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Nico: Hoffentlich können wir allen vor dem Sommerurlaub einen Grund zum Feiern bescheren

Nico: Hoffentlich können wir allen vor dem Sommerurlaub einen Grund zum Feiern bescheren

Es war ein unglaubliches Gefühl, in Hockenheim einen Heimsieg für Mercedes-Benz und mich einzufahren. Dieses Rennen und Monaco sind die Grands Prix, die ich unbedingt gewinnen möchte. Schon vor dem Wochenende hoffte ich auf ein gutes Ergebnis. Das hat zum Glück perfekt funktioniert. Mein Silberpfeil war so überlegen. Ich muss meinem Team für dieses fantastische Auto sehr dankbar sein. In den vergangenen Wochen habe ich sehr viele schöne Momente erlebt. Das Beste war natürlich meine Hochzeit, aber ich habe auch meinen Vertrag verlängert, Deutschland hat die Fußball-WM gewonnen und dann kam das Wochenende in Hockenheim. Das waren ganz besondere Tage für mich. Jetzt geht es nach Ungarn. Das Rennwochenende dort macht normalerweise aus verschiedenen Gründen viel Spaß. Budapest ist eine richtig coole Stadt. Man kann am Abend viel unternehmen. Es gibt viele schöne Restaurants am Fluss. Ich bekomme bei diesem Rennen oft Besuch von Freunden, die es dort sehr mögen. Aber während sie am Samstagabend auf Partys feiern, muss ich mich konzentrieren und auf das Rennen vorbereiten! Allerdings gab es in der Vergangenheit in Ungarn schon einige tolle Partys am Sonntagabend nach dem Rennen. Schließlich ist es das letzte Rennen vor der Sommerpause. Hoffentlich können wir den Jungs in den Werken und hier an der Strecke einen Grund zum Feiern bescheren. Das wäre noch vor dem Urlaub eine großartige Belohnung für all ihre harte Arbeit!

Budapest: Im Cockpit mit Nico

Der Hungaroring ist eine einzigartige Strecke. Er ist sehr klein und eng - fast wie ein Straßenkurs, aber in Form einer permanenten Rennstrecke. Der Kurs ist wirklich sehr winklig. Es gibt nur sehr wenige Geraden. Ständig geht es Links-Rechts-Links-Rechts. So hat man kaum Zeit, um einmal durchzuatmen. Man ist ständig in Action. Das macht es für den Fahrer sehr schwierig. Zum Glück gefallen mir solche Herausforderungen. Hier kann der Fahrer einen Unterschied ausmachen. Einige Kerbs muss man voll mitnehmen, um die Kurven richtig hinzubekommen. Ansonsten verliert man seinen Rhythmus und damit auch viel Geschwindigkeit.

In Budapest kann es sehr heiß sein. Dadurch ist es auch eine Härteprobe für die Physis der Fahrer. Durch die fehlenden langen Geraden hat man nur sehr wenig Zeit, um sich zu erholen und etwas frische Luft mitzunehmen. Man steht im Cockpit stets unter Strom und kämpft gegen die Kurven. So gesehen ist es sehr anstrengend.

Die Schlüsselkurven sind Kurve eins und Kurve fünf. Die erste Kurve nach der längsten DRS-Geraden ist sicherlich die beste Überholstelle der Strecke. Kurve fünf liegt auf der anderen Seite des Kurses und folgt auf die sehr schnelle vierte Kurve. Sie geht recht lange bergauf und dann nach rechts. Hier kann man leicht einen Fehler machen. Man muss sein inneres Rad auf der Innenseite des Scheitelpunkts haben, damit es klappt. Das ist knifflig, macht aber viel Spaß.

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