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Lewis: “So ein Performance-Niveau habe ich noch nie zuvor erlebt”

Lewis: “So ein Performance-Niveau habe ich noch nie zuvor erlebt”

Lewis, die verte Pole in dieser Saison und diesmal hast du dir das Beste bis zum Schluss aufgehoben!

Ein schwieriger Tag. Nico fuhr vom 3. Training bis zum Qualifying wirklich gut. Deshalb wusste ich nicht, ob ich ihn würde schlagen können. Ganz am Ende musste ich alles aus dem Auto herausholen. Wir wussten vor dem Wochenende nicht, wo jeder im Vergleich zur Konkurrenz stehen würde. Die Weiterentwicklung und all die harte Arbeit, die in das Auto gesteckt wurde, treiben mich richtig an. Ein großes Dankeschön an das Team. So eine Performance, wie wir sie aktuell zeigen, habe ich bisher noch nie erlebt. Es ist sehr schwierig auf der Strecke: die Streckenbedingungen waren recht schlecht, umso überwältigter bin ich vom Ergebnis.

Du hast noch nie hier gewonnen: Warum und was würde es dir bedeuten, das morgen zu ändern?

Es gibt viele verschiedene Umstände und Situationen, in denen ich schon gewesen bin, aber grundsätzlich war ich nicht schnell genug. Selbst heute habe ich etwas von meiner gestrigen Pace verloren, umso glücklicher bin ich, dass ich es trotzdem geschafft habe, zurückzuschlagen. In der Vergangenheit war es einfach nie mein Tag, aber jetzt werde ich alles geben, um morgen richtig viele Punkte für das Team nach Hause zu bringen.

Wir haben im Q1 eine Funknachricht von dir gehört: "Ich weiß nicht wie, aber wir haben das Auto verschlechtert." Was hast du zu diesem Zeitpunkt gedacht und wie habt ihr danach noch die Pole geholt?

Gestern war ein großartiger Tag und ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Auto. Wenn es gut läuft, möchte man normalerweise nicht viel ändern, aber wir haben über Nacht einige Dinge angepasst in der Hoffnung, es noch etwas besser zu machen. Dabei sprechen wir über sehr kleine Veränderungen: winzige Details. Aber heute war der Grip auf der Strecke geringer und das Auto dadurch schwieriger zu fahren. Ich hatte etwas Übersteuern und es fühlte sich von Kurve zu Kurve anders an. Sobald das Qualifying begonnen hat, kann man aber nicht mehr viel dagegen unternehmen. Wir machten zu Beginn der Session einige Veränderungen, aber ich hatte generell Schwierigkeiten. Im Q1 bekam ich nur schwer eine Runde zusammen, aber am Ende habe ich es haarscharf geschafft.

Hast du die Zeit bei dir selbst gefunden?

Wir konnten nicht so viel ändern, deshalb musste ich das Differenzial leicht verändern und das Auto ein wenig anders fahren, um so schnell wie möglich zu sein. Natürlich waren wir sehr schnell, aber es ist egal, wie schnell dein Auto ist, man geht immer bis ans Limit. Das machen alle Fahrer: Wir nehmen unser Paket und loten die Grenzen aus.

Wer ist morgen dein größter Gegner im Kampf um den Sieg?

Wir halten die Augen stets offen für alle. Natürlich ist Nico derzeit mein ärgster Verfolger, aber Daniel fuhr sehr gut im ersten Teil der Saison. Es kann morgen alles passieren. Wir müssen hart arbeiten, um vorne zu bleiben. Es ist ein langes Rennen, bei dem wir auf die Reifen achten müssen. Sie werden ein entscheidender Faktor sein, je nachdem welche Strategie man wählt und wie der Reifenabbau aussehen wird.

Du kannst bis zum Rennen nur wenig am Auto verändern. Bereitet es dir deswegen Sorgen, dass du heute so zu kämpfen hattest?

Heute war es etwas knifflig, die richtige Balance zu finden, aber ich bin nicht besorgt. Mein Long Run gestern war gut, aber heute entwickelte sich die Strecke etwas in die andere Richtung. Das war aber für alle so. Morgen könnte es schon wieder anders sein, das weiß man hier nie. Auf dieser Strecke geht das schnell. Warten wir ab, was passiert. Man darf ein paar Dinge einstellen - zum Beispiel das Differenzial und den Frontflügel -, hoffentlich bekomme ich das für das Rennen genau auf den Punkt hin.

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