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Nico: „Es braucht denke ich keine weiteren Beweise, dass wir in diesem Jahr hier sind, um Rennen zu fahren“

Nico: „Es braucht denke ich keine weiteren Beweise, dass wir in diesem Jahr hier sind, um Rennen zu fahren“

Nico, das war eines der spannendsten Rennen der letzten Zeit, oder?

Ich hatte einen klasse Zweikampf mit Lewis - das ist der Grund, warum ich in der Formel 1 bin. Ich liebe solche Rennen wie das heutige. Natürlich ist es sehr enttäuschend, nur Zweiter geworden zu sein, aber ich habe alles gegeben und es hat für mich leider nicht ganz gereicht. Lewis hat seine Position großartig verteidigt und wann immer ich ihn zwischenzeitlich überholt hatte, konnte ich ihn im toten Winkel meiner Spiegel nicht sehen. Die gute Nachricht ist, dass dies ein großartiger Tag für die Formel 1 war. Das Rennen bot eine fantastische Show und hat hoffentlich bewiesen, dass die Kritiker unserer neuen Technologien falsch liegen. Ich kann den Großen Preis von China jedenfalls kaum noch erwarten. Dort möchte ich wieder auf dem obersten Treppchen stehen.

Wie ist dein Rennen verlaufen?

Ich hatte nicht gerade einen meiner besten Starts. Er war nicht schlecht, aber Lewis kam etwas besser weg. Danach war ich mit meiner Pace zufrieden und setzte ihn gut unter Druck. Ich versuchte, ihn am Ende des ersten Stints zu überholen, aber konnte nicht vor ihm bleiben. Danach versuchten wir, die Strategie zu wechseln, um mir so die Chance zu geben, ihn am Ende zu überholen. Ich musste eine gute Pace auf den Prime-Reifen zeigen, weil ich wusste, dass ich dann gegen Rennende auf den Options eine Chance erhalten könnte, wieder um die Spitze zu kämpfen. Letztlich überhitzten die Reifen während der letzten drei Runden etwas zu sehr, weil ich in seinem Windschatten so hart angriff. Im Windschatten hat man aber weniger Grip und das Auto rutscht stärker. Es war ein schöner Zweikampf, aber Lewis verteidigte sich gut und ich konnte es leider nicht ganz umsetzen.

Was war der Gedanke hinter deiner Strategie?

Unsere Strategie war gut. Gemeinsam mit dem Team entschied ich mich nach dem ersten Stint dazu, sie zu wechseln. Wir hatten das vor dem Rennen besprochen: Die Strategie war einen Tick langsamer, aber sie bot die beste Chance, um Lewis am Ende auf den Option-Reifen einzuholen. Der Unterschied zwischen den Prime- und Option-Reifen war jedoch nicht so groß, wie wir erwartet hatten und deshalb hat es nicht ganz geklappt, an ihm vorbeizugehen. Das Team war heute bei der Strategie so fair wie nur irgendwie möglich. Sie haben es uns ermöglicht, mit Vollgas gegeneinander zu fahren.

Was hast du dir gedacht, als du Paddys Funkspruch gehört hast?

Die ganze Welt hat sich wahrscheinlich gedacht: „Da ist die Stallregie.“ Aber so war es überhaupt nicht. Es war ganz einfach: Paddy wollte nur sicherstellen, dass wir beide Autos über die Ziellinie bringen. Für mich war sein Funkspruch eindeutig. Lewis und ich wussten, dass wir uns gegenseitig sehr hart pushten. Aber wenn wir den nötigen Respekt zeigen, dürfen wir frei fahren. Ich denke nicht, dass man mehr Beweise benötigt, dass wir in diesem Jahr hier sind, um Rennen zu fahren. Es gibt keine Teamorder: Wir möchten den Fans eine fantastische Show bieten und ich glaube, das ist uns gelungen.

Hast du zu irgendeinem Zeitpunkt gedacht, dass dies möglicherweise in Scherben enden könnte?

Nein, wir gingen bis ans Limit, aber ich hatte nie das Gefühl, dass wir uns berühren würden. Es war stets ausreichend Spielraum vorhanden. Es mag im TV nicht so ausgesehen haben, aber es war so. Es war großartiger Rennsport. Ich dachte rund neun Mal, dass ich ihn hätte, aber es hat nicht ganz geklappt. Er kam immer wieder vorbei und hat großartige Arbeit abgeliefert. Lewis ist ein klasse Fahrer und diesmal hatte er die Nase vorne, aber beim nächsten Mal will ich das bessere Ende für mich haben.

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