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Lewis: Ich gebe alles, um wieder gleichzuziehen

Lewis: Ich gebe alles, um wieder gleichzuziehen

Ich bin sehr stolz darauf, dass wir am vergangenen Wochenende mit beiden Autos auf das Podium gefahren sind. Ganz besonders, weil uns das beim Heimrennen von Mercedes-Benz in Deutschland vor unseren Mercedes-Kollegen gelungen ist. Ich selbst bin nach dem Rennen natürlich nicht allzu überschwänglich. Es war ein hartes Wochenende für mich, an dem ich im WM-Kampf gegen Nico Punkte verloren habe. Dennoch hat es mir viel Spaß gemacht. Ich habe mein Bestes gegeben. Mit dem Auto vom Ende des Feldes aufs Podium zu fahren war eine besondere Leistung für uns alle. Ich bin glücklich, dass wir den Schaden nach dem Qualifying begrenzen konnten. Der Große Preis von Ungarn ist stets ein besonderes Rennen für mich. Ich bin bislang sieben Mal auf dieser Strecke gestartet und habe dabei vier Pole Positions und vier Siege erzielt. Darunter mein erster Erfolg für Mercedes-Benz im vergangenen Jahr. Es gibt kein spezielles Geheimnis. Ich hatte dort im Laufe der Jahre einfach das nötige Glück und ich mag die Strecke sehr. Dort kann man richtig angreifen. Das ist für einen aggressiven Fahrer wie mich sehr wichtig. Vielleicht liegt der Kurs meinem Fahrstil etwas mehr als andere. Auch die Fans haben mich dort schon immer viel angefeuert. Darauf freue ich mich sehr. Ich gebe absolut alles, um im Titelkampf wieder mit Nico gleichzuziehen. Es ist mir nicht möglich, mich stärker zu konzentrieren oder härter zu arbeiten, als es derzeit der Fall ist. Die WM entwickelt sich für mich zu einer großen Herausforderung. Aber genau so mag ich das. Anders würde es mir gar nicht gefallen.

Budapest: Im Cockpit mit Lewis

Das Wetter ist in Ungarn normalerweise fantastisch. Die Strecke hat eine Art "Old-School"-Layout und besitzt eine großartige Charakteristik. Sie kommt meinem 'aggressiven" Fahrstil auf jeden Fall entgegen. So heißt es jedenfalls. Die Runde beginnt mit einer DRS-Zone entlang der Start-/Zielgeraden. Diese ist im Vergleich zu anderen Strecken jedoch relativ kurz. Man steigt für die erste Rechtskurve recht spät in die Eisen und trifft den Scheitelpunkt genau in der Mitte. Danach heißt es wieder aufs Gaspedal zu treten und am Ausgang erneut DRS einzusetzen.

Man muss die zweite Kurve, eine Linkskurve, wirklich tief anbremsen und den Scheitelpunkt genau treffen. Hier ist eine gute Linie entscheidend, um die folgende Rechtskurve mit Vollgas durchfahren zu können. Dabei muss man den Kerb am Kurvenausgang voll mitnehmen. In Kurve vier ist der Scheitelpunkt nur schwer zu erkennen. Die Kurve ist richtig schnell und man erreicht sie sehr rasch. Kurve fünf ist etwas langsamer. Dort geht es wieder rechts herum und die Oberfläche ist am Kurvenausgang recht wellig. Das kann schnell zu Übersteuern führen.

Um gut durch die Kurven sechs und sieben zu fahren, muss man den Kerb im ersten Teil komplett mitnehmen. Danach heißt es, im zweiten Teil voll aufs Gaspedal zu steigen. So kommt man in eine recht schöne Links-Rechts-Links-Rechts-Passage in den Kurven acht bis elf. In diesem Streckenabschnitt muss man Geduld beweisen. Ein guter Rhythmus ist entscheidend.

Es folgt der letzte Sektor. Los geht es in Kurve zwölf. Auf der Anfahrt gibt es viel Grip. Am Kurveneingang darf man den Kerb nur minimal berühren, dafür nimmt man ihn am Ausgang voll mit. In Kurve 13 muss man wieder Geduld beweisen. Die beste Linie ist hier beinahe eine Art 'V'. Dann geht es durch die letzte Kurve, die entscheidend für die folgende Gerade ist.

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