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Mein Name ist …

Mein Name ist …

Jeden Monat stellt MERCEDES GP PETRONAS ein Mitglied des Teams vor. Ihre Aufgaben können verschieden sein, aber allen Mitarbeitern gemeinsam ist die Leidenschaft für die Formel Eins und der Wunsch, auf den Rennstrecken der Welt erfolgreich zu sein.

Mein Name ist … Richard Eagles

Mein Alter: 25

Ich arbeite als: Lifing-Koordinator

Meine Hobbies: Kampfsport, Fotografie, Motorsport

F. Vor meinem Job in der Formel Eins lernte ich ...

Meine Schule ist in Brackley, nur fünf Gehminuten von der Fabrik entfernt! In der Schule war ich mir nicht sehr sicher, was ich später einmal arbeiten möchte. Ich hatte verschiedene Ideen, konnte mich aber wie die meisten Kinder in diesem Alter nicht für eine bestimmte Richtung entscheiden. Ich studierte daher eine Reihe von Themen und schloss die Schule mit dem A-Level in IT, Geographie und Musik, sowie einem AS-Level in Geschichte ab. Gleich nach der Schule studierte ich drei Jahre lang Multimedia-Technologien an der Bucks New University und erreichte einen Abschluss mit Auszeichnung.

F. Vor MERCEDES GP PETRONAS arbeitete ich …

Nach der Universität wollte ich zur Royal Air Force und nahm während der Wartezeit einen Übergangsjob im Debenhams-Modehaus hier im Ort an. Später beschloss ich, dass die Royal Air Force nichts für mich sei, so wurde mein Übergangsjob zu einer festen Arbeitsstelle. Während dieser Zeit schaute ich mich nach zu meinem Uniabschluss passenden Jobs um, sehnte mich jedoch bereits danach, in "unserer" Fabrik zu arbeiten, die damals noch zum Honda Racing F1 Team gehörte. Ich rechnete mir ganz ehrlich nur geringe Chancen aus, vom Einzelhandel in ein Formel Eins Team wechseln zu können, durfte jedoch nach vielen Bewerbungen und einigen nervösen Vorstellungsgesprächen Ende 2007 für das Team arbeiten.

F. Mein tagtäglicher Job ist ...

Wenn ich mit Leuten über meinen Job spreche, lautet die erste Frage stets: "Was ist ein Lifing-Koordinator?" Ich erkläre das daher zuerst. Viele Teile an einem Formel Eins Rennwagen sind "lifed", d.h. sie haben ein bestimmtes Alter und eine gewisse Lebensdauer. Jedes Teil hat nicht nur eine Teile-Nummer, sondern auch eine Life-Nummer. Über diese in unserem System gespeicherten Informationen identifizieren wir die Teile. Sobald ein Teil eine bestimmte Strecke zurückgelegt hat, wird es geprüft. Wenn es sein Kilometer-Limit erreicht, wird es nicht mehr von uns verwendet. Alle "lifed" Teile am Rennwagen sind für die Sicherheit bzw. Zuverlässigkeit des Fahrzeugs entscheidend. Wir müssen daher wissen, wann sie ihr Limit erreicht haben.

Meine Aufgabe als Lifing-Koordinator ist die Verwaltung der "lifed" Teile. Ich bin für die Pflege der Informationen zuständig und gebe die Teile an unsere Mechaniker zur Montage oder an andere Abteilungen zur internen Prüfung. Zusammen mit meinem Kollegen Andy (man nennt uns in der Fabrik die "Lifers") stimmen wir uns mit anderen Abteilungen ab, in denen die Teile produziert oder gewartet werden, um Termine einhalten zu können, an denen die Teile an einem bestimmten Ort zur Verfügung stehen müssen. Wir arbeiten auch mit Tony Walton, dem Ersatzteil-Koordinator des Teams, zusammen, damit er alle notwendigen Ersatzteile hat, wenn das Team an der Rennstrecke ist.

Wir kümmern uns gewöhnlich um die Radaufhängung, u.a. Dreieckslenker, um die Metallteile des Fahrwerks und die Schrauben, die alles zusammenhalten, sowie um viele andere Teile im oder am Fahrwerk und Getriebe.

F. An der Arbeit in der Formel Eins mag ich ...

Arbeiten in der Formel Eins bedeutet Arbeiten im Top Level des Motorsports, und wer an der Spitze ist, muss sich ständig verbessern. Ich habe sehr viel gelernt, seit ich im Team mitarbeite, und ich habe Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen gesammelt, die mir auch in Zukunft nützlich sein werden. Es ist toll, das Endergebnis deiner Arbeit im Fernsehen zu sehen und zu wissen, dass du daran beteiligt bist, dass unsere Rennwagen in aller Welt an den Start gehen können. Und noch besser ist es, unsere Fahrer gewinnen zu sehen.

F. Das Beste an der Arbeit bei MERCEDES GP PETRONAS ist ...

Dass ich für MERCEDES GP PETRONAS arbeite! Ich bin extrem glücklich über die Teamarbeit und meinen Job hier, da ich im Gegensatz zu den meisten Kollegen das Glück hatte, geradewegs in die Formel Eins zu kommen. Die Meisten müssen sich über die "kleineren" Formelklassen hocharbeiten, bevor Sie einen Job in der Top-Kategorie unseres Sports bekommen. Zudem lebe ich fast mein ganzes Leben lang hier in Brackley und habe die Anfänge des Teams als British American Racing mitbekommen. Ich bin in das Team gewachsen und kann mit Stolz behaupten, ein Teil davon gewesen zu sein. Die letzten anderthalb Jahre waren etwas Besonderes: Zuerst der Weltmeistertitel mit Brawn GP, und nun die Mitarbeit an den Silberpfeilen.

F. Die größte Herausforderung bei meiner Arbeit ist ...

Vorausplanung ist unverzichtbar in der Formel Eins, bei der sich alles schnell bewegt. Wenn du nicht vorbereitet bist, wirkt sich dies direkt aufs Rennen aus. Wir müssen daher immer vorausdenken, damit wir bei einem Problem oder einer Änderung des Plans reagieren und darauf achten können, dass alles Andere reibungslos und ohne Unterbrechung läuft.

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