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Lewis: Wer man ist, zeigt sich nicht, wenn alles gut läuft, sondern wenn es nicht so gut läuft

Lewis: Wer man ist, zeigt sich nicht, wenn alles gut läuft, sondern wenn es nicht so gut läuft

Die bisherige Saison verlief für dich wie eine Achterbahnfahrt, speziell in den letzten beiden Rennen. Mit welchen Gefühlen gehst du in die Sommerpause?

Wir hatten im Verlauf der Saison einige schwierige Rennen, in den vergangenen Rennen ging es für mich um Schadensbegrenzung. Aber um ehrlich zu sein: wenn ich zurückblicke, dann würde ich es nicht anders haben wollen. Natürlich ist einfacher, wenn alles nach Wunsch verläuft, aber ich liebe den Kampf und die Herausforderung. Ich fühle definitiv, dass mich die Schwierigkeiten in dieser Saison stärker gemacht haben - und hoffentlich konnte ich zeigen, dass ich ein Kämpferherz habe. Wenn ich in diesem Jahr Glück gehabt habe, dann war es in Budapest als ich in der ersten Kurve einen Einschlag in die Mauer und damit eine Beschädigung meines Autos verhindern konnte. Hoffentlich ist das ein gutes Zeichen, das sich mein Blatt wendet. Dass ich trotz der schwierigen Wochenenden zwei Mal auf dem Podest stand, ist sehr zufriedenstellend. Eigentlich ist es mehr als das. Es bringt mich zum Lächeln. Ich genieße jetzt die Pause, in dem Bewusstsein, dass ich immer noch im Titelkampf bin.

Wie sehen deine Pläne für die kommenden zwei Wochen aus?

Nach der bisherigen Saison, die körperlich und mental äußerst anstrengend war, stellt die Pause eine gute Gelegenheit dar, um zu relaxen, die Batterien aufzuladen und mental sowie körperlich stärker zurückzukehren. Für mich persönlich steht im Fokus, fit zu bleiben. Ich werde definitiv einige Zeit in mein Training investieren. Ich bin im Moment vom Gewicht her sehr weit unten und auch das Gewicht des Autos ist nach dem FRIS-Verbot geringer. Somit kann ich etwas an Gewicht zulegen - natürlich nicht an Fett, sondern an Muskelmasse. Das heißt nicht, dass ich meine Zeit nur im Fitnessstudio verbringe und nicht am Strand. Ich bin überzeugt, dass ich Zeit für beides finde. Ich muss meine Batterien aufladen, deshalb werde ich es mit dem Training nicht übertreiben. Aber ich fühle mich im Moment wie ein Strich und es wäre schön mehr Muskeln zu haben. Im nächsten Jahr wird das Gewichtslimit um zehn Kilogramm erhöht, daher kann ich es mir leisten ein paar Kilos zuzunehmen.

Willst du uns noch etwas mitteilen ehe du deine Koffer packst?

Was die Pace des Autos angeht, bin ich mit unserer bisherigen Performance in diesem Jahr sehr zufrieden. Das Team hat einen großartigen Job erledigt. An der Zuverlässigkeit müssen wir noch arbeiten. Ich weiß, dass dies bei jedem in der Fabrik Priorität hat. An den vergangenen beiden Wochenenden in Deutschland und Ungarn waren die Jungs großartig. Ich meine, sie waren richtig großartig. Es ist für alle hart, wenn die Zuverlässigkeit nicht stimmt. Diese Probleme zu haben, nach all den vielen Stunden und all der harten Arbeit, die die Jungs reingesteckt haben, hat mir genauso wehgetan wie ihnen. Ich kann den Jungs gar nicht genug danken, dass sie sich durchgekämpft haben, das Auto zusammengebaut und mich auf die Strecke gebracht haben. Sie haben nie aufgegeben oder die Hoffnung verloren. Das ist es, was mich durch dieses Jahr gebracht hat. Es ist immer noch ein langer Weg und ich weiß, dass wir - die Jungs und ich - bis zur schwarz-weiß-karierten Flagge in Abu Dhabi weiter pushen werden. In Spa werden wir stärker zurückkommen als zuvor.

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