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Lewis: “Ich gebe nicht auf, bis die Zielflagge in Abu Dhabi fällt”

Lewis: “Ich gebe nicht auf, bis die Zielflagge in Abu Dhabi fällt”

Der Große Preis von Italien ist stets ein besonderes Rennen für mich. Ich verbinde damit viele Erinnerungen, die bis zu den Anfängen meiner Karriere zurückreichen. Die Kart-Meisterschaften fuhren recht häufig in Italien. Dort habe ich auch Nico kennen gelernt. Damals hat unsere Rivalität ihren Lauf genommen. Monza ist eine unglaubliche Traditionsstrecke. Dort zu gewinnen, ist ein ganz besonderes Gefühl. 2012 ist mir das gelungen und ich würde es 2014 gerne wiederholen. Im vergangenen Jahr hatten wir bei diesem Rennen Schwierigkeiten. In dieser Saison haben wir jedoch ein fantastisches Auto und ich bin überzeugt, dass wir es in diesem Jahr besser machen können. Ein besonderes Erlebnis sind in Monza die Fans. Sie besitzen eine unglaubliche Leidenschaft für den Motorsport. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich – ganz besonders auf dem Podium. Hoffentlich können wir sie mit einem spannenden Rennen dafür belohnen. Mein Ziel für dieses Wochenende ist natürlich, den Abstand in der Fahrer-Weltmeisterschaft zu verringern. Es liegt also viel Arbeit vor mir, aber in unserem Sport ist alles möglich. Ich werde nicht aufgeben, bis die Zielflagge in Abu Dhabi gefallen ist. Bis dahin gibt es noch viele Punkte zu holen. Es ist noch lange nicht vorbei.

Monza - Im Cockpit mit Lewis

Monza ist ‚bellissimo‘! Es ist die schnellste Strecke, auf der wir in dieser Saison fahren. Auf der langen Start-/Zielgeraden fahren wir mit Vollgas – womöglich erreichen wir dort mit den neuen Hybrid Power Units bis zu 360 km/h. Die Strecke ist technisch sehr anspruchsvoll. Es kommt darauf an, sehr spät zu bremsen und richtig über die Kerbs zu fahren... Es ist spektakulär!

Es ist nicht einfach, den Bremspunkt für Kurve eins richtig zu treffen. Auf dieser Strecke ist man mit viel weniger Abtrieb unterwegs und man fährt viel höhere Geschwindigkeiten. Dadurch verändern sich die Bremswege. In diesem Jahr haben wir ohnehin weniger Abtrieb am Heck des Autos. Das macht die Angelegenheit noch einen Tick kniffliger.

Man muss schön und gerade aus Kurve drei herauskommen. Auch das Anbremsen von Kurve vier ist knifflig. Die Fahrzeugfront wird dort auf dem Weg in die Kurve recht leicht und der Kerb am Kurvenausgang ist ziemlich wellig. Dadurch verlierst du viel Traktion. Danach geht es durch die beiden Lesmos und ab in den Schatten der Bäume. In beiden Kurven muss man gut einlenken und den Kurvenausgang richtig hinbekommen. Ganz besonders am Ausgang der zweiten Kurven. Denn darauf folgt sofort eine lange Gerade.

Diese Gerade ist aus mehreren Gründen interessant. Hier befindet sich die erste DRS-Zone. Außerdem ist die Gerade zu Beginn recht eng und es gibt eine Kuppe in der Mitte der Strecke. Hier springt das Auto auf dem Weg zur Ascari-Schikane also viel herum. Kurve acht ist wirklich schwierig. Es ist wichtig, die Kurve nicht zu sehr zu schneiden. Es ist aber auch entscheidend, so viel Geschwindigkeit wie möglich auf die folgende Gerade in Richtung Parabolica mitzunehmen.

Die letzte Kurve ist etwas irreführend. Man nimmt so viel Speed mit hinein und das Auto fühlt sich ganz anders an. Dann muss man kompromisslos Vollgas geben, denn jedes „Lupfen“ kostet dich viel Geschwindigkeit auf der Start-/Zielgeraden bis hinunter zur ersten Kurven. Dort bietet sich auch die beste Überholmöglichkeit.

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