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Mein Name ist … John Lee

Mein Name ist … John Lee

Mein Name ist ... John Lee

Ich bin (Alter): 37

Mein Beruf ist: Verbundstoff-Mechaniker

Meine Hobbies sind: Fußball, Motorsport, DIY (gezwungenermaßen!)

Q. Bevor ich in der Formel 1 zu arbeiten anfing, habe ich studiert ...

Als ich jünger war, habe ich mich nicht zu sehr in mein Studium vertieft. Ich war ein normaler, bequemer Teenager. Ich ging für ein paar Jahre auf eine Kunstakademie, aber am Ende war es nicht das Richtige für mich. Deshalb fing ich eine Schlosserlehre bei Lola Cars an. Als Teil meiner Lehre besuchte ich einige Kurse, um zu lernen wie man eine Maschine schneidet. Diese Technik und diese Fertigkeit hat mir sehr viel Spaß gemacht und deshalb mache ich seit damals mehr oder weniger das Gleiche.

Q. Bevor ich zu MERCEDES GP PETRONAS kam, habe ich gearbeitet ...

Ich habe 2001 bei Lola gearbeitet als ich hörte, dass es eine freie Stelle für einen Verbundstoff-Mechaniker beim damaligen British American Racing-Team gab. Ich habe mich beworben, bekam den Job und habe von dem Tag an dort gearbeitet.

Q. Mein Beruf, an einem normalen Tag, ist ...

Meine Rolle im Team ist die Schablonen zu digitalisieren und aus ihnen Formen für die Kohlefaserteile des Autos zu schneiden. Die Design- und Layout-Handbücher werden von den Designern zu den Laminatoren ins DO (Designbüro) geschickt, wo die Schablonen in eine Form gegossen und zu mir zurückgeschickt werden.

Danach digitalisiere ich die Form, die ich per Hand nachgezeichnet habe, in einem Prozess, den man Digitalisierung nennt. Dieses Bild ist dann in den Cutter programmiert und ich kann die Schablonen so manipulieren, dass sie die korrekte Orientierung mit der richtigen Sequenz haben, wodurch die Laminatoren sie dem Layout-Handbuch entsprechend anpassen können. Wenn die Formen geschnitten sind, schicke ich sie zurück zu den Laminatoren, die die Basisformen in die neuen Teile verwandeln, die man im Rennen an den Autos sieht.

Q. Was ich an der Formel 1 mag, ist …

Ich liebe die Intensität des Sports und den Druck, das Maximum aus meiner Fähigkeit herauszuholen, um sicherzustellen, dass ich das Team um mich herum nicht enttäusche. Jede Phase während des Designs und der Herstellung des Autos ist wichtig und man weiß immer um die Wichtigkeit seines Jobs.

Q. Das Beste an der Arbeit bei MERCEDES GP PETRONAS ist …

Man hört auf meine Meinung. Ich habe ein großartiges Team um mich herum und ich würde für kein anderes Team arbeiten wollen!

Q. Die größte Herausforderung an meinem Job ist …

Die benötigten Schablonen so schnell wie möglich zu produzieren. Obwohl das digitalisierte Bild auf einem sehr exakten Level produziert wird, besteht immer die Möglichkeit eines menschlichen Fehlers. Deshalb muss man sehr wachsam sein. Der Job kann sehr zeitaufwändig sein, denn es ist wichtig, dass man den noch so kleinsten Details volle Aufmerksamkeit schenkt.

Die größte Herausforderung, der ich jemals gegenüber gestanden bin, war während dem diesjährigen Monaco-GP. Wir hatten eine neue Aufhängung, die sehr viele Details beinhaltete. Es gab drei verschiedene Querlenker, die geschnitten werden mussten und eine große Änderung am Radstand. Das beinhaltete eine Vielzahl an verschiedenen Kohlefaserschichten, wodurch der Druck auf uns noch größer wurde. Aber wir haben es geschafft, den Job rechtzeitig zu erledigen.

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