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Lewis: “Ich hatte heute die Entschlossenheit und den Hunger für den Sieg”

Lewis: “Ich hatte heute die Entschlossenheit und den Hunger für den Sieg”

Das Podiuminterview mit Mario Andretti!

Hallo Austin! Wieder ein spannendes und tolles Rennen für die Geschichtsbücher. Eine unglaubliche Leistung von all meinen Deputies hier. Lewis, wenn ich richtig gerechnet habe, war das dein zehnter Sieg in dieser Saison. Du führst die WM jetzt mit 24 Punkten Vorsprung an. Drei Rennen, zwei Siege auf dieser Strecke - was ist dein Erfolgsgeheimnis hier?

Dies ist ein unglaublicher Ort. Die Unterstützung durch die Fans ist großartig. Ein riesiges Dankeschön an alle Fans. Ich habe so ein Glück. Ich habe ein unglaubliches Team und heute hatte ich auch einen unglaublichen Gegner. Ich bin dankbar dafür, vorne zu sein. Ich bin wirklich aufgeregt. Es ist so ein Privileg, mein Land zu vertreten und jetzt habe ich die Bestmarke der meisten Siege. Das ist etwas ganz Besonderes für mich.

Eine großartige Leistung für die du hart arbeiten musstest. Du hast ein wundervolles Manöver gegen Nico gezeigt. Ich glaube, du hast ihn etwas überrascht. Aber danach schien es eine klare Sache für dich zu sein. Es sah so aus, als ob das Auto perfekt funktioniert hat...

Das Auto war großartig heute. Aber wo ist der Stetson-Hut? Kann ich deinen haben?

Sofort, ich bin noch im Dienst!

Oh ja, du bist der Scheriff!

Die Pressekonferenz

Lewis, eine super Leistung. Du hast einen unglaublichen Lauf. Fünf Siege in Folge, das ist absolut fantastisch. Was sagst du dazu?

Es war ein unglaublicher Lauf. Die gesamte Saison war einfach unglaublich. Das Team hat eine unglaubliche Leistung erbracht. Nico war im Qualifying gestern sehr schnell. Ich hatte einige Schwierigkeiten, die wir heute aber ausgeglichen haben. Man weiß nie, wie das Rennen verläuft. Aber ich habe so hart ich konnte angegriffen, besonders im ersten Stint. Im zweiten Stint schien ich noch schneller zu sein. Sobald ich an Nico vorbei war, ging es nur noch darum, das Rennen zu kontrollieren. Ich hatte heute die Entschlossenheit und den Hunger, das Rennen zu gewinnen. Es gibt keine besseren Zuschauer als hier, um das zu erreichen.

Verrate uns etwas zu deinem Überholmanöver...

Auf dieser Strecke kann man anderen Autos sehr gut folgen. Das macht es aber nicht einfach. Im Mittelsektor war es sehr schwierig, so nah wie möglich für die DRS-Zone dran zu bleiben. Ich lag ein Stück zurück, aber ich war sehr zuversichtlich. Vor Kurve zwölf gab es viel Gegenwind. Es schien, als ob ich nur noch auf den richtigen Augenblick wartete, um nah genug dran zu sein und innen anzugreifen. Genau das habe ich gemacht. Man muss entscheiden, welches Risiko man eingehen möchte. Nico hat sich da nicht so sehr verteidigt. Ich habe ihn beinahe überrascht. Danach versuchte ich, die Führung zu halten. Was für ein unglaubliches Ergebnis. Ich bin so dankbar. Vielen Dank an mein gesamtes Team und an meine Familie. Meine Ergebnisse und diese Anzahl an Siegen wären ohne diese Menschen nicht möglich gewesen.

Du hast am Samstag über die Bremsen und einen leichten Bremsplatten gesprochen. Gab es in den ersten Runden Anzeichen davon?

Nein, es war kein Problem. Zum Glück war es nur ein leichter gestern. Als das Safety Car herauskam, hatte ich diesen großen Temperaturunterschied von rund 100°C zwischen der linken und rechten Vorderradbremse. Deshalb versuchte ich, sie so hoch wie möglich zu halten. Aber zum Glück hat es sich wieder ausgeglichen, sobald wir wieder im Renntempo gefahren sind. Ich hatte nicht allzu viele Probleme. Das Blockieren der Räder war noch immer da, aber es schien mich nicht zu behindern.

Du bist in dieser Saison so konzentriert wie ein Jedi Ritter. Du hast auch einige Bestmarken aufgestellt. Das ist dein fünfter Sieg in Folge und dein zehnter in dieser Saison. Lief heute einfach alles bei dir zusammen?

Ich mag den Vergleich mit dem Jedi Ritter! Das ist cool. Ja, heute ging es nur darum, meine Hausaufgaben zu erledigen. Vor dem Rennen gibt es viel zu tun, um herauszufinden, welche Möglichkeiten sich in verschiedenen Szenarien ergeben könnten und wie man sie angeht. Ich hatte dabei ein gutes Gefühl, wie schon seit einiger Zeit. Ich ging mit dem Glauben in das Rennen, dass ich gewinnen könnte. Es hilft auch, dass die Unterstützung durch die Fans so unglaublich gut ist, schon als ich in dieser Woche in New York war. Ich sehe überall hunderte Flaggen und Teamkleidung und Kappen. Ich bin so dankbar für diese Unterstützung, die ich in den USA genießen darf. Das ist absolut unglaublich. Hoffentlich geht das in den kommenden Jahren so weiter. Auch das Wetter war toll und die Strecke ist einfach fantastisch. Vor dem Rennen dachte ich mir: Ich brauche wieder so ein Rennen wie 2012. Und genauso war es dann auch. Ich holte Nico an genau der gleichen Stelle ein wie damals Sebastian. Es gab keinen Moment im Rennen, in dem ich gedacht hätte, dass ich ihn nicht bekommen würde. Sobald ich vorbei war, konnte ich mich kurz entspannen und versuchen, auf die Reifen zu achten. Ich wusste, dass er irgendwann angreifen würde. Ich musste immer reagieren. Es ist ein großartiges Gefühl, wenn man solch ein Rennen fährt. Es fühlt sich großartig an, wenn man sein Bestes gegeben hat.

Ihr hattet heute eine sehr ähnliche, wechselnde Strategie. Was das Absicht, um alles zwischen euch auszugleichen? Wird das so weitergehen?

Es war nicht deswegen. Wenn wir uns einige Rennen ansehen, konnte man unterschiedlich vorgehen. Normalerweise hat der erste Fahrer die optimale Strategie. Etwa Option, Prime, Prime. Der zweite Fahrer hat dann die Wahl für Option, Prime, Option. Aber der Option war heute schwächer, also musste man Option, Prime, Prime fahren. Es war sehr viel langsamer auf dem Option zu fahren. Deshalb sind wir beide mit dieser Strategie gefahren und deswegen musste ich so hart pushen, um so früh wie möglich vorbeizukommen. Diese Möglichkeit hatte ich später nicht mehr.

Wenn du in den nächsten beiden Rennen Zweiter wirst, bist du Weltmeister, egal was Nico macht. Verändert das deine Herangehensweise? Bist du etwas konservativer und gehst weniger Risiko ein oder bleibt für dich alles gleich?

Es verändert sich nicht wirklich etwas. Ich denke, das ist bei Nico ebenso. Wir jagen beide diese Punkte. Während der Saison muss man die Risiken genau abwägen. Bislang bin ich nicht sehr viele Risiken eingegangen. Ich habe getan, was ich tun musste, um sicher und sauber vorbeizukommen. Das hat das gesamte Jahr über funktioniert. So sollte ich weitermachen. Selbst bei diesem Rennen habe ich auf das Auto geachtet, versucht, es nach Hause zu bringen und sicherzustellen, dass es keine Probleme gibt. Genauso muss man bis zur letzten Zielflagge weitermachen.

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