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Lewis: “Ich habe den ersten Formel 1 Grand Prix in Austin gewonnen. Es ist ein besonderes Rennen für mich”

Lewis: “Ich habe den ersten Formel 1 Grand Prix in Austin gewonnen. Es ist ein besonderes Rennen für mich”

Es war ein unglaublicher Moment, als ich in Sotschi als Sieger über die Ziellinie gefahren bin. Ich habe den ersten Formel 1 Grand Prix von Russland gewonnen und dem Team mit diesem Doppelsieg geholfen, den ersten Konstrukteurs-Titel für Mercedes-Benz einzufahren – besser geht es nicht. Als ich in der Woche danach die Werke in Brackley und Brixworth besuchte, war die Atmosphäre absolut fantastisch. Jeder hat sehr hart gearbeitet, um diesen Titel zu gewinnen und jeder hat es verdient, diesen Moment zu genießen. Aber natürlich stehen noch drei Rennen aus, in denen die Fahrer-WM entschieden wird. Los geht es in Austin. Für mich ist das eines der besten Wochenenden des Jahres. Ein Großteil der amerikanischen Seite meiner Familie kommt zu diesem Rennen. Außerdem habe ich 2012 den ersten Formel 1 Grand Prix auf dieser Strecke gewonnen. Für mich ist es also ein besonderes Rennen. Ich reise gerne dorthin und freue mich auf ein weiteres großartiges Rennen. Hoffentlich stehe ich am Ende mit einem weiteren Stetson-Hut auf dem obersten Podest-Treppchen!

Austin - Im Cockpit mit Lewis

Wenn man über die Ziellinie fährt, sieht man auf dem Weg zur ersten Kurve nur diesen riesigen Hügel vor sich. Beim Anbremsen kann man den Scheitelpunkt hinter dem Reifen gar nicht sehen. Die Kurve selbst ist sehr eng und bietet nur sehr wenig Grip. Es ist schwierig, sie richtig hinzubekommen. Aber es ist wichtig, den Ausgang perfekt zu erwischen. Denn danach fährt man mit Vollgas durch Kurve zwei und in die „S“-Sektion der Kurven drei bis sechs.

Diese Kurvenkombination ist schnell und flüssig. Hier benötigt man viel Abtrieb. Der Fahrer muss jeden Scheitelpunkt genau treffen, um so viel Geschwindigkeit wie möglich mitzunehmen. Die richtige Positionierung ist alles. Nur so kann man die folgende Kurve richtig anfahren. Die nächste Passage durch die Kurven sieben bis neun ist etwas enger. Hier muss man sich am Eingang Zeit lassen, um den bestmöglichen Kurvenausgang für Kurve zehn zu finden. Von dort geht es auf einer kurzen Geraden bergab in Richtung der Haarnadel.

Die Haarnadel in Kurve elf ist sehr eng. Man möchte so spät wie möglich bremsen, um sich gegen seine Verfolger zu verteidigen. Entscheidender ist jedoch ein guter Kurvenausgang. Denn danach folgt die lange Gerade mit einer DRS-Zone. In Kurve zwölf muss das Auto stabil auf der Bremse sein. Hier wird hart gebremst, bevor man den Scheitelpunkt angreift und früh aufs Gas geht, um gut in den nächsten Abschnitt zu starten.

Die Kurven 13 bis 15 sind eine sehr enge Kurvenabfolge mit sehr wenig Grip. Es kommt einem vor, als ob man ewig darauf wartet, dass das Auto einlenkt. Besonders knifflig ist es, den richtigen Bremspunkt und die beste Linie für Kurve 15 zu finden. Auf der Anfahrt muss man weit ausholen, eng einlenken und dann links bleiben für die nächste Kurve.

Die Kurven 16 bis 18 bilden eine lange, schnelle Rechtskurve. Diese durchfährt man mit Vollgas. Aber das Auto versucht ständig auszubrechen. Man muss probieren, so schnell wie möglich auf die rechte Seite der Strecke herüberzufahren, um den Speed durch die vorletzte Kurve (Kurve 19) mitzunehmen. An deren Ausgang muss man den Kerb voll überfahren. Danach folgt schon die letzte Kurve, die man nicht zu weit anfahren sollte. Zum Schluss gibt es noch einen kurzen Sprint bis zur Ziellinie.

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