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Lewis Hamiltons fliegende Runde mit den Red Arrows der Royal Air Force vor Silverstone

Lewis Hamiltons fliegende Runde mit den Red Arrows der Royal Air Force vor Silverstone

MERCEDES AMG PETRONAS Fahrer Lewis Hamilton tauschte sein Formel 1-Auto gegen ein noch schnelleres Transportmittel ein: Am Freitag, 21. Juni flog er im Rahmen der Teamvorbereitung auf den Großen Preis von Großbritannien mit den Red Arrows der Royal Air Force.

Lewis gesellte sich zu David Coulthard von der BBC und dem Royal Air Force Aerobatic Team, weithin als Red Arrows bekannt, auf ihrer Basis RAF Scampton in Lincolnshire für eine einmalige Gelegenheit bei einem ihrer geplanten Trainings. Der Tag gewährte Lewis, dem Mercedes-Team und der Royal Air Force einen Einblick, wie viel die beiden Welten der Red Arrows und der Formel 1 teilen. Lewis wurde von der BBC für ein Feature gefilmt, das in ihrer Berichterstattung vor dem Großbritannien Grand Prix ausgestrahlt wurde.

Die Ingenieure und Mechaniker der Teamfabriken in Brackley und Brixworth gesellten sich an diesem Tag zu Lewis. Die Möglichkeit zu sehen, wie die Royal Air Force hinter den Kulissen agiert und wie sehr die Red Arrows auf die Expertise und Präzision ihrer Ingenieure und des Betreuerstabs (den Blues) angewiesen sind, war für Lewis und das Team sehr wertvoll.

Nach den gründlichen medizinischen und sicherheitsrelevanten Vorbereitungen mit den Blues sammelten Lewis und David ihre erste Erfahrung mit einem Hawk T1 Jet in einer Dreier Formation mit Red 1, Red 6 und Red 10.

Während des 30 minütigen Fluges durchlief das Duo eine Serie von 'Loopings und Rollen' in ihren Jets mit G-Kräften von bis zu 4.5. Nach einer kurzen Nachbesprechung nahm Lewis seinen eigenen Silberpfeil, ein MGP W02 Demoauto, für eine Tour entlang der Start- und Landebahn in RAF Scrampton, während Red 10 und David darüber hinwegflogen. Auto und Flugzeug erreichten Höchstgeschwindigkeiten von 300 km/h respektive 500 Knoten (rund 1000 km/h).

Anschließend hatten Lewis und David die Gelegenheit, an einem Training der Reds teilzunehmen, bevor sie wieder die Erde erreichten und ihre Erfahrungen mit den Piloten, den Blues, Lewis' Ingenieur und den Mechanikern des Teams teilten.

Lewis Hamilton

Wir hatten vergangene Woche einen großartigen Tag mit den Red Arrows der Royal Air Force und die Erfahrung, mit ihrem Team fliegen zu können, war super. Aus erster Hand zu sehen, wie talentiert diese Piloten sind und die Ähnlichkeiten in Bezug auf Teamwork und Präzision, um das Beste aus einem Formel 1-Auto herauszuholen, war faszinierend. Die Loopings und Rollen im Jet sind eine sehr intensive Erfahrung und ich schätze diese Jungs und ihre unglaublichen Flugfähigkeiten sehr.

Sie ließen mich den Jet beim ersten Flug fliegen. Der Pilot brachte mich in die richtige Position und übergab mir dann die Steuerung. Was war intensiv und ich war überrascht zu sehen, wie sensibel die Steuerungselemente sind und wie schwierig es ist, in der Formation zu bleiben. Dann aus dem Jet heraus und hinein in den Silberpfeil zu springen, mit 300 km/h die Start- und Landebahn entlang zu fahren mit einem Jet, der 100 Fuß über dir schreit und fast 1000 km/h erreicht, war mehr als cool.

Wir sind große G-Kräfte gewohnt in der Formel 1, aber das Gefühl, negative und vertikale G-Kräfte zu spüren, ist noch einmal eine andere Sache. Vielen Dank an Jeden der Royal Air Force Scrampton für solch eine unglaubliche Erfahrung und die Möglichkeit, ihnen hinter die Kulissen zu folgen und Auszüge aus ihrem Training zu sehen und dafür, dass sie uns so gut aufgenommen haben.

Squadron Leader Jim Turner, Red 1, Team Leader des Royal Air Force Aerobatic Team

Es war eine Ehre für uns, Lewis Hamilton und das MERCEDES AMG PETRONAS Team auf unserer Base RAF Scrampton begrüßen zu dürfen. Lewis und David flogen mit dem Team und starteten mit einem Testflug um zu sehen, ob sie für eine richtige Übung bereit sind.

Sie kamen beide sehr gut zurecht und flogen einen Trainingseinsatz mit uns, den das Team geplant hatte. Beiden schien die Möglichkeit, diese Gelegenheit zu nutzen, sehr gut gefallen zu haben. Die Wichtigkeit effektiver Teamarbeit und der Schwerpunkt der Sicherheit waren die auffälligsten Gemeinsamkeiten zwischen unseren beiden Teams. Die Qualitäten und Fähigkeiten der Ingenieure und der Mitarbeiter sind deutlich zu erkennen.

Sowohl David als auch Lewis waren ausgesprochen freundlich und gar nicht abgehoben. Sie mischten sich gern unter das Personal, Freunde und Familie des Teams, die an diesem Tag anwesend waren. Ich möchte den Mitarbeitern der Red Arrows, MERCEDES AMG PETRONAS und der BBC danken, dass sie einen solch besonderen Tag möglich gemacht haben.

Squadron Leader Mike Ling, Red 10, Road Manager des Royal Air Force Aerobatic Team

Es war ein Privileg, Lewis Hamilton und David Coulthard zu treffen und mit dem MERCEDES AMG PETRONAS Formel 1 Team zusammenzuarbeiten. Ich konnte im Cockpit mit David sprechen und es war interessant, seine und Lewis' Ansichten zu hören in Bezug auf den Vergleich zwischen dem Fliegen mit fast 1000 km/h und dem Fahren eines Formel 1-Autos.

Sie waren überrascht, wie sensibel die Steuerelemente des Jets reagieren und beeindruckt von den Fähigkeiten, die es benötigt, in enger Formation zu fliegen. Was man an diesem Tag sehen konnte und hoffentlich auch bei den Zuschauern der BBC ankommt, sind die Ähnlichkeiten bezüglich der Teamarbeit in der Formel 1 und der Royal Air Force. Der Fahrer des Autos ist die Spitze des Eisbergs, wenn man das Team aus Spezialisten in der Mercedes-Box sowie der Teamfabrik sieht.

Und obwohl es die neun Piloten der Red Arrows sind, die die Vorführung fliegen, gibt es weitere 100 Ingenieure und den Betreuerstab, die sicherstellen, dass das Team auf solch einem hohen Standard arbeiten kann.

Peter Bonnington, Renningenieur von Lewis Hamilton, MERCEDES AMG PETRONAS Formel 1 Team

Es war eine tolle Erfahrung für uns, das Red Arrows Team der Royal Air Force in der vergangenen Woche treffen zu können - vor allem zu sehen, wie viele Parallelen es zwischen der Formel 1 und den Arbeitsvorgängen der Red Arrows gibt.

Das Level der Vorbereitungen ist erste Klasse. Alle Jets müssen voll funktionsfähig sein und Sicherheit genießt höchste Priorität, so ziemlich wie wir bei unseren Formel 1-Autos arbeiten. Das Team, das bei der Royal Air Force Scrampton arbeitet, hat eine sehr ähnliche Struktur und fühlt sich an wie unser Rennteam.

Es war eine Freude, Jeden zu treffen und Zeit damit zu verbringen, unsere Erfahrungen und Arbeitsmethoden auszutauschen. Wir hoffen, dass wir diese Beziehung auch in Zukunft fortsetzen können.

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