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Lewis: “In diesem Jahr führt kein Weg an der Formel 1 vorbei”

Lewis: “In diesem Jahr führt kein Weg an der Formel 1 vorbei”

Der Große Preis von Australien ist stets ein spannendes Rennen und die Fans sind einfach fantastisch. Sie lieben Motorsport, weshalb sich jeder Fahrer auf dieses Rennen freut. Ich bin gespannt auf die neue Saison, aber nicht nur aus Fahrersicht, sondern auch als Fan. Als solcher möchte man im gesamten Feld Überholmanöver sehen, man wünscht sich verschiedene Sieger und eine Titelentscheidung im letzten Rennen. Ich hoffe, dass wir dank der Regeländerungen in diesem Jahr all dies erleben werden. In dieser Saison führt einfach kein Weg an der Formel 1 vorbei! Unser Team ist so gut es geht auf Melbourne vorbereitet und ich bin heißer denn je zuvor. Angesichts der vielen Veränderungen in der Formel 1 und all der harten Arbeit, die hinter unserem Team liegt, glaube ich, dass dies unser Jahr werden könnte, um zu zeigen, was wir wirklich können. Natürlich unterschätzen wir unsere Konkurrenz nicht, die unglaublich schwer zu schlagen sein wird, aber ich habe das Gefühl, dass ich alle Werkzeuge besitze, um erfolgreich zu sein. Ich kann den Saisonstart kaum noch erwarten.

Lewis über die Strecke

Ich liebe den Albert Park. Die Strecke fordert die Fahrer richtig. Sie ist zur einen Hälfte ein Straßenkurs und zur anderen eine Rennstrecke. Die Streckenoberfläche weist sehr viele Bodenwellen auf, was den Reifen sehr zusetzt. Es gibt zwei schnelle Streckenabschnitte. Die meisten Kurven sind als langsam oder mittelschnell einzustufen. Wir benötigen also so viel Abtrieb wie möglich am Auto. Überholen ist hier schwierig, aber nicht unmöglich. Oft ist es ein Ritt auf der Rasierklinge, ob ein Manöver funktioniert oder ein schlechtes Ende nimmt. Deshalb kommt das Safety Car hier häufig zum Einsatz.

Ein weiterer Einflussfaktor ist das Wetter. An einem Tag kann es sengend heiß sein, am nächsten fürchterlich kalt. Hier kann es an einem Tag vier Jahreszeiten geben! An manchen Rennwochenenden lagen die Temperaturen in der Vergangenheit im Qualifying zwischen 10 und 20 Grad, im Rennen stiegen sie dann aber auf über 30 Grad. Das kann sich hier sehr schnell ändern. Deshalb muss man stets ein Auge auf dem Wetterbericht haben und das Auto so abstimmen, dass es mit allen Bedingungen zurechtkommt.

Die Start-/Zielgerade ist der schnellste Abschnitt der Strecke. Darauf folgt eine recht starke Bremszone für Kurve eins. Hier kann man sich sehr einfach verbremsen, weshalb es an dieser Stelle im Verlauf des Wochenendes einige spannende Momente gibt, wenn die Fahrer ans Limit gehen. Auf der ersten Runde gibt es hier auch oft Zwischenfälle, da die Kurve recht eng ist. Gemeinsam mit dem zusätzlichen Adrenalin des ersten Rennstarts einer neuen Saison hat das in den vergangenen Jahren zu vielen dramatischen Szenen geführt.

Kurve drei bietet die besten Überholchancen der Strecke. Dennoch ist es alles andere als einfach. Man muss gut aus den ersten beiden Kurven herauskommen und bei seinem Angriff mutig und entschlossen vorgehen. Davon abgesehen wünscht man sich vor allem für die letzten beiden Kurven, also die Kurven 15 und 16, ein perfekt funktionierendes Auto. Beide Kurven sind sehr langsam. Hier kann man am meisten Zeit gutmachen. Außerdem bestimmen sie deinen Speed auf der folgenden Start-/Zielgeraden.

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