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Nico: “Ich bin glücklich über die Pole, aber es war kein direkter Kampf. Und deshalb sind wir ja hier”

Nico: “Ich bin glücklich über die Pole, aber es war kein direkter Kampf. Und deshalb sind wir ja hier”

Nico, das war ein dramatisches Qualifying mit Regen, dem Ausrutscher in Kurve 1 und so weiter. Wie fühlte sich das aus dem Cockpit heraus an?

Q3 war eine echte Herausforderung, weil sich die Strecke zu Beginn ständig änderte - vor allem auf dem ersten Satz Option-Reifen zu Beginn der Runde. Ich war als Erster in Kurve 1 und es war schwierig zu beurteilen, wie viel Risiko ich gehen und wie spät ich bremsen kann. Es war sehr, sehr rutschig, also ließ ich es etwas ruhiger angehen, um einen Unfall zu vermeiden. Es war einfach sehr knifflig da draußen und unvorhersehbar. Das kann allerdings passieren. Danach wurde es einfacher. Die Strecke begann wieder zu trocknen und vor allem auf meiner letzten Runde bekam ich es sehr gut hin.

Gestern sagest du, dass du überrascht warst von der Stärke des Autos - ist das immer noch der Fall?

Ja, ich war überrascht, dass wir an diesem Wochenende so schnell sind. Unser Motor ist sehr, sehr stark in Sachen Performance. Hier spielt das allerdings keine so große Rolle. Deshalb dachte ich, dass die Abstände ein wenig geringer sein würden. Sie sind aber genauso groß wie überall anders aus und es war toll, das zu sehen. Das zeigt einfach auch, wie gut unser Auto ist.

Dein Teamkollege und Hauptrivale in der Meisterschaft startet von hinten. Was denkst du darüber?

Das ist wirklich schade für Lewis und das Team. Ich weiß, wie sehr ein technisches Problem schmerzt und du als Fahrer nichts tun kannst. Wir müssen die Zuverlässigkeitsprobleme in den Griff bekommen. Ich weiß, dass das Team heute Nacht alles gibt, um sein Auto zu reparieren - genau wie in Hockenheim, als die gesamte Garage mit anpackte und dabei half, es wieder aufzubauen. Ich bevorzuge es immer, da draußen mit Lewis zu kämpfen. Das würde mir den maximalen Adrenalinrausch geben. Natürlich bin ich sehr glücklich über die Pole, aber es war kein direktes Duell mit meinem Teamkollegen. Das tut der Freude einen kleinen Abbruch, denn genau dafür sind wir doch hier.

Ändert der Abstand zwischen dir und deinem Teamkollegen in der Startaufstellung deine Herangehensweise ans morgige Rennen?

Das macht es natürlich einfacher für mich, weil er mein größter Herausforderer ist. Deshalb achte ich noch mehr auf die Sicherheit und versuche, unnötige Dinge zu vermeiden. Ich muss sicherstellen, so viele Punkte wie möglich mitzunehmen, weil sich mir eine sehr gute Gelegenheit bietet. Trotzdem erwartet uns morgen ein langes und anspruchsvolles Rennen - vor allem wegen des wechselhaften Wetters. Es ist also alles offen und ich bin sicher, dass Lewis wieder ein gutes Ergebnis erzielt.

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