Back
Back

Inside: Alles über den Baku City Circuit

Inside: Alles über den Baku City Circuit

Eine neue Strecke bringt stets eine Reihe an neuen Herausforderungen mit sich. Wenn die Teams ankommen, gilt es deshalb viel zu lernen. Aber einige Schlüssel-Informationen sind schon vorab bekannt. So stellt die FIA eine Streckengrafik zur Verfügung, von Pirelli erhalten wir eine Analyse des Asphalts und natürlich hat das Team Simulationswerkzeuge in seiner Fabrik.

Baku scheint eine relativ ungewöhnliche Strecke zu sein. Das könnte im Verlauf des Wochenendes zu einigen unerwarteten Überraschungen führen. Es gibt hauptsächlich langsame Kurven – dadurch ähneln die Downforce-Werte des Kurses denen von Monaco. Allerdings werden diese Kurven mit langen Geraden verbunden. Das macht die Strecke zu einer Kombination aus Monza und Monaco, was den beiden gegensätzlichen Enden der Abtriebs-Skala entspricht.

Es bleibt abzuwarten, wie die optimale Balance zwischen Abtrieb und Luftwiderstand aussieht. Es dürfte eine relativ klare Einstellung für die ultimative Rundenzeit geben. Allerdings werden die Teams sich mit Blick auf das Abtriebsniveau im Laufe des Wochenendes zu einem gewissen Grad an ihrer Konkurrenz orientieren. Schließlich macht es keinen Sinn, die schnellste Rundenzeit zu erzielen, wenn das Auto auf den Geraden zu langsam und dadurch im Rennen anfällig für Überholmanöver ist. Dieser Effekt wird grundsätzlich dafür sorgen, dass das Downforce-Level sinkt. Dadurch werden die meisten Autos wohl näher am Monza-Ende der Skala als an dem von Monaco landen.

Bei so vielen Bremsmanövern auf einer Runde werden die Bremsen, wie in Montreal, unweigerlich ein heißes Thema sein. Aber auch das Aufwärmen der Reifen könnte eines werden. Die Umgebungs- und die Streckentemperatur werden hoch sein. Allerdings erschweren die Art der Kurven sowie der neue Asphalt höchstwahrscheinlich das Aufwärmen der Reifen, die an diesem Wochenende zudem eine Stufe härter ausfallen: SuperSoft, Soft und Medium.

Wie auf allen neuen Strecken wird wohl auch die Eingewöhnung der Fahrer eine wichtige Rolle einnehmen, ganz besonders im Qualifying. Fahrer vom Kaliber eines Formel 1-Piloten können neue Strecken sehr schnell lernen – sowohl im Training als auch durch das Ansehen von Onboard-Videos und Datenvergleichen mit anderen. Es kann jedoch oft knifflige Details bei der optimalen Linienwahl geben und diese geben die Fahrer nicht immer preis, sobald sie sie herausgefunden haben!

Wissenswertes

  • Die prognostizierte Rundenzeit liegt unter 1:50 Minuten
  • Es werden Topspeeds von mehr als 330 km/h erwartet
  • Der Abschnitt von T16 – T1 ähnelt in der Länge jenem von T1-T5 in Spa
  • Das bedeutet: Mehr als 20 Sek. Volllast, wenn T18/19 voll durchfahren werden
  • Trotz der langen Geraden ist der Weg zu T1 einer der kürzesten der Saison

Strecken-Charakteristiken

Streckenlänge 6,001 km
Anzahl der Rennrunden 51
Renndistanz 306,051 km
Anzahl der Kurven 20 (12 L / 8 R)
Weg von der Pole bis Scheitelpunkt T1 330 m
Länge Boxengasse unter Speed-Limit 390 m
Boxengassendurchfahrt bei 60 km/h 23.4 s
Distanz mit Vollgas pro Runde 49 %
Zeit mit Vollgas pro Runde 54 s
Schaltvorgänge pro Runde 78
Bremsmanöver (>2G) 9
Starke Bremsmanöver (>0.4s @ >4G) 1
Benzinverbrauch (1 = Niedrig, 3 = Hoch) 3
Maximale seitliche G-Kräfte 3.8 G @ T 19
Streckenveränderung (P1 – Qualifying) Hoch
Beste Überholmöglichkeiten T1

Sorry, es scheint so, als sei die Version deines Browser zu alt!

Bitte aktualisiere deinen Browser oder lade eine aktuelle Version der unten aufgelisteten Browser herunter.

Internet Explorer Internet Explorer Firefox Mozilla Firefox Opera Opera Browserr Chrome Google Chrome