer Fabrik-Tour in Brackley im Vereinigten Königreich Großbritannien teilzunehmen. Ihr könnt euch sicher das Grinsen auf meinem Gesicht vorstellen, als ich die Email zu sehen bekam!

Meine Reise begann in Manchester und ich habe sofort die Aufregung in mir drin gespürt.

Um zehn Uhr morgens wurden wir von Mitarbeitern vor der Fabrik in Empfang genommen, die uns dann mit auf die Tour nahmen... Es war einfach nur gigantisch, mit eigenen Augen zu sehen, wie das Auto tatsächlich gebaut wird und wieviel Aufmerksamkeit die Mitarbeiter in jedes noch so kleine Detail stecken müssen, um sicher zu stellen, dass das Auto letztlich so gut ist, wie es nur sein kann. Wir haben zudem Lewis' und Nicos Renningenieure bei ihrer harten Arbeit zusehen können. Ihre Augen klebten förmlich an den Bildschirmen.

Der Sicherheitsstandard war natürlich immens, wie ihr euch sicher vorstellen könnt! (Natürlich haben sie nun, da es tatsächlich um den Titel geht, alle Vorkehrungen getroffen, um ihre Geheimnisse zu bewahren!)

Es war wirklich eine tolle Erfahrung, die zahlreichen verschiedenen Abteilungen innerhalb der Mercedes-Fabrik kennenzulernen und zudem mit eigenen Augen die Anstrengungen der Mitarbeiter zu sehen, die tagtäglich an der Strecke sowie auch in der Basis in Brackley unternommen werden, um Mercedes zu dem Gewinner-Team zu machen, das es heute ist.

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