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INSIDE: Konstrukteurs-WM 2017 – Statistiken und Meilensteine

INSIDE: Konstrukteurs-WM 2017 – Statistiken und Meilensteine

Wir haben es geschafft! Vier hintereinander! Die perfekte Gelegenheit also, um auf ein paar unglaubliche Meilensteine aus dieser Saison zurückzublicken...

Mercedes-AMG Petronas Motorsport

Der Sieg von Lewis und der fünfte Platz von Valtteri in Austin reichten den Silberpfeilen aus, um zum vierten Mal in Folge die Formel 1-Konstrukteurs-Weltmeisterschaft zu sichern. Der Titelgewinn gelang drei Runden vor Schluss. 

Mercedes, McLaren, Ferrari und Red Bull sind nun die einzigen F1-Teams, die viermal in Folge die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gewonnen haben - und es ist das erste Mal in der Geschichte, dass ein Team den Titel trotz einer großen Regeländerung verteidigt hat.

Aber nicht nur der Titel selbst bescherte dem Team 2017 einen Wendepunkt. Die Meilensteine türmten sich schon damals im April auf...

Lewis' Pole Position in China war der 75. erste Startplatz für ein Mercedes-Chassis in der F1, und das am Wochenende des 150. Rennstarts des Teams. 11 weitere kamen seit diesem Zeitpunkt hinzu. 

In Spanien bescherte Lewis dem Team die 50. schnellste Rennrunde - ein Rennen, das auch das letzte Kapitel einer ununterbrochenen Serie von zuvor 21 Podestplätzen (der viertlängsten in der Geschichte) beendete, welche beim Monaco Grand Prix 2016 begonnen hatte.

Mercedes-AMG Petronas Motorsport II

Die dominante Leistung beim Italien GP führte die Silberpfeile zum 150. Platz in der ersten Startreihe und zum dritten Doppelsieg des Jahres. Dabei setzte das Team seine 100-prozentige Quote an Führungsrunden in Monza seit dem Beginn der Hybrid-Ära 2014 fort. Wie cool ist das denn?

Mit dem Erfolg in Suzuka schrieb Mercedes Geschichte als erstes Team, das mindestens 10 Siege in vier aufeinanderfolgenden Saisons erzielte. Mercedes-Benz gelang zudem ein weiterer großer Meilenstein im Sport dank der 150. schnellsten Rennrunde, die Valtteri erzielte.

Die wohl beeindruckendste Statistik für Mercedes-Benz Motoren ist die Serie von 172 aufeinanderfolgenden Rennen in den Punkten seit China 2008. Das ist die zweitlängste Serie in der Geschichte der F1, und sie hält weiter an. Bis zum absoluten Rekord (Ford, 228 Rennen) ist es aber noch ein weiter Weg.

Mercedes-Motoren haben bislang in diesem Jahr die meisten Siege (11), Pole Positions (13), schnellsten Runden (9) und Podestplätze (23) aller Hersteller erzielt. Hinzukommen die meisten Rennrunden (5.681) und Führungsrunden (646) aller Motorenhersteller in der laufenden Saison.

Die Silberpfeile haben 2017 trotz des unglaublich starken Wettbewerbs bislang die meisten Siege (11), Pole Positions (9), schnellsten Runden (8), Podiums (22) und Führungsrunden (646) aller Teams eingefahren.

Zwar gibt es nach den Geschehnissen in Austin einiges zu feiern, doch die Arbeit ist noch nicht erledigt. Das Team ist nun voll fokussiert darauf, die Saison mit beiden Weltmeisterschaften zu beenden...

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton verbrachte die erste Saisonhälfte damit, seinen Ferrari-Rivalen Sebastian Vettel in der Fahrer-Meisterschaft zu jagen. Seit dem Großen Preis von Belgien gab es aber eine bemerkenswerte Kehrtwendung.

Bis zum Abschied der F1 aus Austin wandelte er einen Rückstand von 7 Punkten in eine Führung mit 66 Punkten Vorsprung um. Drei Rennen zuvor in Italien hatte er erstmals die Gesamtführung übernommen.

Ein überraschender Sieg in Singapur vergrößerte seine Führung von 3 auf 28 Punkte. Der zweite Platz in Malaysia half ihm dabei, seinen Vorteil auf 34 Punkte auszubauen. Durch den Sieg in Japan wurden es 59 Punkte. Nach dem ersten Platz in den USA reist er mit einem Polster von 66 Punkten nach Mexiko. 

Durch den ersten Saisonsieg des Briten in China 2017 erreichte er in 11 aufeinanderfolgenden Saisons einen Grand-Prix-Sieg. Damit ist er Zweiter in der Allzeit-Bestenliste. Genaugenommen hat er mindestens ein Rennen gewonnen in jeder Saison, die er gefahren ist. Das macht ihm zum einzigen Fahrer, dem dieses Kunststück gelang!   

Mit seinem zweiten Platz unter dem hellen Flutlicht von Bahrain überholte er den Großen Alain Prost in der ewigen Liste der Podest-Fahrer. Seitdem hat er sein Konto auf 116 erhöht.

Beim Großen Preis von Kanada zog er durch seine 65. Pole Position mit seinem Helden Ayrton Senna gleich. Später beim Italien Grand Prix überholte er Michael Schumacher als Allzeit-Rekordhalter.

Lewis Hamilton II

Der Große Preis von Belgien war ein ganz besonderes Rennen für Lewis, sein 200. Grand Prix. Er gewann ihn, was erstaunlicherweise zuvor nur drei andere Fahrer (Schumacher, Jenson Button und Nico Rosberg) geschafft hatten!

Mit seiner ersten Pole Position in Japan setzte Lewis einen unglaublichen Meilenstein. Dadurch qualifizierte er sich für die Pole auf jeder Strecke im aktuellen F1-Kalender (und auch einigen anderen, die nicht drin sind!).

Durch die wichtige Pole Position in Suzuka zog Lewis außerdem mit Schumacher in Sachen Starts aus der ersten Reihe (116) an der Spitze der Bestenliste gleich. Mit seinem 117. in Austin überholte er den großartigen, siebenmaligen Weltmeister.  

Drei Rennen vor Schluss hat Lewis die meisten Siege (9), Pole Positions (11), schnellsten Rennrunden (7), Podestplätze (12), Führungsrunden (511) und Rennrunden (999) aller Fahrer in dieser Saison erzielt.

Man kann durchaus sagen, dass es bislang ein ziemlich erfolgreiches Jahr war für Lewis. Aber eines steht noch auf der Liste: Die Fahrer-Weltmeisterschaft...

Valtteri Bottas

Es ist nie einfach, sich einem neuen Team anzuschließen. Aber Valtteri blieb cool, ruhig und gesammelt und erlebte bislang eine starke erste Saison mit den Silberpfeilen. Es war ein großes Jahr für den Finnen, in dem ihm einige unglaublich wichtige Meilensteine gelangen.

Die Meilensteine kamen früh in der Saison. Beim Großen Preis von Bahrain kam Valtteri nach einer brillanten Runde auf dem Sakhir International Circuit die Ehre zuteil, der 98. Fahrer in der Geschichte der F1 zu werden, der sich für die Pole Position qualifizierte.

Beim Großen Preis von Russland gelang ihm sein erster Sieg in der F1 auf beeindruckende Art und Weise. Das machte ihn zum 107. unterschiedlichen Fahrer auf dem obersten Treppchen des F1-Podiums - womit er sich einem ziemlich exklusiven Klub anschloss!

Er ist der fünfte Finne, der in der F1 gewann - die anderen waren Keke Rosberg, Mika Häkkinen, Kimi Räikkönen und Heikki Kovalainen. Außerdem ist er der vierte Skandinavier, der mindestens eine Pole Position erzielte.     

Valtteri Bottas II

In Aserbaidschan qualifizierte er sich zum fünften Mal in seiner Karriere für die erste Startreihe. Beim darauffolgenden Rennen in Österreich stürmte er zu seiner zweiten Pole Position - mit nur 0,042 Sekunden Vorsprung auf Vettels Ferrari.

Valtteri wandelte die Pole auf dem Red Bull Ring in seinen zweiten F1-Sieg um. Nach einem optimalen Start stemmte er sich gegen Vettels Aufholjagd und wurde zum 74. Fahrer, der mehr als ein F1-Rennen gewinnen konnte - dazu der vierte aus Finnland.

Valtteris Erfolg auf dem Red Bull Ring war seine 15. Podiumsplatzierung in der F1. Die kurzzeitige Führung in Japan bedeutete, dass er sein 10. F1-Rennen anführte. Platz 5 in Malaysia markierte seinen 60. Top-10-Platz in der F1. Er hat einige beeindruckende Meilensteine in diesem Jahr erreicht, und es warten noch viele weitere... 

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