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Niki Lauda

Niki Lauda

Aufsichtsratsvorsitzender

Niki Lauda wurde am 22. Februar 1949 als Sohn einer wohlhabenden Unternehmer-Familie geboren. Es wurde angenommen, dass er in die Fußstapfen seines Vaters in der Papierindustrie treten würde. Der junge Österreicher hatte jedoch andere Vorstellungen. Er finanzierte seine Anfänge im Motorsport mit einer Reihe von Krediten und arbeitete sich rasch die Motorsport-Leiter hinauf. 1974 wechselte er zur Scuderia Ferrari und erzielte noch im gleichen Jahr seinen ersten Sieg.

Ein Jahr später folgte sein erster Titelgewinn in der Formel 1. Die Saison 1976 sollte jedoch Laudas Karriere folgenschwer beeinflussen: Bei einem Unfall auf dem Nürburgring zog er sich schwerwiegende Verletzungen zu. Dank seiner enormen Willensstärke kehrte er aber nur sechs Wochen später in Monza ins Cockpit zurück.

Gezeichnet, aber nicht abgeschreckt gab Niki den Titel 1976 im Kampf gegen seinen großen Rivalen und späteren Freund James Hunt auf. In der Folgesaison meldete er sich jedoch mit dem Gewinn seiner zweiten Weltmeisterschaft zurück.

Nach dem Gewinn seines dritten WM-Titels 1984 trat Niki Ende 1985 aus der F1 zurück. In der Folge nahm er eine Rolle als TV-Experte für den deutschen Sender RTL an und arbeitete zudem Mitte der 90er Jahre als Berater für Ferrari. Dort war sein Einfluss entscheidend, um den Italienern die Dienste von Michael Schumacher zu sichern, der dem Team eine Reihe an Weltmeister-Titeln bescherte.

In den Jahren 2001 und 2002 wurde Niki zunächst Renndirektor und später Teamchef des britischen Jaguar Racing Formel 1 Teams. 2012 kehrte er als Aufsichtsratsvorsitzender von Mercedes-Benz Grand Prix Ltd. in die Führungsspitze zurück.

Abseits der Rennstrecke zeigte Niki seine unternehmerischen Fähigkeiten mit seiner zweiten großen Leidenschaft: Der Luftfahrt. 1979 gründete er Lauda Air, das bis 1990 eine weltweite Fluglizenz besaß. Das führte zu einer engen Zusammenarbeit mit der Lufthansa und im Jahr 2002 schlussendlich zur Übernahme von Lauda Air durch das deutsche Unternehmen. Zwölf Monate später wurde Fly Niki aus der Taufe gehoben, das seinerseits 2011 von Air Berlin und Anfang 2018 von Nikis Unternehmen Laudamotion übernommen wurde.

Portrait

Nationalität: österreichisch
Geburtstag: 22. Februar 1949
Geburtsort: Wien, Österreich
2012 Aufsichtsratsvorsitzender, Mercedes-AMG Petronas Motorsport
2002 Teamchef, Jaguar Racing Formula One Team
2001 Renndirektor, Jaguar Racing Formula One Team
1993 Strategischer Berater, Scuderia Ferrari
1985 Formel 1: Marlboro McLaren International – 10. Platz
1984 Formel 1: Marlboro McLaren International – Weltmeister
1983 Formel 1: Marlboro McLaren International – 10. Platz
1982 Formel 1: Marlboro McLaren International – 5. Platz
1979 Formel 1: Parmalat Racing Team – 14. Platz
1978 Formel 1: Parmalat Racing Team – 4. Platz
1977 Formel 1: Scuderia Ferrari – Weltmeister
1976 Formel 1: Scuderia Ferrari – 2. Platz
1975 Formel 1: Scuderia Ferrari – Weltmeister
1974 Formel 1: Scuderia Ferrari – 4. Platz
1973 Formel 1: Marlboro-BRM – 18. Platz
1972 Formel 1: STP March Racing Team – Nicht gewertet
1971 Formel 1: STP March Racing Team – Nicht gewertet

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