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Nico: “Das Team hat Bemerkenswertes geleistet”

Nico: “Das Team hat Bemerkenswertes geleistet”

Das war ein ereignisreicher letzter Wintertesttag für dich. Wie würdest du ihn zusammenfassen?

Das Team hat unglaublichen Einsatz gezeigt und ich bin mit unserer Arbeit heute sehr zufrieden. Wir haben am Vormittag viel Zeit verloren, aber letztlich konnte ich mehr als 100 Runden zurücklegen - also war es ein sehr nützlicher letzter Wintertesttag für mich. Ich habe heute viel gelernt. Das einzige Problem waren die Bedingungen. Der Wind war sehr stark und wehte in den Kurven Sand auf die Strecke, sodass man plötzlich kaum noch Grip hatte. Das war etwas knifflig.

Was hat die Verzögerung am Vormittag verursacht?

Bei Testfahrten haben wir zwei getrennte Mannschaften für das Auto. Eine Gruppe Mechaniker arbeitet in der Nacht, die andere kommt gegen 7:00 Uhr für die Tagschicht an die Strecke. Am frühen Morgen warf die Nachtschicht den Motor an, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung war, und bemerkte ein seltsames Geräusch. Deshalb mussten wir den Motor auswechseln, was einige Stunden dauerte.

Gegen Ende hast du anscheinend noch einmal richtig angegriffen...

Am Ende fuhren wir eine Qualifying-Übung. Das ist wichtig für die Vorbereitung auf das erste Rennen. Denn das Qualifying ist ein ebenso wichtiger Bestandteil eines Grand-Prix-Wochenendes. Ich werde nichts über das Auto verraten, aber ich persönlich habe 100% Einsatz gebracht!

Bist du mit dem Verlauf der Wintertestfahrten zufrieden?

Insgesamt bin ich mit meinem Testprogramm zufrieden. Ich muss dem Team hier an der Strecke sowie in unseren beiden Werken ein großes Dankeschön für die bemerkenswerte Arbeit, die sie geleistet haben, aussprechen. Wie jedes Team haben wir noch einige Zuverlässigkeitsprobleme, die wir vor Australien beheben müssen, aber insgesamt verliefen die Wintertests besser als erwartet.

Würdest du sagen, dass das Team zu diesem Zeitpunkt einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz hat?

Ich mache mir keine Sorgen, denn ich denke noch an niemanden. Wir konzentrieren uns ausschließlich auf unser eigenes Programm und wollen das Beste aus unserem Paket herausholen. Ich sehe uns aber sicherlich nicht als das Topteam: von außen betrachtet mag es so aussehen, als ob wir in einer leicht besseren Position wären als einige unserer Gegner, und dass die Mercedes-Benz Power Unit einen kleinen Vorteil gegenüber den anderen hat, aber eine Bestätigung dafür werden wir nicht vor Melbourne erhalten. Realistisch betrachtet macht es keinen Sinn, zu raten, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen.

Wie fühlst du dich vor der Abreise nach Australien?

Ich fühle mich gut und denke, dass das Team recht optimistisch ist. Aber jeder weiß, dass man Testergebnisse mit Vorsicht genießen muss. Das Auto ist mit Blick auf die Zuverlässigkeit noch nicht zu 100% fertig und obwohl wir noch einen Testtag und etwas Zeit haben, bevor es nach Australien geht, kann dort alles passieren. Wir müssen wie jeder andere auch erst einmal ins Ziel kommen - das ist eine Herausforderung für sich.

Wie geht es für dich jetzt weiter?

In der kommenden Woche werde ich im Simulator sitzen und danach am Freitag nach Melbourne fliegen. Ich kann es kaum noch erwarten, wieder im Auto zu sitzen: Wir hatten drei gute Tests und ich hoffe, dass wir in Australien einen guten Saisonstart erleben werden.

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