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Lewis: “Ich bete für Jules und seine Familie”

Lewis: “Ich bete für Jules und seine Familie”

Lewis, das war dein 30. Formel 1-Sieg. Wie hast du ihn erlebt?

Es ist natürlich ein großartiges Ergebnis für das Team, aber wir sind alle besorgt um unseren Kollegen Jules Bianchi. Das Rennen endete nicht so, wie wir es uns erhofft hatten. Ich bete für Jules und seine Familie.

Mit Blick auf unsere Performance war es ein tolles Wochenende mit dem Auto. Das Qualifying verlief für mich nicht perfekt, aber insgesamt war das Auto im Rennen absolut fantastisch. Sobald ich an Nico vorbei war, konnte ich den Abstand kontrollieren und das Rennen genießen. Es waren auch viele Zuschauer da, wie immer hier.

Erzähl uns von deinen heißen Runden, 15 oder 16 Runden vor dem Ende. Du bist eine bis anderthalb Sekunden schneller als alle anderen gefahren!

Ja, da kam ich richtig in einen Groove. Das Gefühl war ähnlich wie in Silverstone 2008.

Verrate den Fans, was du wirklich gedacht hast, als du in der ersten Kurve von der Strecke abgekommen bist.

Ich gab alles, um Nico einzuholen. Ich fuhr mit geöffnetem DRS in die erste Kurve und habe vergessen, es wieder abzuschalten. Wenn der Flügel offen ist, hat man so viel weniger Abtrieb. Man muss daran denken, ihn wieder zu schließen. Danach lenkte ich ein und bremste. Der Flügel war aber noch immer geöffnet. Deshalb brach das Heck aus, als ich in die Kurve fuhr. Das war sehr, sehr eng. Aber ich bekam es wieder unter Kontrolle und verlor nicht allzu viel Zeit. Da hatte ich schon etwas Glück.

In der gleichen Kurve hast du ein großartiges Überholmanöver außen herum gegen deinen Teamkollegen gezeigt. Wie war das?

Das war wirklich recht eindeutig. Ich hatte viel mehr Pace als Nico. Auf dieser Strecke ist es nicht einfach, einem anderen Auto zu folgen. Aber zum Glück kam ich recht nah ran, besonders in der letzten Kurve. Ich glaube, sein Auto hat kurz übersteuert und meines nicht. Dank DRS kam ich dann neben ihn. Ich hatte recht viel Vertrauen in die Fahrzeugbalance, also probierte ich es dort und es hat geklappt. Danach veränderte sich meine ganze Herangehensweise. Denn ich griff an, griff noch weiter an und dann fuhr ich ganz andere Linien. Es fühlte sich fast so an wie vor einigen Jahren, in der Saison 2008, und es war ein großartiges Gefühl.

In den letzten paar Runden bist du auf Intermediates gefahren, als der Regen zunahm. Wie rutschig war es und war es schon zu nass für die Intermediates zu diesem Zeitpunkt des Rennens?

Für mich persönlich war es das nicht. Es regnete immer mehr und es gab mehr Reflektionen. Man merkte also, dass es stärker wurde. Dass die Wassermengen auf der Strecke zunahmen. Aber ich spürte keinen Unterschied. Ich konnte immer noch die gleiche Pace halten. Ich glaube, dass wir auf diesen Reifen bis zum Ende hätten fahren können. Es waren ja nur noch zehn Runden zu fahren. Die Reifen funktionierten heute ziemlich gut.

Nico klagte über Übersteuern. Hattest du das gleiche Problem oder bist du ein anderes Setup gefahren als er?

Wir hatten ziemlich genau das gleiche Setup. Vielleicht hat er im Rennverlauf etwas Flügel weggenommen. Aber ich hatte keine Schwierigkeiten mit der Balance des Autos. Es hat zum Übersteuern tendiert, aber das war machbar.

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