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Nico: Das war ein verrücktes Qualifying

Nico: Das war ein verrücktes Qualifying

Nico, ein dramatischer Schlussakt für dieses Qualifying. Du hast dir mit dem Fallen der Flagge die Pole gesichert! Warst du überrascht, wie stark sich die Strecke verbessert hat? Gerade im letzten Sektor?

Das war ein verrücktes Qualifying! Die Bedingungen veränderten sich ständig. Dadurch war es äußerst schwierig. Auf meiner ersten Runde mit den weichen Reifen fing es recht stark an zu regnen. Aber nur in den letzten drei Kurven. So habe ich dort viel Zeit verloren. Auf der In-Lap war es überall recht nass, also sagte ich den Jungs im Funk: "Das war's." Wir saßen in der Box und dachten uns, okay, wir könnten wenigstens rausfahren und uns die Strecke ansehen. Wenn man das nicht macht, hat man auch keine Chance. Wenn man es probiert, gibt es zumindest eine winzige Chance. Es schien, als ob wir es probieren sollten, aber selbst zu diesem Zeitpunkt glaubte ich nicht daran, dass die Strecke besser werden würde. Der letzte Sektor war entscheidend. Überall sonst war die Strecke ein bisschen langsamer, weil es hier und da nass war. Ich wusste, dass ich auf meiner vorherigen Runde vier Sekunden verloren hatte. Es war also klar: Selbst wenn ich auf der Runde langsamer wäre, könnte ich in den letzten drei Kurven immer noch schneller fahren, wenn es halbtrocken ist. So hat sich das Blatt gewendet. Ich holte die Zeit in den letzten drei Kurven heraus, weil es dort viel trockener war. Es hat perfekt funktioniert.

Du hättest du Runde beinahe gar nicht beginnen dürfen! Was war da los?

Es war wirklich eng. Ich musste auf der Out-Lap so schnell wie möglich sein, um meinen letzten Run überhaupt fahren zu dürfen. Ich hing direkt im Getriebe von Lewis. Aber dann machte er in Kurve vier einen Fehler und fuhr zur Seite, damit er mich nicht behinderte. Ich gab weiter alles. Als ich über die Linie fuhr, schalteten die Ampeln beinahe sofort auf Rot. Es war wirklich sehr eng.

Die Strecke war zeitweise acht Sekunden schneller oder langsamer. Worauf muss man an solch einem Tag am meisten achten?

Man muss versuchen, das Risiko zu minimieren, besonders wenn man so ein Auto hat wie wir. Unser Paket ist so schnell. Wir müssen sicherstellen, dass wir keine großen Risiken eingehen. Selbst wenn es dann nicht das perfekte Qualifying oder der perfekte Tag ist. Wir haben heute versucht, alle großen Fallen zu umgehen. Es war nicht perfekt, aber es hat für mich gut funktioniert. Es ist großartig, auf der Pole zu stehen.

Dein Teamkollege und Titelrivale liegt auf dem sechsten Platz. Was erwartest du vom Rennen?

Mit Blick auf die Weltmeisterschaft ist es für mich persönlich gut, dass Lewis Sechster ist. Aber ich erwarte, dass er sich recht schnell nach vorne kämpfen wird. Ich glaube, dass wir wieder gegeneinander kämpfen werden. Wir scheinen hier sehr schnell zu sein. Diese Strecke liegt unserem Auto sehr, mehr als Österreich. Also denke ich, dass es erneut ein guter Zweikampf wird. Natürlich ist die Pole die beste Ausgangslage. Ich blicke dem Rennen also optimistisch entgegen.

Hast du jetzt einen psychologischen Vorteil?

Ich habe nie davon gesprochen, einen psychologischen Vorteil erringen zu wollen. Ich habe nur gesagt, dass ich im Moment einen Lauf habe. Daraus muss ich das Beste mache. Denn das ändert sich ständig. Derzeit schlägt das Pendel in meine Richtung aus. Jetzt muss ich sicherstellen, dass ich so viele Punkte wie möglich hole. Momentan funktioniert das. Aber heute war erst das Qualifying. Dafür gibt es keine Punkte. Mit unserem Auto ist selbst vom sechsten Startplatz noch alles für Lewis drin.

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