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Lewis: “Es ist überwältigend, wenn dich tausend Menschen anfeuern”

Lewis: “Es ist überwältigend, wenn dich tausend Menschen anfeuern”

Es war großartig für das Team, in Österreich erneut einen Doppelsieg zu erzielen und ich bin sehr stolz auf all die harte Arbeit, die jeder leistet, um uns in dieser Saison an der Spitze zu halten. Natürlich war es nicht das Ergebnis, das ich mir persönlich erhofft hatte und es war enttäuschend, dass ich kein Kapital aus meiner Pace schlagen konnte, die klar ersichtlich war. Letztlich war der zweite Platz aber eine gute Schadensbegrenzung. Silverstone ist selbstverständlich ein ganz besonderes Rennen für mich und die Unterstützung für mich ist dort absolut unglaublich. Die britischen Fans sind die Besten auf der Welt und es ist wirklich überwältigend, wenn dich tausende Menschen unabhängig vom Wetter oder dem Ergebnis frenetisch anfeuern. In der Saison 2008 habe ich das Rennen im Regen gewonnen und das war einfach ein unglaubliches Gefühl. Am Ende hatte ich beinahe 60 Sekunden Vorsprung - ich habe jeden bis zum dritten Platz überrundet, was eine unwirkliche Erfahrung war. Solch ein Rennen hätte ich mir im Voraus nie erträumt oder erhofft - schon gar nicht bei meinem Heimrennen. Das gehört sicherlich zu den schönsten Momenten meiner bisherigen Karriere. Es war fantastisch, den goldenen Pokal vor heimischem Publikum in Empfang zu nehmen und ich bin fest entschlossen, dies in diesem Jahr zu wiederholen.

Silverstone: Im Cockpit mit Lewis

Die Strecke in Silverstone kommt meinem Fahrstil sehr entgegen. Es ist ein sehr schneller Kurs, auf dem es entscheidend ist, ein stabiles Auto in den schnellen Kurven zu haben. Die erste Linkskurve wird beinahe mit Vollgas durchfahren. Danach folgt ein Richtungswechsel in Kurve zwei und erneut für die enge Haarnadel in Kurve drei. Dort tritt man hart in die Eisen, wobei es wichtig ist, genügend Speed durch die Kurve mitzunehmen, um dann für Kurve vier schnell wieder auf die rechte Seite zu wechseln. Von dort geht es weiter zu Kurve fünf und entlang der ersten DRS-Geraden.

Es folgt der alte Streckenteil, beginnend mit Brooklands (Kurve sechs) und danach Luffield (Kurve sieben). Luffield ist eine recht lang gezogene Kurve, die ewig weiterzugehen scheint. Am besten ist jedoch, dass man hier die vielen Fans auf den Tribünen sehen kann. Das ist fantastisch. Danach geht es entlang der ursprünglichen Zielgeraden bis zu Copse (Kurve neun) - das ist eine der coolsten Kurven der Strecke. Man schaltet schnell herunter und gibt dann wieder Gas. Dabei nutzt man am Kurvenausgang jeden Raum, um schnell auf Höchstgeschwindigkeit zu kommen.

Weiter geht es mit dem Maggotts/Becketts Komplex (Kurven zehn - zwölf), der einfach nur schnell ist. Hier benötigt man viel Abtrieb und hohen Grip, um schnell zu sein. Mit einem guten Kurvenausgang in Chapel (Kurve 13) geht es dann auf die zweite DRS-Gerade entlang der Hangar Straight bis zur Stowe Kurve (Kurve 15). Dort ist es recht wellig, aber man kann viel Speed mitnehmen und muss erneut am Ausgang jeden Millimeter nutzen.

Letztlich bremst man den Vale/Club Komplex (Kurven 16-18) hart an. Dort ist es sehr rutschig, es gibt weniger Grip als in den anderen Streckenteilen. Zuletzt heißt es noch einmal Gas zu geben und über die Ziellinie zu fahren. Das ist eine Runde in Silverstone!

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