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Nico Rosberg über: Neues Helm-Design, die Weltmeisterschaft und teaminternen Kampf

Nico Rosberg über: Neues Helm-Design, die Weltmeisterschaft und teaminternen Kampf

Nico, neue Vertragsverlängerung mit Mercedes und du hast in dieser Woche geheiratet. Du standest in Deutschland aber noch nie auf dem Podium, also ist das wahrscheinlich dein erstes Ziel? Du führst die Weltmeisterschaft noch an mit vier Punkten. Dein Teamkollege Lewis Hamilton sagte aber, dass dies ein 'Neubeginn' im Titelrennen ist und er die ganze Saison über im Hintertreffen war. Wie siehst du das?

NR: Das war auf jeden Fall eine sehr spannende Woche. Wir haben auch noch die Weltmeisterschaft gewinnen, das war klasse. Mit Blick auf die Meisterschaft sehe ich Hockenheim einfach als das nächste Rennen an. Es ist unser Heimrennen und ich freue mich schon sehr darauf, hier zu fahren. Natürlich bin ich hier, um zu gewinnen. Und ich versuche, meinen Vorsprung in der Meisterschaft auszubauen. Damit ist die Sache für mich beendet. Ich schaue nur auf den Moment und nehme Rennen für Rennen.

Wie du sagtest: Auf sportlicher Seite war es eine großartige Woche für Deutschland. Besteht für dich als eifriger Beobachter und Freund der Nationalmannschaft die Möglichkeit, an diesem Wochenende etwas von dieser positiven Einstellung bei deiner eigenen Herausforderung zu nutzen?

NR: Der Einsatz des gesamten Teams und wie sie alle gemeinsam spielten, war großartig anzuschauen. Ich denke, dass sie das Turnier aus diesem Grund gewonnen haben, und nicht wegen ihrer individuellen Stärke oder sonst irgendwas. Wir versuchen genauso, gut zu arbeiten, alle miteinander, um wirklich das Meiste herauszuholen. Ich denke, dass wir in dieser Hinsicht auf dem richtigen Weg sind. Wenn man den Sport so beherrscht wie wir es derzeit tun, zeigt das, dass wir als Team gut zusammenarbeiten. Natürlich gibt es immer Platz für Verbesserungen, aber wir bewegen uns in die richtige Richtung.

Du musstest das Design deines Helmes in dieser Woche ändern, nachdem die FIFA Gründe hervorgebracht hatte, warum du darauf kein Bild des Weltmeisterpokals haben darfst, nämlich wegen der Urheberrechte. Du bist sicherlich enttäuscht darüber, aber kannst du die Gründe dahinter nachvollziehen?

NR: Wir müssen dabei alles berücksichtigen. Es ist erstaunlich, dass selbst ein Pokal sein Markenzeichen hat und dass es ein Problem sein kann, ihn auf einen Helm zu kleben. Das war überraschend, aber natürlich verstehe ich das komplett. Das war schade, denn es sah ziemlich cool aus mit dem Pokal obendrauf. Jedenfalls haben wir ihn jetzt durch einen großen Stern ersetzt, und das kann uns niemand wegnehmen. Der Stern ist unser.

Wir erinnern uns alle noch an den Vorfall beim letztjährigen Großen Preis von Deutschland mit Mark Webber, als sich bei ihm ein Rad nach einem Boxenstopp löste. In den vergangenen Tagen gab es Schritte, um angesichts der harten Strafen ein wenig zurück zu rudern, die der Webber-Vorfall ausgelöst hatte. Ich würde gern wissen, wie sich die Fahrer dabei fühlen, dass im Falle einer unsicheren Freigabe mehr Nachsicht geübt wird.

NR: Natürlich ist dies eine der gefährlichsten Situationen für alle Leute, die in der Boxengasse arbeiten. Auf jeden Fall sollte scharf darauf geachtet werden, damit vermieden wird, dass so etwas passiert. Wir müssen den besten Weg finden, welche Art von Strafe dafür ausgesprochen wird.

Viele Teams fahren ohne das FRIC-System. Hast du das Gefühl, dass sich die Abstände zwischen den Teams merklich verändern könnten? Oder bleibt es mehr oder weniger genauso wie vorher?

NR: Das betrifft jeden zu einem gewissen Grad. Es ist unmöglich, so etwas vorherzusagen. Natürlich kann es einen gewissen Einfluss haben, aber wir müssen einfach abwarten und schauen, was passiert.

Wo hast du das WM-Finale am vergangenen Sonntag geschaut?

NR: Ich habe es bei meinen Eltern geguckt. Das ist so Tradition bei uns in der Familie, weil meine Mutter der größte Fußballfan in unserer Familie ist. Deshalb habe ich es dort mit Freunden geschaut und bin total verrückt geworden, als sie das Tor geschossen haben. Das war großartig.

Nico, wie groß ist der Druck, den Lewis auf dich ausübt? Spürst du ihn? Bedeutet es großen Druck, dass die Weltmeisterschaft völlig offen ist, du dein Heimrennen bestreitest und versuchst, dieses zu gewinnen?

NR: Es ist ein großartiger Kampf zwischen uns beiden. In jedem Rennen kämpfen wir beide um den Sieg. Das ist fantastisch, wenn auch ein hartes Duell. Ich bin sicher, dass es noch lange so weitergeht und ziemlich eng wird. Ich freue mich jetzt auf das Rennen hier. Neben Monaco ist das hier mein zweites Heimrennen. In dieser Sicht habe ich wirklich Glück. Ich habe zwei Heimrennen und freue mich auf all die Unterstützung. Ich hoffe sehr, dass es hier fantastisch läuft. Das wäre ein tolles Ende dieser sowieso schon großartigen Zeiten, wenn ich hier den Großen Preis von Deutschland gewinnen würde.

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