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Nico: “Ich behalte meine Unterwäsche aus dem Qualifying, wenn ich bei einem Rennen auf der Pole stehe! Und sie darf nicht gewachsen werden”

Nico: “Ich behalte meine Unterwäsche aus dem Qualifying, wenn ich bei einem Rennen auf der Pole stehe! Und sie darf nicht gewachsen werden”

In dieser Woche wurde bekannt, dass im kommenden Jahr ein 17-Jähriger in der Startaufstellung stehen wird. Was denkst du darüber?

Die Leute fragen immer: "Kommt man nur mit viel Geld in diesen Sport?" Deshalb ist es großartig, dass man es schaffen kann, wenn man das Talent besitzt und es wirklich verdient. Es gab zuletzt einige Beispiele, die es in die Formel 1 geschafft haben. Das ist wichtig und gut. Natürlich ist er noch jung, aber ich denke, es wird in Ordnung sein.

Wärst du im Alter von 17 schon bereit für die Formel 1 gewesen?

Ich habe mit 17 ein Formel 1-Auto getestet. Aus fahrerischer Sicht wäre ich bereit gewesen, denke ich. Aber die Physis war damals noch nicht so weit. Das war eine große Einschränkung, denn zu dieser Zeit sind wir noch mit V10-Motoren und viel Abtrieb gefahren. Ich bin mir nicht sicher, ob es mehr Downforce als heute war, aber der Grip der Reifen war höher. Das hat mich als 17-Jährigen damals sehr eingeschränkt. Aber heutzutage ist es physisch etwas leichter. Eindeutig, das sollte helfen.

Es wurde gesagt, dass die Formel 1 heutzutage zu einfach sei. Würde es dir besser gefallen, wenn sie schwieriger und fordernder wäre?

Zuallererst sind wir hier für die Fans. Ihnen wollen wir großartige Rennen bieten. Derzeit sehen wir tollen Rennsport. Das ist ein großes Plus. Das ist das allerwichtigste. Danach müssen wir am Sound arbeiten, der den Fans ziemlich wichtig zu sein scheint. Ich verstehe, dass wir daran arbeiten müssen. Hoffentlich finden wir eine Lösung. Vielleicht müssen wir nur riesige Lautsprecher aufs Auto packen. Das ist ohnehin der Weg der Zukunft mit Elektroautos! Das ist wichtig. Aus fahrerischer Sicht ist es so perfekt. Das ist Tatsache. Vielleicht wäre es ein bisschen besser, wenn die Reifen ewig halten würden und wir auf jeder Runde im Qualifying-Speed fahren könnten. Andererseits wäre es physisch kaum möglich, jede Rennrunde im Qualifying-Tempo zu fahren. All das könnte die Show leicht verbessern, aber ich denke nicht wirklich darüber nach. Denn es ist so, wie es derzeit ist - und das finde ich großartig.

Sind Kurven wie die Eau Rouge in diesem Jahr mit weniger Abtrieb eine größere Herausforderung?

Wir haben an einigen Stellen etwas weniger Grip, aber nicht wirklich. Natürlich hängt es davon ab, welches Auto man fährt. Ich denke, es ist immer noch unglaublich, diese Autos fahren zu sehen. Sie sind immer noch die schnellsten Auto in den Kurven.

Die Saison ist schwierig und spannend. Ihr kämpft an jedem Wochenende um den Sieg. War die Sommerpause wichtig für dich?

War sie nötig? Nicht wirklich. Nach Ungarn wäre ich am liebsten schon am nächsten Tag das nächste Rennen gefahren. Ich hätte gerne so weitergemacht. Ich brauchte keinen Urlaub. Aber natürlich war die Pause da und auch gut. Ich hatte viel Spaß mit meinen Freunden und meiner Familie. Ich denke, die zweiwöchige Pause, in der alles still steht, ist gut. Sonst erhält man selbst an freien Tagen E-Mails vom Team. In diesen beiden Wochen passiert wirklich gar nichts in dieser Richtung. Das ist für alle gut.

Viele Fahrer haben Rituale oder Glücksbringer an einem Rennwochenende. Wie sieht das bei dir aus?

Ich behalte meine Unterwäsche vom Qualifying, wenn ich im Rennen auf Pole stehe! Und sie darf auch nicht gewaschen werden...

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