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Mein Name ist… Neil Atterbury

Mein Name ist… Neil Atterbury

Mein Name ist… Neil Atterbury
Ich bin (Alter): 43
Meine Job-Bezeichnung lautet: Fahrzeugkontruktions-Koordinator, Elektronik
Meine Hobbies sind: Photographie, Tauchen, Autos

Das Team in drei Worten: Professionalität, Leidenschaft, Entschlossenheit

F. Bevor ich in der Formel 1 gearbeitet habe, studierte ich...

Nach dem Abschluss der mittleren Reife habe ich die Schule im Alter von 16 Jahren verlassen und eine vierjährige Ausbildung in Luftfahrt-Technologie gemacht. Während dieser Zeit habe ich auch bei einem Unternehmen gearbeitet, die auf dem Flughafen von Luton Firmen-Jets gewartet hat. Damals habe ich überdies zwei Diplom-Kurse in Luftfahrt-Ingenieurswesen und Elektronik belegt.

F. Bevor ich für MERCEDES GP PETRONAS gearbeitet habe, arbeitete ich…

Ich war schon immer Rennsport-Fan und habe die Luftfahrt deshalb verlassen, um für eine kleine Firma zu arbeiten, die Kabelbäume für Nachwuchsformeln und britische Tourenwagen herstellte. Nach einem Jahr wurde mir ein Posten beim Arrows-Formel-1-Team angeboten, der erst in der Fabrik stationiert war, sich später jedoch in einen Job mit dem Rennteam an der Strecke entwickelte. Am Ende der Saison 1996 wurde mir dann in den USA ein Job bei einem Champ-Car-Team aus Indianapolis angeboten. Ich habe dort dann alle Rennen als Elektronik-Techniker begleitet und am Ende der Saison wurden wir sowohl in der Fahrer-, als auch in der Teamwertung Zweiter. Anfang 1998 bin ich aber nach Großbritannien zurückgekehrt, um für Stewart Grand Prix zu arbeiten und Ende des Jahres bin ich schließlich zum neu formierten BAR-Team gewechselt. Der Rest ist, wie ich immer sage, Geschichte...

F. Mein Job im Alltag ist…

Ich bin für die Koordination der Produktion und Aufteilung der Elektronik-Teile für die Rennautos verantwortlich. Wenn die Design-Abteilung ein neues Teil entwickelt, stellen wir sicher, dass die ausreichende Menge hergestellt wird, so dass wir genügend Teile für beide Rennwagen bereitstellen können und es mindestens immer ein Ersatzteil gibt. Alle Teile sind durch eine Teile-Nummer gekennzeichnet, damit wir die Geschichte jedes einzelnen Bauteils genau aufzeichnen können. Mit einer zentrale Datenbank können wir uns dann jedes Teil ansehen und wissen, wie viele Kilometer es schon auf der Strecke hinter sich hat. Bestimmte Teile können nur eine bestimmte Kilometerleistung lang laufen, so dass wir ihre Geschichte genauestens verfolgen müssen, um sicherzustellen, dass wir nicht mit bereits verschlissen Teilen fahren.

F. Was ich an der Arbeit in der Formel 1 mag…

Ich bin mit dem Rennteam hier zehn Jahre lang umher gereist und hatte die Gelegenheit, Orte auf der ganzen Welt zu besuchen, von denen ich viele sonst vielleicht niemals gesehen hätte. Diese Möglichkeiten hätte in andernfalls in vielerlei Hinsicht verpasst, genauso wie die Kameradschaft im Team, die Euphorie nach Siegen und die vielen kulturellen Einblicke in einige weit entfernte Städte und Länder. Man muss aber dazu sagen, dass es sich nicht um Urlaub handelt, oder so glamourös ist, wie es vielleicht im Fernsehen erscheinen mag. Die Stunden sind wirklich lang und man verbringt sehr viel Zeit weit weg von zu Hause und von seiner Familie. Auf der positiven Seite weiß man jedoch, dass man in einer Industrie der Spitzentechnologie arbeitet und das zusammen mit einigen der besten Fahrer und Ingenieuren der Welt. Die Erfahrung Rennen und Meisterschaften in so einem Umfeld zu gewinnen, ist sehr befriedigend.

F. Das Beste an der Arbeit für MERCEDES GP PETRONAS ist…

Jeder im Team ist sich der stolzen Motorsport-Geschichte von Mercedes bewusst, die wir nun mit den Silberpfeilen fortführen. Und nun auch unsere jüngere Geschichte, die einige unsichere Momente bereit gehalten hat, gut bewerkstelligt zu haben, sowie Teil einer Mannschaft zu sein, die so engagiert und leidenschaftlich darauf bedacht ist, zu gewinnen, macht dies zu einem ganz besonderen Unternehmen, um hier zu arbeiten - und all das mit einem Team von Menschen, die sich bereits als erfolgreich und fähig erwiesen haben, dieses Potenzial für uns in noch mehr Weltmeisterschaften umzumünzen.

F. Die größte Herausforderung meiner Arbeit ist…

Sicherzustellen, dass alle Fristen eingehalten und die Autos nach den bestmöglichen Standards gebaut werden - sowie, dass die Teile zuverlässig und auch sicher sind. Hinter den Kulissen ist eine Vielzahl von Koordination und Logistik von Nöten, um sicherzustellen, dass wir jedes Rennen in der optimalen Position starten können, um am Ende auch gute Resultate nach Hause zu bringen.

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