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Nico: “Ich kann es kaum erwarten, wieder im Auto zu sitzen”

Nico: “Ich kann es kaum erwarten, wieder im Auto zu sitzen”

Ich freue mich jedes Jahr auf den Saisonauftakt. Melbourne ist eine fantastische Stadt und Australien ein rundum aufregendes Land. Das macht es zum perfekten Ort, um in die neue Saison zu starten. Wir haben dort immer sehr viel Spaß. Die Fans sind unglaublich freundlich und locker, aber sie sind auch wahnsinnig begeisterungsfähig und Formel 1-verrückt. Und das Essen ist ebenfalls super! Ich reise immer eine Woche vorher an, um den Jetlag in den Griff zu bekommen. In diesem Jahr war ich nach dem letzten Test in Bahrain für die letzten Vorbereitungen im Simulator in der Fabrik in Brackley und von dort ging es direkt weiter nach Melbourne. Unser Wintertestprogramm verlief insgesamt besser als erwartet. Aber erst beim ersten Grand Prix des Jahres werden wir sehen, wie gut wir im Vergleich zu unserer Konkurrenz wirklich aufgestellt sind. Denn die Wintertests sind nie ganz aussagekräftig, ganz besonders angesichts der neuen Regeln in diesem Jahr. Ich freue mich wirklich sehr darauf, die Saison in Angriff zu nehmen und kann es kaum noch erwarten, wieder im Auto zu sitzen.

Nicos Streckenvorschau

Der Albert Park Circuit ist keine permanente Rennstrecke. Abseits von den Formel 1-Rennwochenenden werden Teile der Strecke von Straßenfahrzeugen benutzt. In Folge dessen ist die Streckenoberfläche am ersten Trainingstag meistens sehr schmutzig und rutschig und es dauert, bis sie genügend Grip aufgebaut hat. Es ist auch wichtig, richtig über die Kerbs zu fahren.

Grundsätzlich ist Überholen auf dem Albert Park Circuit schwierig. Aber es gibt dieses Jahr bestimmt mehr Möglichkeiten durch die Zusatzleistung der beiden Elektromotoren. Man hat 33,3 Sekunden pro Runde 163 Zusatz-PS zur Verfügung. Damit kann man spielen. Die beste Überholstelle ist die Kurve am Ende der Zielgeraden - dort kann man einige tolle Überholmanöver zeigen. In Turn 1 setzt man den Vordermann unter Druck, in Turn 3 schließt man das Manöver dann ab. Davon abgesehen ist auch Kurve 12 im hinteren Streckenteil eine Schlüsselstelle. Das ist die schnellste Kurve der Strecke und es ist äußerst spannend, von dort das Rennen zu verfolgen.

Ein weiterer Faktor ist der Benzinverbrauch, der in Melbourne recht hoch ist. In diesem Jahr spielt das aufgrund der neuen Benzinmengenbegrenzung auf 100 Kilo eine ganz besondere Rolle. Meine Ingenieure haben mir gesagt, dass das neue Spritlimit im Albert Park eine echte Herausforderung darstellen wird. Spritsparen hängt dabei nicht nur von den Motoreinstellungen ab. Vieles ist auch auf den Fahrstil des Piloten zurückzuführen. Wir müssen effizient fahren - das bedeutet zum Beispiel am Ende der Geraden vom Gas zu gehen, noch bevor man die eigentliche Bremszone erreicht hat.

Eine Besonderheit des Australien Grand Prix in Melbourne ist die Startzeit des Rennens am späten Nachmittag. Bis zur Rennmitte steht die Sonne schon so tief, dass man auf einigen Geraden direkt hineinsieht. Dadurch sieht man seine Bremspunkte fast nicht. Das macht das Rennen noch einen Tick schwieriger.

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